Weltmeisterinnen ohne Mühe: 3:0 gegen Belgien

SID
Sonntag, 28.10.2007 | 15:14 Uhr
Advertisement
World Cup
45 Min. nach Abpfiff: Schaue die WM-Highlights auf DAZN
World Cup
Brasilien -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Island (Highlights)
World Cup
Serbien -
Schweiz (Highlights)
World Cup
Belgien -
Tunesien (Highlights)
World Cup
Südkorea -
Mexiko (Highlights)
World Cup
Deutschland -
Schweden (Highlights)
World Cup
England -
Panama (Highlights)
World Cup
Japan -
Senegal (Highlights)
World Cup
Polen -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Saudi-Arabien -
Ägypten (Highlights)
World Cup
Uruguay -
Russland (Highlights)
World Cup
Spanien -
Marokko (Highlights)
World Cup
Iran -
Portugal (Highlights)
World Cup
Australien -
Peru (Highlights)
World Cup
Dänemark -
Frankreich (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Argentinien (Highlights)
World Cup
Island -
Kroatien (Highlights)
J2 League
Fagiano -
Tokyo Verdy
World Cup
Südkorea -
Deutschland (Highlights)
World Cup
Mexiko -
Schweden (Highlights)
World Cup
Schweiz -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Serbien -
Brasilien (Highlights)
World Cup
Senegal -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Japan -
Polen (Highlights)
World Cup
Panama -
Tunesien (Highlights)
World Cup
England -
Belgien (Highlights)

Lübeck - Die erste Pflichtaufgabe nach dem Gewinn des WM-Titels in China hat die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mit weltmeisterlicher Bravour gelöst. Nach dem ungefährdeten 3:0 (2:0)-Sieg in der EM-Qualifikation gegen Belgien ging der Blick direkt nach Zürich.

Dort entscheidet das Exekutivkomitee des Weltverbandes FIFA am 30. September, ob die Frauen-WM 2011 in Deutschland stattfinden wird. Als einziger Mitbewerber ist Kanada übrig geblieben. "Wir sind alle erwartungsfroh und optimistisch. Ich denke, wir haben sehr gute Chancen. Auch, weil sich viele noch an die tolle Atmosphäre bei der Männer-WM 2006 in Deutschland erinnern", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger am Rande des umjubelten Auftritts der DFB-Frauen in Lübeck.

Auch Franz Beckenbauer, der in den vergangenen Wochen kräftig die Werbetrommel für die WM in vier Jahren gerührt hatte, gab sich zuversichtlich. "Wir haben eine Fünfzig-Prozent-Chance, vielleicht sogar 51 Prozent", meinte der Kaiser, der bereits die WM 2006 nach Deutschland geholt hatte. Trainerin Silvia Neid, die die DFB-Elf vor vier Wochen in China zum zweiten WM-Triumph geführt hatte, ist wie alle sehr gespannt: "Ich hoffe, dass es klappt. Damit könnte man den deutschen Frauenfußball hier noch mehr verwurzeln."

Zwei Tore in zehn Minuten 

Bei Volksfeststimmung und strahlendem Sonnenschein im mit 17.000 Zuschauern ausverkauften Stadion an der Lohmühle erwischte die mit elf Weltmeisterinnen angetretene DFB-Elf gegen Belgien einen tollen Start. Bereits in der 8. Minute gelang Kerstin Garefrekes unter dem großen Jubel der Fans nach Vorarbeit von Martina Müller das 1:0. Ausgerechnet Sandra Minnert, die aus Verletzungsgründen zuvor das Ende ihrer Karriere nach dem EM-Qualifikationsspiel in den Niederlanden angekündigt hatte, erzielte nur zwei Minuten später in ihrem 145. Länderspiel das 16. Länderspieltor.

Mit der beruhigenden 2:0-Führung im Rücken brannte das deutsche Team danach ein wahres Feuerwerk gegen die überforderten Belgierinnen ab. Der vierte Sieg im vierten Qualifikationsspiel für die EM in Finnland 2009 stand zu keinem Zeitpunkt in Frage. Selbst das Fehlen des verletzten WM-Quartetts Renate Lingor, Sandra Smisek, Simone Laudehr und Petra Wimbersky machte sich nicht negativ bemerkbar.

Neid nicht ganz zufrieden

Nur die Chancenauswertung ließ etwas zu wünschen übrig. So war Neid nicht ganz zufrieden. "Wir haben uns in der ersten Hälfte schwer getan. Aber es ist auch kein Wunder, dass nach so einem Highlight der Akku etwas leer ist", sagte Neid. "Ich bin froh, dass wir drei Punkte geholt haben."

Das änderte aber nichts an der prächtigen Stimmung, mit der der Gastgeber die WM-Bewerbung nachhaltig untermauerte, jedoch keinen Abbruch. Zumal Spielführerin Birgit Prinz (74.) mit ihrem 116. Länderspieltor den laut gefeierten Schlusspunkt setzte. Torhüterin Nadine Angerer, die bei der WM in allen Spielen (540 Minuten) ohne Gegentor geblieben war, hatte nur in der 84. Minute eine knifflige Situation zu überstehen, als sie einen Schuss von Femke Maes glänzend parierte.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung