Sonntag, 16.03.2014

Australien-GP: Analyse zum Rennen

Rosberg-Sieg! Ricciardo disqualifiziert

Nico Rosberg hat sich mit einem Überholmanöver direkt nach dem Start den ersten Sieg in der Formel-1-Saison 2014 gesichert. Der Mercedes-Pilot gewann den Großen Preis von Australien mit einer souveränen Vorstellung vor Lokalmatador Daniel Ricciardo im Red Bull, der wegen zu hohem Benzinverbrauch jedoch disqualifiziert wurde. McLaren-Rookie Kevin Magnussen rutschte als erster dänischer F1-Fahrer auf dem Podium auf Platz zwei vor, Dritter wurde Teamkollege Jenson Button.

Nico Rosberg schnappte sich am Start die Führung und gab sie bis zum Ende nicht mehr her
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Nico Rosberg schnappte sich am Start die Führung und gab sie bis zum Ende nicht mehr her

Sebastian Vettel und Lewis Hamilton mussten ihre Autos dagegen schon früh abstellen. Defekte ihrer neuen Powerunits von Mercedes und Renault stoppten die Fahrt der Weltmeister in Diensten von Red Bull und Mercedes.

Das gesamte Melbourne-Ergebnis in der Übersicht

Fernando Alonso rutschte nach der Disqualifikation von Ricciardo auf Rang vier vorn und wurde während des Rennens lange vom starken Nico Hülkenberg aufgehalten. Der Force-India-Rückkehrer wurde am Ende als Sechster gewertet. Adrian Sutil verpasste die Punkteränge als Elfter.

Die Reaktionen:

Nico Rosberg (Mercedes): "Ein fantastischer Tag. Ich bin komplett aus dem Häuschen! Was für ein toller Saisonstart! Dieses Ding war heute unglaublich schnell und die Zuverlässigkeit auch. Wir werden jetzt alles analysieren, was wir herausgefunden haben. Wir können uns noch steigern und müssen das auch. Schlafen werden wir nicht."

Daniel Ricciardo (Red Bull): "Vor drei Wochen hätte ich noch gewettet, dass wir nicht so weit kommen. Vielen Dank und ein großes Lob an das Team, wie sie die Wende eingeleitet haben. Ich weiß nicht wie, aber sie haben es geschafft. Vielen Dank an die tollen Fans hier in Melbourne! Ich bin überwältigt, habe Gänsehaut und mir fehlen fast die Worte."

Kevin Magnussen (McLaren): "Das ist schwer zu glauben und einfach surreal! Was soll ich sagen? Das Auto war wesentlich besser als je zuvor. Es wurde immer besser. Das Rennen ist super verlaufen und die Vorbereitung war echt fantastisch."

Lewis Hamilton (Mercedes): "Es war Pech. Schuld hat da niemand. Wir müssen einfach daraus lernen, besser es passiert jetzt als am Ende der Saison. Es bringt nichts, sich darüber aufzuregen. Schon in der Aufwärmrunde ist ein Problem aufgetreten. Der Start an sich war eigentlich in Ordnung, aber dann hatte ich plötzlich keine Leistung mehr."

Sebastian Vettel (Red Bull): "Aus noch unerklärlichen Gründen haben wir unheimlich viel Leistung verloren. Das ganze System hängt zusammen und wenn dann eine Komponente nicht funktioniert - in diesem Fall war es wohl der Motor - dann läuft der Rest auch nicht rund. Wir haben alles versucht, das Auto wachzurütteln, zum Leben zu erwecken, aber es hat nicht funktioniert. Für mich ist es ein eher bescheidenes Wochenende, aber da steckt man manchmal nicht drin. Natürlich sind gerade die Renault-Leute jetzt extrem enttäuscht. Aber wir sind ein Team, hängen da zusammen drin und deswegen habe ich direkt gesagt: 'Kopf hoch.'"

Schlüsselszenen des Rennens:

Vor dem Start: Vettel startet mit Medium-Slicks von Platz 12 und hat Probleme mit dem Ladedruck des Turbos, sonst hat nur Gutierrez die härteren Reifen gewählt. Max Chilton (Marussia) kommt nicht zur Aufwärmrunde weg und muss aus der Box starten. Da steht schon Romain Grosjean, der eine Durchfahrtsstrafe kassiert, weil sein Lotus-Team ihn zu früh rausgeschoben hat. Der erste Start wird abgebrochen, weil auch der Motor von Jules Bianchis Marussia ausgeht.

