Freitag, 28.03.2014

Malaysia-GP: 2. Freies Training

Vettel Dritter - Rosberg vorn

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat Mercedes im 2. Freien Training zum Großen Preis von Malaysia erfolgreich die Stirn geboten und darf sich leise Hoffnung auf ein Ende der Krise bei Red Bull machen. Der Heppenheimer belegte in 1:39,970 Minuten den dritten Platz und lag damit nur gut sechs Hundertstel hinter WM-Spitzenreiter Nico Rosberg (1:39,909), dem schnellsten Mann am Freitag.

Sebastian Vettel wurde im Freitagstraining zum Malaysia-GP im Red Bull Dritter
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Sebastian Vettel wurde im Freitagstraining zum Malaysia-GP im Red Bull Dritter

Dem ungewohnten Erwartungsdruck hat Rosberg problemlos standgehalten. Souverän legte der Silberpfeil-Pilot am Freitag die Bestzeit auf die Strecke, unterstrich damit seinen Favoritenstatus - und dürfte trotzdem mit mindestens einem Auge auf den wiedererstarkten Sebastian Vettel blicken.

Das Ergebnis des 2. Freien Trainings in der Übersicht

Denn der Weltmeister im Red Bull belegte hinter dem in Australien enttäuschenden Iceman einen überraschend guten dritten Platz, lag dabei nur sechs Hundertstel hinter Rosberg und darf langsam auf ein Ende der Krise hoffen.

Vettel wollte die Eindrücke noch nicht überbewerten. "Wir lernen noch unheimlich viel", sagte der Heppenheimer: "Deshalb zählt jede Runde. Aber das hat heute keinen schlechten Eindruck gemacht. Ich fühle mich sehr wohl im Auto."

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Rosberg: "Schnellsten Teams deutlich näher zusammen"

"Die schnellsten Teams sind deutlich näher zusammen als noch zum Auftakt in Australien", sagte der zufriedene Rosberg: "Wir werden über Nacht also noch viel arbeiten, um unsere Leistung zu optimieren." Der Deutsche war am Ende nur 0,035 Sekunden schneller als der Iceman.

Lewis Hamilton im zweiten Mercedes-Silberpfeil landete hinter Vettel auf Rang vier, Vizeweltmeister Fernando Alonso (Spanien) rundete als Fünfter den ordentlichen Ferrari-Eindruck ab.

Vettel: "Probleme verstanden und gelöst"

Ob sich die Situation für Vettel nach dem schwierigen Saisonauftakt nun nachhaltig verbessert, bleibt allerdings abzuwarten. Auch vor dem enttäuschenden frühen Aus beim Saisonauftakt in Australien hatte sein neuer RB10 im Freien Training noch funktioniert. "Die Probleme sind verstanden und gelöst", sagte der 26-Jährige: "Das heißt aber nicht, dass sie nicht wieder auftreten können."

GP-Rechner: Jetzt den Malaysia-GP und die ganze Saison durchtippen!

In Malaysia hinterließ Red Bull nun zunächst einen ordentlichen Gesamteindruck. Wie Vettel verbrachte auch Teamkollege Daniel Ricciardoam Freitagnachmittag viel Zeit auf der Strecke und belegte den siebten Platz.

Hülkenberg schafft es in die Top Ten

Force-India-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich) wurde Zehnter, Adrian Sutil (Gräfelfing) im Sauber belegte den 13. Platz.

Die extreme Schwüle verlangte den Fahrern zum Start des Rennwochenendes bereits einiges ab, schon am Morgen hatten die Temperaturen die 30-Grad-Marke geknackt. "Es waren ganz verrückte Bedingungen da draußen", sagte Rosberg: "Bei dieser Hitze ist es eine große Herausforderung, alles im Griff zu haben, die Autos bewegen sich am Limit."

Die Helme und Nummern der Formel-1-Fahrer in der Saison 2014
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Die befürchteten starken Regenfälle blieben während des Trainings zumindest aus, erst am späten Nachmittag öffneten sich die Schleusen, es blitzte und donnerte über Sepang. Für das Qualifying am Samstag (9 Uhr im LIVE-TICKER) sind nun Gewitter vorausgesagt, der Rennsonntag soll dagegen trocken bleiben.

Trauer um Flug MH370

Derweil wird das gesamte Wochenende vor den Toren Kuala Lumpurs spürbar von der Trauer um den verschollenen Flug 370 der Malaysian Airlines überschattet. Der Vorfall bestimmt weiter die Schlagzeilen und die Stimmung im Land, die Ticketverkäufe gingen im Vergleich zu den Vorjahren zurück.

Rund um das Rennen verzichteten die Veranstalter auf reißerische Werbung, am Sonntag wird die Formel 1 eine Gedenkminute einlegen. Nach der Maschine, die am 8. März mit 239 Menschen an Bord vom nahe der Strecke gelegenen internationalen Flughafen gestartet war, wird weiterhin gesucht. Mittlerweile gehen die zuständigen Behörden von einem Absturz im südlichen indischen Ozean aus.

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