Donnerstag, 14.04.2016

Ferrari mit Problemen

Turbolente Sorgen in Rot

Zwei Rennen, zwei Ausfälle: Die Formel-1-Saison läuft für Ferrari bislang nicht nach Plan. Im Mittelpunkt der Probleme steht der neue Turbo. Eine baldige Besserung scheint unwahrscheinlich - und doch gibt es für Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen vor dem GP von China (alle Sessions im LIVETICKER) Grund zur Hoffnung.

Vettel hat bereits 35 Punkte Rückstand auf WM-Spitzenreiter Rosberg
© getty
Vettel hat bereits 35 Punkte Rückstand auf WM-Spitzenreiter Rosberg

Das Rennen in Sakhir hatte nicht einmal begonnen, da war es auch schon wieder vorbei. Zumindest für Sebastian Vettel. "Ich hatte plötzlich keinen Vortrieb mehr und sah den Rauch im Rückspiegel. Das war's dann", beschrieb der Ferrari-Pilot seinen Ausfall in der Einführungsrunde zum Großen Preis von Bahrain.

Die Ursache: Ein Softwarefehler, der aus einer "sehr unwahrscheinlichen Kombination von Umständen" resultierte und zu Problemen im unteren Drehzahlbereich führte, so die Erklärung der Scuderia.

Es war für die Roten bereits der zweite Ausfall im zweiten Rennen. Zum Auftakt in Melbourne musste Kimi Räikkönen seinen flammenden Boliden abstellen. Auch hier versagte ein Teil der Antriebseinheit. "Es war ein Turbo-Problem. Ich habe Power verloren und bin langsam in die Box zurückgefahren", verriet der Iceman später.

Zufall? Vermutlich nicht.

Ein Motor am Limit

Um die Mercedes-Dominanz in diesem Jahr endlich zu brechen, hat das Team aus Maranello eine Power-Unit gebaut, die sich am Anschlag bewegt. Limit statt Langsamkeit.

Der theoretische Zeitgewinn des neuen Ferrari-V6-Turbos soll im Vergleich zur Vorsaison irgendwo zwischen fünf und acht Zehnteln liegen. Der entscheidende Kniff: Der Motor verträgt theoretisch deutlich mehr Ladedruck - diesen aber auch voll auszufahren, gelingt in der Praxis noch selten.

Zum einen steigt durch die schnellere Drehung des Turboladers, der die Abgasluft verdichtet und so die Motorleistung erhöht, die Hitze und damit die Defektgefahr. Räikkönen kann seit Australien ein Lied davon singen.

Die Formel-1-Autos der Saison 2016
Hallöchen! Welche erfreulicher Anblick: Ein Auto, das nicht hauptsächlich grau, schwarz, silber lackiert ist
© renault
1/56
Hallöchen! Welche erfreulicher Anblick: Ein Auto, das nicht hauptsächlich grau, schwarz, silber lackiert ist
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation.html
Renault hat sein Auto nicht nur überarbeitet, sondern kurz vor dem Saisonauftakt nochmal komplett neugestaltet
© renault
2/56
Renault hat sein Auto nicht nur überarbeitet, sondern kurz vor dem Saisonauftakt nochmal komplett neugestaltet
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=2.html
Ein wirklich erfreulicher Farbtupfer, der neue RS16 - und eine Reminiszenz an die gloreichen Turbo-Pionierzeiten der 1970er
© renault
3/56
Ein wirklich erfreulicher Farbtupfer, der neue RS16 - und eine Reminiszenz an die gloreichen Turbo-Pionierzeiten der 1970er
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=3.html
Neue Kleidung gab's für Jolyon Palmer und Kevin Magnussen gleich dazu. Dufte!
© renault
4/56
Neue Kleidung gab's für Jolyon Palmer und Kevin Magnussen gleich dazu. Dufte!
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=4.html
Bei der ersten Präsentation sah das Auto noch etwas langweiliger aus. Das Design? Gleich - nur die Farben waren umgekehrt
© RenaultSportF1
5/56
Bei der ersten Präsentation sah das Auto noch etwas langweiliger aus. Das Design? Gleich - nur die Farben waren umgekehrt
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=5.html
Dieser RS16 ist aber eigentlich noch der alte Lotus E23. Schwarz dominiert die neue Lackierung, ein paar gelbe Elemente gibt's dazu, außerdem ist Ex-Red-Bull-Partner Infiniti dabei
© RenaultSportF1
6/56
Dieser RS16 ist aber eigentlich noch der alte Lotus E23. Schwarz dominiert die neue Lackierung, ein paar gelbe Elemente gibt's dazu, außerdem ist Ex-Red-Bull-Partner Infiniti dabei
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=6.html
Die Nissan-Marke Infiniti soll das neue Energierückgewinnungssystem entwickeln. Ob die neue Farbgebung bis zum Saisondebüt unverändert bleibt, weiß das Team noch nicht
© RenaultSportF1
7/56
Die Nissan-Marke Infiniti soll das neue Energierückgewinnungssystem entwickeln. Ob die neue Farbgebung bis zum Saisondebüt unverändert bleibt, weiß das Team noch nicht
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=7.html
Nachdem Pastor Maldonado wegen fehlender Sponsorengelder sein Cockpit verlor, übernimmt Ex-McLaren-Pilot Kevin Magnussen (r.). Dazu wird der Franzose Esteban Ocon (l.), bisher Mercedes-DTM-Testfahrer, künftig als Ersatzpilot fungieren
© renault
8/56
Nachdem Pastor Maldonado wegen fehlender Sponsorengelder sein Cockpit verlor, übernimmt Ex-McLaren-Pilot Kevin Magnussen (r.). Dazu wird der Franzose Esteban Ocon (l.), bisher Mercedes-DTM-Testfahrer, künftig als Ersatzpilot fungieren
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=8.html
Auch sportlich ist jetzt alles klar. "Mr. Motorsport" Frederic Vasseur (r.) wird Renndirektor, Cyril Abiteboul (M.) repräsentiert nach außen als Generaldirektor, dazu kommt Bob Bell als technischer Leiter
© renault
9/56
Auch sportlich ist jetzt alles klar. "Mr. Motorsport" Frederic Vasseur (r.) wird Renndirektor, Cyril Abiteboul (M.) repräsentiert nach außen als Generaldirektor, dazu kommt Bob Bell als technischer Leiter
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=9.html
Beim zweiten Barcelona-Test zeigte sich Toro Rosso mit dem komplett neuen Auto - neben der Lackierung gab es weitere Änderungen
© red bull
10/56
Beim zweiten Barcelona-Test zeigte sich Toro Rosso mit dem komplett neuen Auto - neben der Lackierung gab es weitere Änderungen
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=10.html
Der Flaschenhals im Heck ist beeindruckend, das Auto ist insgesamt flach wie eine Flunder
© red bull
11/56
Der Flaschenhals im Heck ist beeindruckend, das Auto ist insgesamt flach wie eine Flunder
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=11.html
Interessant: Die Luftleitung durch den Frontflügel. Solche runden Elemente hat außer James Keys Team noch niemand ausprobiert
© red bull
12/56
Interessant: Die Luftleitung durch den Frontflügel. Solche runden Elemente hat außer James Keys Team noch niemand ausprobiert
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=12.html
Zum ersten Test war Toro Rosso noch nicht rechtzeitig fertig, um den STR11 ordentlich zu bekleben, außerdem fehlten noch Teile
© getty
13/56
Zum ersten Test war Toro Rosso noch nicht rechtzeitig fertig, um den STR11 ordentlich zu bekleben, außerdem fehlten noch Teile