Re-LIVE: Der Grand-Prix-Ticker zum Nachlesen

Start: Polesetter Hamilton kommt überhaupt nicht weg. Rosberg presst sich von Platz drei mühelos in Führung, Ricciardo hält Platz zwei. Auch Hülkenberg kommt fabelhaft weg und attackiert den Vierten Magnussen. Der Däne macht die Tür zu, der Emmericher fällt kurz hinter Alonso zurück, schnappt sich den Ferrari aber direkt wieder. Hinten kollidiert Kamui Kobayashi mit Kimi Räikkönen und räumt dann Felipe Massa im Williams ab.

Runde 4: Aus und vorbei! Hamilton stellt den Mercedes in der Box ab, nachdem er schon in Runde 2 aufgeben sollte, um den Motor zu schonen, aber draußen blieb. Ein Zylinder zündete nicht wie gewünscht.

Runde 5: Auch Vettel gibt auf, nachdem er auf Platz 17 zurückgefallen war und der Motor weiterhin keine Power lieferte.

Runde 10: Hülkenberg spielt Lokomotive und hat Alonso und Bottas angehängt. Der Finne hatte sich stark an Räikkönen vorbeigepresst, touchiert dann aber mit dem rechten Hinterrad die Mauer. Die Felge ist gebrochen, der Reifen bleibt auf der Strecke liegen. Das Safety-Car muss raus! Nur Sutil, Maldonado, Ericsson, Chilton und Bianchi kommen nicht zum Reifenwechsel.

Runde 16: Rosberg gewinnt den Restart. Auch Ricciardo und Magnussen halten ihre Plätze. Hinten arbeitet sich Bottas wieder nach vorn. Die Renningenieure lassen die Fahrer richtig Gas geben, weil durch die SC-Phase genug Benzin gespart wurde.

Runde 23: Bottas hat ein Messer zwischen den Zähnen! Nur 13 Runden nach seinem Crash und dem Zwangsboxenstopp ist der Finne wieder in den Punkterängen angekommen.

Runde 34: Hülkenberg kommt zum zweiten Stopp und fällt hinter Button zurück. Alonso pusht, kommt zwei Runden später rein und ordnet sich zwischen den Beiden ein. Hülkenberg versucht zwar außen in Turn 3 vorbeizukommen, der Spanier verteidigt sich aber erfolgreich.

Runde 35: Bottas hat zu Räikkönen aufgeschlossen. Der Finne verbremst sich zum zweiten Mal vor Kurve neun, muss abermals ins Gras und sein Landsmann zieht im Williams vorbei. Bottas ist schon Fünfter, muss aber noch an die Box.

