Rumble in the Desert

Sonntag, 19.04.2015 | 11:15 Uhr
Lewis Hamilton und Sebastian Vettel präsentierten sich beim gemeinsamen Interview in Sakhir entspannt
© xpb
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Für den Großen Preis von Bahrain (17 Uhr im LIVE-TICKER) kündigt sich ein packendes Duell an: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton muss im Mercedes den Angriff von Sebastian Vettel abwehren. Einige Indizien sprechen für einen Ferrari-Erfolg, doch auch Nico Rosberg hat nach dem enttäuschenden Qualifying in Sakhir ein Ass in der Hinterhand.

"Lewis hat die Runde in Q2 nicht gemanagt und das Limit mit der neuen Option dann besser gekannt", erläuterte Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff bei Sky den deutlichen Vorsprung des Polesetters auf seinen Teamkollegen, den die langsame Fahrt aus dem Rhythmus gebracht hatte.

Im Umkehrschluss bedeutet diese Aussage, dass Rosberg direkt nach dem Start einen beträchtlichen Vorteil hat. 1,2 Sekunden war der 29-Jährige langsamer als der Weltmeister, den Großteil verlor er im mittleren, mit schnellen Kurven gespickten Sektor. Rosberg schonte seine Reifen, er wusste, dass er sie am Sonntag noch braucht.

Rosberg: "Ich starte mit den besseren Reifen"

"Ich bin es langsam angegangen und starte mit einem besseren Reifen als die beiden", sagte der über das Ergebnis frustrierte Rosberg, als er neben den zwei schnelleren Konkurrenten bei der Pressekonferenz das Qualifying rekapitulierte.

Sein Team konnte der Startaufstellung nichts Positives abgewinnen. "Das ist ein riesiger Unterschied, ob wir mit beiden Autos aus der ersten Reihe starten oder nur mit einem. So wird es ungleich schwieriger, Ferrari über die Distanz zu schlagen", warnte Niki Lauda.

"Das ist das größere Problem, Zweiter wäre noch relativ okay", sagte auch Rosberg. Für ihn geht es beim Start darum, Vettel direkt hinter sich zu lassen und seinen Teamkollegen mit dem Reifenvorteil während der ersten Runden zu überholen.

Wirft der Sand Ferrari direkt zurück?

Dabei spielt ihm in die Karten, dass er von der linken Seite ins Rennen geht. Abseits der Ideallinie liegt in Bahrain seit jeher feiner Sand, der vom Wind aus der umliegenden Wüste auf die Strecke getragen wird. Die Haftreibungskraft sinkt dadurch, der Schlupf wächst - oder einfach erklärt: Die Räder drehen durch, weil der Sand zwischen Gummi und Asphalt herumrutscht.

"Hoffentlich gelingt uns morgen ein guter Start. Dann kann sich ein tolles Rennen entwickeln", sagte Vettel und schickte eine Kampfansage an die Silberpfeile: "Im Renntrimm sind wir offensichtlich noch etwas näher dran."

Seine Einschätzung zog Vettel aus den Volltanktests während des 2. Freien Trainings am Freitag. Im Ferrari spulte er auf den weichen Reifen problemlos vier Runden in 1:39,7 Minuten zum Ende seines acht Umläufe langen Stints ab.

Mercedes bei Rennsimulation deutlich langsamer

Während der 27-Jährige durchschnittlich 1:39,499 Minuten pro Runde brauchte, war Rosberg in 1:40,828 Minuten deutlich langsamer. Auffällig: Er fuhr dauerhaft im 1:40-Minuten-Bereich. Nur seine erste Runde lag unter dieser Marke. Doch die Zeichen könnten trügen.

Dieselben Verhältnisse zwischen Ferrari und Mercedes gab es in China am Freitag ebenfalls. Am Samstag drehte Mercedes Ferraris Vorteil bei der Höchstgeschwindigkeit auf der Geraden genauso um, wie es nun in Bahrain der Fall war. Bei Hamiltons lockerer Demofahrt im Rennen konnte Vettel anschließend nicht mehr Schritt halten.

Duell auf Augenhöhe am Sonntag

Auch wenn der Asphalt in Bahrain wie bei Vettels Sieg in Malaysia sehr rau ist und die Temperaturen wesentlich höher als zuletzt in China, bedeuten diese Umstände nicht, dass Ferrari am Sonntag Mercedes um die Ohren fährt. Es deutet sich vielmehr ein Duell auf Augenhöhe an.