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=13.html
Nach dem Wechsel zu Ferrari-Antrieben ging es für Toro Rosso darum, den Motor rechtzeitig ins Auto zu bekommen
© red bull
14/56
Nach dem Wechsel zu Ferrari-Antrieben ging es für Toro Rosso darum, den Motor rechtzeitig ins Auto zu bekommen
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=14.html
Das gelang. Der neue Toro Rosso könnte sogar besser als das Auto von Red Bull Racing abschneiden, weil das Mutterteam nur den schwachen Renault-Antrieb hat
© red bull
15/56
Das gelang. Der neue Toro Rosso könnte sogar besser als das Auto von Red Bull Racing abschneiden, weil das Mutterteam nur den schwachen Renault-Antrieb hat
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=15.html
Einen Tag vor Beginn der abschließenden Testfahrten zeigte auch Sauber sein neuen Wagen, der nur spät fertig wurde
© sauber f1 team
16/56
Einen Tag vor Beginn der abschließenden Testfahrten zeigte auch Sauber sein neuen Wagen, der nur spät fertig wurde
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=16.html
Teamchefin Monisha Kaltenborn ist zufreiden - will die Erwartungen allerdings nicht zu hoch schrauben
© sauber f1 team
17/56
Teamchefin Monisha Kaltenborn ist zufreiden - will die Erwartungen allerdings nicht zu hoch schrauben
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=17.html
Wirklich gefährlich sieht der C35 in seiner Mischung aus Blau und Gelb zwar nicht aus...
© sauber f1 team
18/56
Wirklich gefährlich sieht der C35 in seiner Mischung aus Blau und Gelb zwar nicht aus...
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=18.html
...dennoch soll ein Platz im Mittelfeld her
© sauber f1 team
19/56
...dennoch soll ein Platz im Mittelfeld her
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=19.html
Butter bei die Fische! Der RB12 von Red Bull ist nicht nur matt, er ist auch extrem
© red bull
20/56
Butter bei die Fische! Der RB12 von Red Bull ist nicht nur matt, er ist auch extrem
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=20.html
Die Nase endet für beste Luftführung seeeeeeehr weit hinten, nur der Crash-Rüssel ragt darüber hinaus
© red bull
21/56
Die Nase endet für beste Luftführung seeeeeeehr weit hinten, nur der Crash-Rüssel ragt darüber hinaus
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=21.html
Schräg von vorn wirkt die neue Nase besonders auffällig - wie auch die extrem kleinen Lufteinlässe. Reichen die wirklich?
© red bull
22/56
Schräg von vorn wirkt die neue Nase besonders auffällig - wie auch die extrem kleinen Lufteinlässe. Reichen die wirklich?
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=22.html
Was beim RB12 auffällt, ist das Festhalten am Designgrundsatz der letzten Jahre: Arsch hoch! Das Auto ist steil angestellt
© red bull
23/56
Was beim RB12 auffällt, ist das Festhalten am Designgrundsatz der letzten Jahre: Arsch hoch! Das Auto ist steil angestellt
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=23.html
Bottleneck-Heck? Muss sein! Hinten zieht sich die Motorenabdeckung ganz eng zusammen
© red bull
24/56
Bottleneck-Heck? Muss sein! Hinten zieht sich die Motorenabdeckung ganz eng zusammen
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=24.html
Gleicher Antrieb, vollkommen unterschiedliche Autos: Renault setzt auf viel mehr Lufteinlass über dem Fahrerkopf
© getty
25/56
Gleicher Antrieb, vollkommen unterschiedliche Autos: Renault setzt auf viel mehr Lufteinlass über dem Fahrerkopf
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=25.html
Pascal Wehrleins erstes Formel-1-Auto: Der Manor MRT05 mit Mercedes-Power aber fast ohne Sponsoren
© xpb
26/56
Pascal Wehrleins erstes Formel-1-Auto: Der Manor MRT05 mit Mercedes-Power aber fast ohne Sponsoren
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=26.html
Der Manor MRT05 wirkt ziemlich einfach konstruiert. Positiv ausgedrückt: Da haben die Ingenieure viel Spielraum für Verbesserungen
© xpb
27/56
Der Manor MRT05 wirkt ziemlich einfach konstruiert. Positiv ausgedrückt: Da haben die Ingenieure viel Spielraum für Verbesserungen
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=27.html
Force India wartete bis zum Barcelona-Test mit dem ersten Bild des VJM09 - gut so, Änderungen im Gegensatz zum Saisonende 2015 sind minimal
© sahara force india f1
28/56
Force India wartete bis zum Barcelona-Test mit dem ersten Bild des VJM09 - gut so, Änderungen im Gegensatz zum Saisonende 2015 sind minimal
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=28.html
Nasenschlitze, S-Schacht, Lackierung - alles bekannt. Selbst der Frontflügel sieht genauso aus wie in Abu Dhabi. Da muss noch was kommen!