Australien-GP: Die besten Bilder vom Formel-1-Saisonauftakt
Australien-GP: Dem Polesetter schöne Augen machen? Wird nichts. Lewis Hamilton soll sich mit On-Off-Freundin Nicole Scherzinger verlobt haben
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Macht nichts, die Grid Girls können sich auch untereinander prächtig unterhalten
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In Melbourne war es zwar etwas kühl, die weißen Jäckchen kaschierten die kritischen Zonen aber vollständig
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Untenrum wurde es bei den Grid Girls dagegen etwas frischer. Immerhin hatten die Fotografen was zu tun
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Macht nichts! Ein sexy Lächeln hat jedes Grid Girl in jeder Situation drauf
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Zum Rennen: Nico Rosberg preschte schon am Start von drei auf eins vor
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Hinten räumte Kamui Kobayashi bei seinem Comeback Felipe Massa ab, der erstmals im Williams startete
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Der Caterham von Kamui Kobayashi war nach dem Crash beim Saisonauftakt hinüber
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Auch Felipe Massa kam nicht mehr aus dem Kiesbett raus und konnte Ex-Ferrari-Kollege Fernando Alonso nur zugucken
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Auch danach gab's Action: Esteban Gutierrez' Frontflügel flog durch die Luft, Sebastian Vettel musste ausweichen
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Der Weltmeister fiel früh mit Turboproblemen bis auf Platz 17 zurück. Ohne Ladedruck beendete Sebastian Vettel das Rennen in Runde 5
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Auch bei Fernando Alonso lief nicht alles wie gewünscht. Er beendete das Rennen im Ferrari als Fünfter, wollte aber aufs Podest
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Nachdem Valtteri Bottas die Mauer touchierte und Teile seiner Felge verlor, musste Bernd Mayländer im Safety Car auf die Strecke
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Nachdem Valtteri Bottas die Mauer touchierte und Teile seiner Felge verlor, musste Bernd Mayländer im Safety Car auf die Strecke
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Nico Rosberg verlor seinen Vorsprung - vorübergehend. Am Ende siegte er mit fast 25 Sekunden Abstand zum Zweiten
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Nico Rosberg verlor seinen Vorsprung - vorübergehend. Am Ende siegte er mit fast 25 Sekunden Abstand zum Zweiten
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Valtteri Bottas ließ sich von seinem Missgeschick nicht aufhalten. Er kämpfte sich wieder auf Platz sechs vor und überholte Landsmann Kimi Räikkönen
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Valtteri Bottas ließ sich von seinem Missgeschick nicht aufhalten. Er kämpfte sich wieder auf Platz sechs vor und überholte Landsmann Kimi Räikkönen
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Die Freude kannte anschließend kaum Grenzen. Nico Rosberg wurde von seiner Verlobten Vivian Sibold empfangen
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Die Freude kannte anschließend kaum Grenzen. Nico Rosberg wurde von seiner Verlobten Vivian Sibold empfangen
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Auch McLaren feierte, weil Kevin Magnussen sein erstes Rennen unter den Top 3 abschloss und die Durststrecke des Teams beendete
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Auch McLaren feierte, weil Kevin Magnussen sein erstes Rennen unter den Top 3 abschloss und die Durststrecke des Teams beendete
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Kollektives Anstoßen auf dem Podest: Der Zweitplatzierte Daniel Ricciardo, Sieger Nico Rosberg und der Dritte Kevin Magnussen (v.l.n.r.)
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Kollektives Anstoßen auf dem Podest: Der Zweitplatzierte Daniel Ricciardo, Sieger Nico Rosberg und der Dritte Kevin Magnussen (v.l.n.r.)
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Dass sich die drei Erstplatzierten wirklich freuten, zeigte sich spätestens, als Daniel Ricciardo freudestrunken ausrutschte. Später wurde er disqualifiziert
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Dass sich die drei Erstplatzierten wirklich freuten, zeigte sich spätestens, als Daniel Ricciardo freudestrunken ausrutschte. Später wurde er disqualifiziert
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Runde 38: Rosberg absolviert seinen zweiten Boxenstopp und bekommt Medium-Slicks. Er hat mittlerweile 23,4 Sekunden Vorsprung. McLaren-Rookie Magnussen kommt zeitgleich rein und reiht sich wieder hinter Ricciardo, aber vor Button ein.

Runde 45: Mit Romain Grosjean fällt der vierte Renault-betriebene Wagen mit Motorenproblemen aus. Immerhin: Im Training war Lotus überhaupt nicht ins Rollen gekommen. Jetzt kamen die beiden Autos immerhin auf 75 Runden.

Runde 52: Bottas komplettiert seine Aufholjagd mit einem lockeren Manöver gegen Hülkenberg und landet auf Platz sechs.

Runde 56: Magnussen hängt seit Runden direkt im Heck von Ricciardo. Der Lokalmatador verteidigt sich jedoch erfolgreich. McLaren hat allerdings einen Trumpf: Der Däne darf Sprit sparen und greift während der letzten drei Runden mit voller Power an, kommt aber nicht mehr in Schlagdistanz.

Ziel: Mit 24,5 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Ricciardo kommt Rosberg nach 57 Runden über die Ziellinie. Ricciardo hält sich vor Magnussen, Button wird Vierter vor Alonso. Hülkenberg bleibt hinter Bottas un vor Räikkönen Siebter. Die Puntkeränge komplettieren die Toro-Rosso-Piloten Jean-Eric Vergne und Daniil Kvyat bei seinem Debüt.

Nach dem Ziel: Selbst jetzt ist das Ergebnis nicht in Stein gemeißelt. Die Stewards bestellen Ricciardo und Red Bull nach dem ersten Podiumsplatz seiner Karriere ein. Das Problem: Offenbar hat der RB10 durchgängig zu viel Benzin verbraucht. Die Durchflussmenge ist seit dieser Saison auf 100 Kilogramm pro Stunde begrenzt. Die Stewards entscheiden jetzt über eine mögliche Bestrafung.

Update Es steht fest! Daniel Ricciardo wurde wegen zu hohem Benzinverbrauch disqualifiziert und aus der Wertung gestrichen. "Das Team hat die FIA von seiner Absicht informiert, unmittelbar Widerspruch einzulegen. Es gab am ganzen Wochenende Ungereimtheiten mit dem Durchflussmengenmesser der FIA entlang der ganzen Boxengasse", teilte Red Bull unmittelbar danach mit: "Das Team und Renault sind überzeugt, dass der Motor in voller Übereinstimmung mit dem Reglement mit Benzin versorgt wurde."