Ein Grund dafür ist, dass die Silberpfeile aus der Niederlage gelernt haben. Im 1. Freien Training spulten Rosberg und Hamilton bei 36 Grad Celsius Luft- und 55 Grad Celsius Asphalttemperatur 55 Runden ab. Erkenntnisse für das Rennen resultierten daraus keine, weil das vierte Saisonrennen um 18 Uhr Ortszeit in der Dämmerung beginnt und Strecke und Luft im Anschluss immer mehr abkühlen.

Mercedes überprüfte bei ähnlichen Bedingungen wie in Sepang die Änderungen am eigenen Setup, das seit Vettels überraschendem Sieg deutlich vorsichtiger ausgelegt wird. So schonen die Autos die Hinterreifen stärker.

Mercedes schonte die Reifen zu stark

Die wirklich entscheidende Frage aber ist: Wer hatte beim zweiten Training wie viel Sprit im Tank? Ferrari fährt am Freitag fast traditionell mit weniger Benzin. "Wir waren einfach generell zu langsam", sagte Rosberg anschließend: "Aber wir kennen die Gründe dafür und wissen, was wir tun müssen."

Wolff deutete an, dass die Temperatur der Reifen nicht im Arbeitsfenster lag. Die empfindlichen Rennreifen bieten aber nur dann optimale Haftung, wenn sie ordentlich erwärmt wurden. Offenbar hatte Mercedes so viel Respekt vor Ferrari, dass das Team das Auto zu reifenschonend einstellte.

"Wir wissen zwar, was wir für Sonntag anders machen müssen", sagte Wolff: "Das Dumme ist aber, dass wir erst am Sonntag rausfinden werden, ob wir damit richtig liegen." Dass die Crew der Silberpfeile während des Qualifyings Rosberg bei jedem Run über Funk anwies, die Reifen mehr anzuwärmen, ist kein gutes Zeichen. Es deutet darauf hin, dass das Setup nicht wie gewünscht funktionierte - zumindest auf einer Runde.

Fünf Überholmöglichkeiten in einer Runde

Kann Vettel das ausnutzen? Hat Mercedes direkt nach dem Start Probleme, bieten sich mit Turn 1, 4, 8, 10 und 11 gleich fünf Stellen für ein Überholmanöver. Gelingt das nicht, muss er wohl bis zum Ende des Rennens für einen Angriff warten, denn die Strategie bietet kaum Möglichkeiten, um einen Stopp weniger zu machen.

"Wir gehen von einem Zweistopprennen aus. Alle werden versuchen, den harten Reifen so schnell wie möglich loszuwerden und dafür zwei Mal den weichen Reifentyp zu fahren", erklärte Pirelli-Motorsportdirektor die Rechnungen der Ingenieure. Lediglich das Timing der Boxenstopps bietet für Vettel die Möglichkeit zum Angriff - zumal Mercedes auf der Geraden noch drei km/h schneller ist.

Vettel-Attacke gegen Rennende möglich

Um der Gefahr einer Safety-Car-Phase auszuweichen, könnten die Fahrer nach dem Start auf den weichen Slicks zunächst auf Mediums wechseln, um dann wieder auf die softe Mischung zurückzukehren. Das wäre ein weiterer Joker für eine späte Attacke durch Vettel.

"Ich habe anfangs nicht in den Rhythmus gefunden, den ich im Training hatte", so Vettel nach dem Qualifying: "Gegen Ende wurde es immer besser, das Auto immer schneller. Ich habe mich wohler gefühlt und konnte mehr pushen. So konnte ich den Spieß noch rumdrehen. Wir sind ganz flott unterwegs." Weil sich die äußeren Bedingungen am Sonntag kaum unterscheiden werden, droht den Silberpfeilen also bis zur letzten Runde Gefahr.

"Es wird schwierig, sie morgen zu schlagen. Sie haben eine großartige Rennpace", sagte Polesetter Hamilton: "Wir werden alles Notwendige tun, um die Reifen lange am Leben zu halten. Aber ich denke, dass wir gut aufgestellt sind. Deshalb freue ich mich auf den Kampf."

Quali-Duelle: So steht es im teaminternen Wettkampf

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