© getty
29/56
Nasenschlitze, S-Schacht, Lackierung - alles bekannt. Selbst der Frontflügel sieht genauso aus wie in Abu Dhabi. Da muss noch was kommen!
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=29.html
Willkommen in der Formel 1! Haas zeigt seinen VF16. Ein echtes Schmuckstück!
© haas f1 team
30/56
Willkommen in der Formel 1! Haas zeigt seinen VF16. Ein echtes Schmuckstück!
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=30.html
Die Farbgebung des VF16 wirkt ungewohnt - ein Mischmasch aus Ferrari-Haas-Rot und McLaren-Silberpfeil
© haas f1 team
31/56
Die Farbgebung des VF16 wirkt ungewohnt - ein Mischmasch aus Ferrari-Haas-Rot und McLaren-Silberpfeil
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=31.html
Ist das erste Haas-F1-Auto eine B-Variante des Ferrari? Nicht so richtig. Besonders die Frontpartie sieht ganz anders aus
© haas f1 team
32/56
Ist das erste Haas-F1-Auto eine B-Variante des Ferrari? Nicht so richtig. Besonders die Frontpartie sieht ganz anders aus
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=32.html
Die Nase ist kurz und kommt doch ohne Stachel aus, der Frontflügel ist dafür ein wenig dem der Scuderia nachempfunden
© haas f1 team
33/56
Die Nase ist kurz und kommt doch ohne Stachel aus, der Frontflügel ist dafür ein wenig dem der Scuderia nachempfunden
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=33.html
Und so sieht der Haas VF-16 dann in der Realität und mit Romain Grosjeans Startnummer 8 aus
© getty
34/56
Und so sieht der Haas VF-16 dann in der Realität und mit Romain Grosjeans Startnummer 8 aus
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=34.html
Nein, das ist nicht normal. Ja, da fehlt was. Romain Grosjean zersplitterte bei der ersten Ausfahrt der Haas-Frontflügel auf der Startgeraden. Fehlkonstruktion
© xpb
35/56
Nein, das ist nicht normal. Ja, da fehlt was. Romain Grosjean zersplitterte bei der ersten Ausfahrt der Haas-Frontflügel auf der Startgeraden. Fehlkonstruktion
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=35.html
Der Weltmeister enthüllte sein neues Auto eher unspektakulär via Twitter. Der W07 ist eindeutig die Evolution des W06
© mercedes amg petronas f1 team
36/56
Der Weltmeister enthüllte sein neues Auto eher unspektakulär via Twitter. Der W07 ist eindeutig die Evolution des W06
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=36.html
Trotzdem gibt es einige veränderte Details. Beispielsweise ist die Luftführung in der Airbox über dem Fahrerkopf neu
© mercedes amg petronas f1 team
37/56
Trotzdem gibt es einige veränderte Details. Beispielsweise ist die Luftführung in der Airbox über dem Fahrerkopf neu
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=37.html
Die unterschiedlichste Veränderung in der Farbgebung: Die Heckflügelendplatten war 2015 noch silber. Ist da was versteckt?
© mercedes amg petronas f1 team
38/56
Die unterschiedlichste Veränderung in der Farbgebung: Die Heckflügelendplatten war 2015 noch silber. Ist da was versteckt?
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=38.html
So richtig begeistert sahen Nico Rosberg und Weltmeister Lewis Hamilton bei der offiziellen Vorstellung in Barcelona irgendwie nicht aus
© getty
39/56
So richtig begeistert sahen Nico Rosberg und Weltmeister Lewis Hamilton bei der offiziellen Vorstellung in Barcelona irgendwie nicht aus
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=39.html
Wie groß Mercedes' Airbox ist, zeigte sich in Barcelona: Kopfbreite. Dafür konnten die Seitenkästen merklich verkleinert werden
© mercedes amg petronas f1 team
40/56
Wie groß Mercedes' Airbox ist, zeigte sich in Barcelona: Kopfbreite. Dafür konnten die Seitenkästen merklich verkleinert werden
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=40.html
Hui, was ist das? Ein McLaren-Honda, eindeutig. Aber was sollen diese Luftleitbleche auf der Nase. Und warum ist die so radikal kurz?
© mclaren
41/56
Hui, was ist das? Ein McLaren-Honda, eindeutig. Aber was sollen diese Luftleitbleche auf der Nase. Und warum ist die so radikal kurz?
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=41.html
Die Draufsicht zeigt: Da ist ein S-Schacht. Die Luft wird unter der Stümmel-Nase gesammelt und dann darüber geleitet. Kennt man von Red Bull
© mclaren
42/56
Die Draufsicht zeigt: Da ist ein S-Schacht. Die Luft wird unter der Stümmel-Nase gesammelt und dann darüber geleitet. Kennt man von Red Bull
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=42.html
In der Seitenansicht fallen zwei neue Premium-Sponsoren auf: es gibt Champagner und Luxusuhren