Mann des Rennens: Nico Rosberg. Von Platz drei gestartet preschte der gebürtige Wiesbadener direkt am Start nach vorn und hatte das Glück, dass sein Auto bis zum Schluss hielt. Nach Hamiltons Pole am Samstag holte Rosberg den ersten Sieg der neuen V6-Turbo-Ära mit einer höchst souveränen Leistung und komplettierte Mercedes' gutes Wochenende. Selbst durch die Reifenprobleme ließ sich der 28-Jährige nicht aufhalten und bewies bis zum Schluss finnisches Temperament, das an Vettels Leistungen aus der Vorsaison erinnerte.

Flop des Rennens: Kimi Räikkönen. Der Iceman hat mächtig Probleme. Gegen seinen Ferrari-Teamkollegen Fernando Alonso sah der Finne beim Saisonauftakt überhaupt kein Licht und konnte das Tempo nicht mitgehen. Mehrere Verbremser im Rennen kosteten Räikkönen mehrere Plätze. Er kommt mit der neuen Brake-by-Wire-Technik offenbar überhaupt nicht zurecht. Vom Iceman dürfte man eigentlich mehr erwarten.

Das sind die Autos der Saison 2014
Sebastian Vettel (l.) und Daniel Ricciardo sollen mit dem RB10 für Red Bull die WM gewinnen
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Sebastian Vettel (l.) und Daniel Ricciardo sollen mit dem RB10 für Red Bull die WM gewinnen
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Und jetzt nochmal ohne Fahrer: der RB10. Auffällig ist, dass Adrian Newey nicht übertrieben hat. Der Red Bull sieht vergleichsweise konventionell aus
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Und jetzt nochmal ohne Fahrer: der RB10. Auffällig ist, dass Adrian Newey nicht übertrieben hat. Der Red Bull sieht vergleichsweise konventionell aus
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Beim Medienmaterial von Red Bull deutet es sich an: Die schwarze Lackierung kaschiert die Nasenform in der Realität
© red bull
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Beim Medienmaterial von Red Bull deutet es sich an: Die schwarze Lackierung kaschiert die Nasenform in der Realität
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Wird das Auto von vorne betrachtet, dann sieht es anders aus. Adrian Newey lässt den RB10 die Zunge raus strecken
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Wird das Auto von vorne betrachtet, dann sieht es anders aus. Adrian Newey lässt den RB10 die Zunge raus strecken
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Von der Seite sieht der Caterham ja noch ganz manierlich aus. Der Seitenkasten etwas plump, aber okay. Nur vorne...
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Von der Seite sieht der Caterham ja noch ganz manierlich aus. Der Seitenkasten etwas plump, aber okay. Nur vorne...
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Haben die britischen Ingenieure sich entweder ein Tee-Tischchen eingebaut oder wollten einen offenen Hosenstall imitieren
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Haben die britischen Ingenieure sich entweder ein Tee-Tischchen eingebaut oder wollten einen offenen Hosenstall imitieren
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Auch aus einer erhöhten Perspektive sieht die eigenwillige Konstruktion nicht wirklich toll aus. Ob sie schnell ist?
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Das muss sie sein! Die wohl schönste Nase der F1 fährt 2014 Mercedes an seinem W05 spazieren
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Wer kümmert sich ums Salz? Bei Mercedes präsentierten gleich neun Verantwortungsträger den neuen W05
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Lewis Hamilton war im W05 der erste Pilot, der mit seinem 2014er Dienstwagen auf die Strecke in Jerez fuhr
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Und so sieht er wirklich aus: Der Force India VJM07 von Nico Hülkenberg (r.) und Sergio Perez
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Zur Erinnerung: Force India hatte als erstes Team ein Bild von seinem neuen VJM07 veröffentlicht, allerdings nur als Computeranimation
© Sahara Force India F1 Team
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Auch Force India macht seinen VJM07 zum Nasenbär, was durch die schwarze Lackierung etwas weniger auffällt
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Vorhang auf auch bei Toro Rosso: Im spanischen Jerez wird der neue Wagen STR9 enthüllt.
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Unschwer zu erkennen: Toro Rosso hat mit dem STR9 eindeutig den längsten
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Ob die beiden Fahrer Daniil Kvyat und Jean-Eric Vergne mit dem STR9 recht zufrieden zu sein werden?
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Das ist der neue Dienstwagen von Adrian Sutil und Esteban Gutierrez: Der Sauber C33
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Die Nase des neuen Sauber erinnert zwar an McLaren und Williams, die Halterung des Frontflügels unterscheidet sich allerdings deutlich
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Und so sieht er wirklich aus: der Sauber C33 mit Esteban Gutierrez am Steuer in der Boxengasse von Jerez
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Und so sieht er wirklich aus: der Sauber C33 mit Esteban Gutierrez am Steuer in der Boxengasse von Jerez
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Das ist er! Der Ferrari F14T für die Saison 2014 - und seine Nase ist mehr als gewöhnungsbedürftig und die Lufteinlässe scheinen zu klein den neuen V6-Turbo zu kühlen
© ferrari
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Eigentlich versuchen die Konstrukteure möglichst viel Luft unters Auto zu bekommen - ob das beim neuen Ferrari gelingt?
© ferrari
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Eigentlich versuchen die Konstrukteure möglichst viel Luft unters Auto zu bekommen - ob das beim neuen Ferrari gelingt?
