Zwanziger: Dejagah-Diskussion hat Luft gereinigt

SID
Mittwoch, 17.10.2007 | 16:31 Uhr
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München - DFB-Präsident Theo Zwanziger hat Nachwirkungen im Fall Ashkan Dejagah ausgeschlossen. "Er hat auch hinzu gelernt, und zu einem fairen Verhältnis gehört auch eine zweite Chance", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in München.

Die öffentliche Diskussion sei besser als Schweigen gewesen, meinte der DFB-Präsident. "Es ist mir lieber, eine solche Sache wird stärker diskutiert. Das reinigt die Luft."

In ihrer Ansprache bei der Preisverleihung des Julius-Hirsch-Preises bezog auch Charlotte Knobloch, Vorsitzende des Zentralrats der Juden, zu dem Wirbel um den Fußball-Profi Stellung. Theo Zwanziger habe "überzeugend geschildert, dass dieser Spieler in einem persönlichen Gespräch jeden Zweifel an seiner Weltanschauung glaubhaft ausräumen konnte und seine Äußerungen bedauert", sagte Knobloch. "Wir nehmen das durchaus zur Kenntnis."

Deutsche Werteordnung als Basis

Der Deutsch-Iraner Dejagah hatte sein Mitwirken am EM-Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl in Israel verweigert und damit großen Wirbel ausgelöst. Dejagah habe aber mittlerweile deutlich gemacht, dass die Absage "keine rassistischen oder antisemitischen Hintergründe hatte", so der DFB.

"Wir wollen deutsche Nationalspieler mit zwei Staatsangehörigkeiten. Aber wenn die Entscheidung für Deutschland fällt, dann muss sie auf unserer Werteordnung basieren", sagte Zwanziger während des Festakts.

"Man muss den Spielern klarmachen, was es heißt, deutscher Nationalspieler zu sein, dass sie nicht nur viel Geld verdienen können, sondern auch Vorbild sind." Allerdings dürfe man den jungen Akteuren auch nicht zu viel abverlangen, sie könnten nicht die "gesamte Reparaturwerkstatt" sein.

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