© mclaren
43/56
In der Seitenansicht fallen zwei neue Premium-Sponsoren auf: es gibt Champagner und Luxusuhren
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=43.html
Ausschlag an der Nase? Nein, ein Messintrument. Während der McLaren vorne ultrabreit ist, verjüngt sich das Heck so stark wie bei keinem anderen Auto
© mclaren
44/56
Ausschlag an der Nase? Nein, ein Messintrument. Während der McLaren vorne ultrabreit ist, verjüngt sich das Heck so stark wie bei keinem anderen Auto
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=44.html
Da ist sie: die neue Göttin! In rot.. und verdammt viel weiß! Oder?
© ferrari
45/56
Da ist sie: die neue Göttin! In rot.. und verdammt viel weiß! Oder?
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=45.html
Um das Cockpit herum haben die Italiener diesmal vermehrt in den weißen Farbtopf gegriffen
© ferrari
46/56
Um das Cockpit herum haben die Italiener diesmal vermehrt in den weißen Farbtopf gegriffen
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=46.html
Von der Seite nochmal ein besserer Blick auf das Ganze
© ferrari
47/56
Von der Seite nochmal ein besserer Blick auf das Ganze
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=47.html
Aber ob mehr weiß oder weniger: "Wir hoffen, dass es ein Siegerauto ist", so Chef MAurizio Arrivabene. Wenn's so einfach wäre
© ferrari
48/56
Aber ob mehr weiß oder weniger: "Wir hoffen, dass es ein Siegerauto ist", so Chef MAurizio Arrivabene. Wenn's so einfach wäre
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=48.html
Ferrari sammelte in Barcelona gleich Daten. Schließlich haben die Italiener bei der Vorderradaufhängung von Zug- auf Druckstreben umgestellt
© getty
49/56
Ferrari sammelte in Barcelona gleich Daten. Schließlich haben die Italiener bei der Vorderradaufhängung von Zug- auf Druckstreben umgestellt
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=49.html
Williams setzt bei der Lackierung auf das altbekannte Martini-Farbdesgin: Der FW38 von Felipe Massa und Valtteri Bottas stahlt in weiß, geziert von blau-roten Streifen
© williams f1 team
50/56
Williams setzt bei der Lackierung auf das altbekannte Martini-Farbdesgin: Der FW38 von Felipe Massa und Valtteri Bottas stahlt in weiß, geziert von blau-roten Streifen
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=50.html
Wie schon 2015 fällt die markante Nase ins Auge. Laut Teamchefin Claire Williams soll das neue Auto "auf den Stärken des Vorgängers aufbauen und dessen Schwächen ausbügeln"
© williams f1 team
51/56
Wie schon 2015 fällt die markante Nase ins Auge. Laut Teamchefin Claire Williams soll das neue Auto "auf den Stärken des Vorgängers aufbauen und dessen Schwächen ausbügeln"
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=51.html
Red Bull präsentierte seinen mit Spannung erwarteten neuen Look, nicht jedoch das Auto in London - ohne Renault, mit TAG-Heuer
© twitter.com/pumamotorsport
52/56
Red Bull präsentierte seinen mit Spannung erwarteten neuen Look, nicht jedoch das Auto in London - ohne Renault, mit TAG-Heuer
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=52.html
Allein das Weiß ist komplett verschwunden, von einem kompletten Neuanfang nach der halben Trennung von Renault ist daher wenig zu sehen
© twitter.com/pumamotorsport
53/56
Allein das Weiß ist komplett verschwunden, von einem kompletten Neuanfang nach der halben Trennung von Renault ist daher wenig zu sehen
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=53.html
Natürlich fehlt das große Infiniti-Branding, die Nissan-Marke ist schließlich zum Renault-Werksteam gewechselt
© twitter.com/redbullracing
54/56
Natürlich fehlt das große Infiniti-Branding, die Nissan-Marke ist schließlich zum Renault-Werksteam gewechselt
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=54.html
Richtig kreativ wurden die Designer bei den Overalls. Hier gut zu erkennen: Die neue Red-Bull-Lackierung ist matt. Spiegelnde Lack-Effekte? Fehlanzeige!
© twitter.com/pumamotorsport
55/56
Richtig kreativ wurden die Designer bei den Overalls. Hier gut zu erkennen: Die neue Red-Bull-Lackierung ist matt. Spiegelnde Lack-Effekte? Fehlanzeige!
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=55.html
Durch die matte Lackierung sieht der neue RB12, der erst in Barcelona gezeigt wird, nur auf den ersten Blick fast genauso aus wie seine Vorgänger
© twitter.com/redbullracing
56/56
Durch die matte Lackierung sieht der neue RB12, der erst in Barcelona gezeigt wird, nur auf den ersten Blick fast genauso aus wie seine Vorgänger
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=56.html
 