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Auch von der Seite ist die Vorderpartie gewöhnungsbedürftig - sie erinnert an ein Katapult oder doch einen Schneeschieber?
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Den Diffusor hat Ferrari gegen Blicke der Konkurrenz geschützt - immerhin ist das Auspuffrohr für den V6-Kamin gut erkennbar
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Den Diffusor hat Ferrari gegen Blicke der Konkurrenz geschützt - immerhin ist das Auspuffrohr für den V6-Kamin gut erkennbar
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Ob von rechts oder links - der F14T sieht noch sehr, sehr ungewohnt aus - immerhin sind die Linien am Heck ästhetisch
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Ob von rechts oder links - der F14T sieht noch sehr, sehr ungewohnt aus - immerhin sind die Linien am Heck ästhetisch
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Von oben ist betrachtet ist besonders die Form der Seitenkästen interessant, die sich konvex und konkav um den Motor schmiegen, um die Luft zum Heck zu leiten
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Von oben ist betrachtet ist besonders die Form der Seitenkästen interessant, die sich konvex und konkav um den Motor schmiegen, um die Luft zum Heck zu leiten
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Gestatten? Ameisenbär. Der MP4-29 von McLaren hat eine der gewagtesten Nasen
© mclaren
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Gestatten? Ameisenbär. Der MP4-29 von McLaren hat eine der gewagtesten Nasen
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McLaren ist als erstes Team mit Bildern seines realen Wagens an die Öffentlichkeit
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McLaren ist als erstes Team mit Bildern seines realen Wagens an die Öffentlichkeit
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Von der Seite macht der MP4-29 einen ziemlich gewöhnlichen Eindruck - die Änderungen liegen im Detail
© mclaren
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Von der Seite macht der MP4-29 einen ziemlich gewöhnlichen Eindruck - die Änderungen liegen im Detail
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McLaren präsentierte sein Auto noch ohne den neuen Hauptsponsor, stattdessen prangte der Modellname auf den vorgesehenen Flächen
© mclaren
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McLaren präsentierte sein Auto noch ohne den neuen Hauptsponsor, stattdessen prangte der Modellname auf den vorgesehenen Flächen
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Leitbleche an allen Ecken - die Frontpartie des McLaren MP4-29 im Detail. Auch die großen Lufteinlässe an den Seitenkästen sind gut zu erkennen
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Leitbleche an allen Ecken - die Frontpartie des McLaren MP4-29 im Detail. Auch die großen Lufteinlässe an den Seitenkästen sind gut zu erkennen
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Lotus ist dagegen das erste Team, dass auf einen Rüssel als Nase verzichtet, dafür gehen zwei dünne Streben nach vorne
© lotus f1 team
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Lotus ist dagegen das erste Team, dass auf einen Rüssel als Nase verzichtet, dafür gehen zwei dünne Streben nach vorne
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Keine optische Täuschung, die Holme sind wirklich unterschiedlich lang. Die FIA fordert, dass vorne ein einzelnes Teil bis ganz nach unten reicht
© lotus f1 team
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Keine optische Täuschung, die Holme sind wirklich unterschiedlich lang. Die FIA fordert, dass vorne ein einzelnes Teil bis ganz nach unten reicht
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Williams präsentiert seinen Boliden für die neue Saison zunächst nur als Illustration und in neutraler Lackierung
© Williams F1
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Williams präsentiert seinen Boliden für die neue Saison zunächst nur als Illustration und in neutraler Lackierung
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Markanteste Änderung im Vergleich zum Vorjahr: Die dem neuen Regelwerk angepasste tiefgezogene Nase mit spitzem Zulauf
© Williams F1
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Markanteste Änderung im Vergleich zum Vorjahr: Die dem neuen Regelwerk angepasste tiefgezogene Nase mit spitzem Zulauf
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Durch das neue ERS-System wird ein größeres Kühlsystem benötigt, der Frontflügel wird schmäler und der Heckflügel muss ohne das untere Element auskommen.
© Williams F1
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Durch das neue ERS-System wird ein größeres Kühlsystem benötigt, der Frontflügel wird schmäler und der Heckflügel muss ohne das untere Element auskommen.
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Der neue FW36 hat einen komplett neuen Antriebsstrang und ist der erste Bolide mit Acht-Gang-Getriebe, hergestellt von Mercedes
© Williams F1
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Der neue FW36 hat einen komplett neuen Antriebsstrang und ist der erste Bolide mit Acht-Gang-Getriebe, hergestellt von Mercedes
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Manöver des Rennens: Die Aufholjagd von Valtteri Bottas: Was für ein Rennen des Finnen! Der 24-Jährige setzte das Potenzial seines Williams grandios um und überholte alles und jeden, was sich ihm in den Weg stellte. Ein Rad-an-Rad-Manöver gegen Räikkönen, ein paar leichtere gegen die übrigen Gegner, die sich Fehler leisteten. Am Ende stand Platz sechs zu Buche. Allerdings hatte Bottas sich mit seinem Crash auch selbst erst die Möglichkeit zur famosen Schadensbegrenzung gegeben.

