Verkürzte HSV-Jubelfeier im Fitnessraum

SID
Freitag, 26.10.2007 | 12:28 Uhr
© Getty
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Bergen - Die verkürzte Jubelfeier des Hamburger SV fand noch im Fitnessraum des gerade besiegten Gegners statt. "Wir freuen uns so intensiv und kurz wie es geht", sagte Piotr Trochowski nach dem 1:0 beim norwegischen Fußball-Meister Brann Bergen.

Auf dem Fahrrad- Ergometer lockerten die Profis nach dem perfekten Start in die Gruppenphase des UEFA-Pokals ihre Muskeln und waren in Gedanken schon beim nächsten Bundesliga-Spiel. "So ist das Tagesgeschäft. Nach Erfolgen fällt die Doppelbelastung auch leichter", führte Nationalspieler Trochowski aus.

Der Bundesliga-Dritte hat im Moment einfach einen Lauf und holte auch ohne Starspieler Rafael van der Vaart den siebten Sieg aus den letzten acht Partien.

Beiersdorfer warnt

"So ein Sieg stärkt das Selbstvertrauen, da muss man aufpassen, dass das nicht kippt in Selbstzufriedenheit", warnte Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer vor der Gefahr der Überheblichkeit. "Es gibt genug Leute, die uns daran erinnern, dass alles auf harter Arbeit basiert", widersprach der kaum geprüfte Torhüter Frank Rost, "Selbstzufriedenheit ist fehl am Platz". Es sei enorm wichtig, die Phasen ohne van der Vaart und weitere vier Stammspieler positiv zu gestalten.

Trainer Huub Stevens hofft inständig, dass sein Kapitän trotz gerade erst erlittenen Muskelfaserrisses wieder dabei sein kann. "So ein Spiel kostet viel Kraft, da hoffe ich auf erfreuliche Nachrichten bei unserer Rückkehr", sagte der Niederländer, der sich bis auf die mangelnde Chancenverwertung äußerst zufrieden gab.

In der Tat hätte der HSV schon zur Pause mit zwei Toren führen müssen, doch fehlte die Durchschlagskraft im Abschluss. Einzig Vincent Kompany (62.) nahm sich ein Herz und traf im dritten Anlauf per Weitschuss. "Das ist für mich nicht so wichtig, aber für die ganze Mannschaft", sagte der 21-jährige Belgier, der eine Entwicklung vom Innenverteidiger zum torgefährlichen Mittelfeldspieler durchmachte.

Stevens fast am Kopf getroffen

"Jetzt wollen wir auch Gruppenerster werden, dann bekommen wir einen leichteren Gegner in der K.o.-Runde", plante Joris Mathijsen schon die nahe Zukunft. Mit einem Heimsieg am 29. November gegen Stade Rennes wäre der HSV auf jeden Fall weiter und könnte sein aus der Champions League ramponiertes Image in Europa Schritt für Schritt wieder aufbessern.

Dazu trugen die Anhänger der Norddeutschen in Norwegen nicht bei. Mit bengalischen Feuern sorgten einige der 500 Mitgereisten nach der Führung für eine kurze Spielunterbrechung, die dem HSV Ärger durch die UEFA einbringen könnte.

Stevens wäre im Gegenzug fast von einem vollen Kaffeebecher am Kopf getroffen worden, weil sich ein norwegischer Fan über das Benehmen in der HSV-Kurve ärgerte. "Das ist nicht gut, dass so etwas passiert. Unsere Anhänger hatten zu viel getrunken", sagte Stevens. Und Beiersdorfer ergänzte: "Das ist sehr gefährlich und lenkt auch negative Aufmerksamkeit auf uns."

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