Mit Power keine elektrische Ladung

Zum anderen scheint das Zusammenspiel zwischen Turbo und Energierückgewinnung nicht zu funktionieren. Damit würden sich Gerüchte bestätigen, die bereits bei den Testfahrten im Februar aufkamen und von Teamchef Maurizio Arrivabene umgehend dementiert wurden: "Ich kann versichern, dass unser Motor in Ordnung ist."

Wie Auto, Motor und Sport jedoch berichtet, kann Ferrari aktuell kaum mit maximaler Power fahren und dabei gleichzeitig elektrische Ladung speichern. Der Nutzen der Elektromaschine MGU-H, die eigentlich die Wärmeenergie der Abgase in elektrische Energie umwandeln soll, fällt damit zum Großteil weg.

Die Folge: Ferrari fährt im sogenannten De-Rating-Modus, der für den Zuschauer durch ein Aufblinken des roten Rücklichts sichtbar wird. Das zeigte sich in Sakhir im Qualifying: Zu Beginn des dritten Sektors blinkten beim Anfahren der Kurve die Rücklichter auf. Um elektrische Energie zu generieren, wird beim De-Rating-Modus bewusst auf Antriebsleistung verzichtet. Ab Hälfte der Geraden können Vettel und Räikkönen somit kaum Geschwindigkeit mehr zulegen.

Turbo gut, alles gut?

Der Zeitverlust gegenüber den Mercedes ist dadurch immens, von einer halben Sekunde pro Runde wird gesprochen. Das deckt sich in etwa mit dem Rückstand, den die Roten aktuell auf das Weltmeisterteam haben.