Das fiel auf:

  • Der Mercedes ist aktuell rund eine Sekunde schneller als der Rest des Feldes - wenn er läuft. Rosberg fuhr in den ersten neun Runden 5,8 Sekunden Vorsprung heraus. Auch nach dem Restart hatte er schnell wieder über fünf Sekunden Puffer.
  • Allerdings haben die Silberpfeile offenbar noch ein Problem mit den Reifen. Als die meisten Piloten noch voll fahren konnten, hatte Rosberg am linken Vorderrad starkes Graining und musste wegen der Blasenbildung langsamer fahren.
  • Ricciardo hat im Red-Bull-Renault überhaupt keine Probleme mit der Zuverlässigkeit. Auch die Lotus fahren wesentlich länger als nach dem bisherigen Wochenende angenommen. Die Probleme scheinen sich zu lichten.
  • Hülkenberg legte einen furiosen Start hin und konnte dann nicht mehr das Tempo der Top 3 mitgehen. Hinter ihm sammelte sich eine Perlenkette von bis zu vier Piloten. Der Deutsche ließ mit guter Traktion keinen vorbei, war aber absolut am Limit und blockierte die Reifen.
  • Das Überholen ist wesentlich schwerer als in den letzten Jahren. Weil die zurückgewonnene Energie jetzt dauerhaft zur Verfügung steht, reicht ein Druck auf den Boost-Button nicht mehr aus, um den Vorausfahrenden auszubeschleunigen. Stattdessen ist wieder mehr Können gefragt: Wer zwingt seinen Vordermann in einen Fehler?
  • Die Reglementierung, dass nur noch 100 Kilogramm Sprit pro Rennen verbraucht werden dürfen, hat die erwarteten Auswirkungen. Gegen Ende des Rennens sparte Magnussen Benzin, weil er im normalen Modus nicht am Australier vorbei kam. Während der letzten drei Runden konnte er dann Vollgas geben. Sicher scheint, dass die Rennen in Zukunft bis zum Schluss spannend bleiben.

WM-Stand und Termine im Überblick

Alexander Maack

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Alexander Maack(Chef vom Dienst)

Alexander Maack, Jahrgang 1987, betreut seit Sommer 2012 die Formel 1 bei SPOX. Geboren im hessischen Fritzlar, landete er nach Aufenthalten in Niedersachsen, Dresden und Bonn schließlich in der "Medienhauptstadt" Mittweida, wo er sein Medienmanagement-Studium abschloss. Seit Mitte 2016 als Chef vom Dienst verantwortlich für den Inhalt der Homepage. Kernressorts: Motorsport, Fußball.

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Breitere Reifen, breitere Autos. Wir die Formel 1 durchs neue Reglement spannender?

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