Die Hoffnung ist damit klar: Lösen die Italiener die Turbo-Problematik, könnten Vettel und Räikkönen zu den Silbernen aufschließen - und für die von vielen erhoffte Spannung an der Spitze sorgen.

"Es geht in die richtige Richtung. Mit nur einem Auto im Ziel ist es nicht ideal für das Team, aber weil du in diesem Sport immer die Grenzen auslotest, kann manchmal etwas schief gehen", stellt Räikkönen fest: "Wir wissen aber, dass das Auto ziemlich gut ist. Wir müssen nur gewisse Dinge verbessern."

Besserung lässt auf sich warten

Doch genau das gestaltet sich als äußerst schwierig. In Bahrain hat Ferrari neue Elektronikboxen eingebaut und versucht, das Problem mit entsprechenden Softwareänderungen zu beheben.

Im dritten Freien Training und im Qualifying zeigte die Maßnahme Wirkung, der Abstand zu Mercedes wurde zwischenzeitlich verkürzt. "Wir wollten mal sehen, wie weit wir Mercedes damit in die Enge treiben können", sagte Arrivabene später. Für das Rennen wurde die Leistung dann aber wieder zurückgeschraubt.

Um langfristig das gewünschte Programm fahren zu können, hilft wohl nur ein neu konzipierter Turbolader. Dessen Vorlaufzeit beträgt laut Experten allerdings rund drei Monate und wäre damit frühestens ab dem fünften Saisonrennen in Spanien verfügbar, wahrscheinlich sogar noch später. Eine Gewissheit, dass der erste Entwicklungsschuss dann gleich sitzt, hat man zudem nicht.

Darüber hinaus trägt Ferrari eine weitere Sorge mit sich herum. An Räikkönens SF16-H wurden bereits MGU-H, MGU-K, der Turbo sowie ein neues Steuergerät getauscht; Vettel hat beim dritten Rennen sogar einen komplett neuen Motor im Heck. Das ist für den 28-Jährigen zwar "kein Grund zur Panik", weil aber von jeder Komponente der Power-Unit nur fünf pro Saison verwendet werden dürfen, könnte es am Ende des Jahres Strafen hageln.

WM-Kampf schon verloren?

Die Mercedes-Verantwortlichen werden die Sorgenfalten von Arrivabene und Co. mit Genuss beobachten. Solange der Turbo von Ferrari nicht reibungslos läuft, wird die Vorherrschaft der Stuttgarter wohl nicht enden.

Schon jetzt hat WM-Spitzenreiter Nico Rosberg 32 Punkte Vorsprung auf Räikkönen und 35 auf Vettel. Ein Ende der ganz großen Punkteausbeute scheint nicht in Sicht, zu schnell und zuverlässig sind die Mercedes.

Auch in China geht der deutsche Rennstall als Favorit an den Start. Allein auf der 1,3 Kilometer langen Geraden des Shanghai International Circuit dürfte Ferrari einige Zeit liegen lassen. Wie wird die Scuderia also das Wochenende angehen? Leistung opfern und den Fokus auf Standfestigkeit setzen oder mit Risiko versuchen, Mercedes anzugreifen?

So oder so: Dass die Saison noch lang und damit nicht entschieden ist, wissen natürlich auch Vettel und Räikkönen. "Es sind noch viele Rennen zu fahren", zeigte sich der Heppenheimer in China optimistisch. Der Finne fügte hinzu: "Wir sind immer noch positiv, was das Team über den Winter gebaut hat, und das hat sich nicht geändert."

Der aktuelle WM-Stand im Überblick

Dominik Geißler

Diskutieren Drucken Startseite
Trend

Breitere Reifen, breitere Autos. Wir die Formel 1 durchs neue Reglement spannender?

Michael Schumacher wurde 1997 mit einem zwei Meter breiten Ferrari Weltmeister in der Formel 1
Ja
Nein
Interessiert mich nicht

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.