Samstag, 16.11.2013

USA-GP: Qualifiying

Vettel startet in Austin von der Pole

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat sich beim Großen Preis der USA seine achte Pole Position der Saison 2013 gesichert. Auf dem 5,513 Kilometer langen Circuit of the Americas in Austin/Texas brauchte der Heppenheimer im Red Bull 1:36,338 Minuten für einen Umlauf und war 0,103 Sekunden schneller als sein zweitplatzierter Teamkollege Mark Webber. Die Überraschung des Qualifyings war aber Williams-Pilot Valtteri Bottas.

Sebastian Vettel geht im Rennen auf dem Circuit of the Americas am Sonntag als Erster an den Start
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Sebastian Vettel geht im Rennen auf dem Circuit of the Americas am Sonntag als Erster an den Start

Der 24-jährige Finne brachte sein unterlegenes Auto zum zweiten Mal in dieser Saison in den letzten Teil der Qualifikation. In Q1 war er die Bestzeit gefahren, während Teamkollege Pastor Maldonado als 18. ausschied und seinem Rennstall anschließend Manipulation vorwarf.

Im entscheidenden dritten Abschnitt leistete Bottas (+1,498) sich jedoch kleinere Fehler und geht am Sonntag (20 Uhr im LIVE-TICKER) als Neunter ins Rennen. "Um ehrlich zu sein, habe ich mir in Q3 etwas mehr erwartet", gestand er später.

Die Zeiten des Qualifyings in der Übersicht

Stattdessen sorgte Nico Hülkenberg (+0,958) einmal mehr für eine kleine Sensation. Der Emmericher qualifizierte sich als Vierter hinter dem drittplatzierten Lotus-Piloten Romain Grosjean (+0,817). Dabei ließ er mit seinem Sauber Lewis Hamilton (Mercedes/+1,007) und Fernando Alonso (Ferrari/ 1,038) hinter sich, die die Plätze fünf und sechs belegten.

Hülkenberg: Der Wind war knifflig

"Das ganze Wochenende über habe ich mich im Auto sehr wohl gefühlt. Im Q1 und Q2 wurde es dann ein bisschen schwieriger", sagte Hülkenberg anschließend: "Es war knifflig, da unser Auto empfindlich ist, was den Wind angeht. Wir haben ein paar Änderungen vorgenommen und das Auto im Q3 dann in den Griff bekommen. Ich glaube, das war heute das Maximum für uns."

Über Platz sechs ärgerte sich Vizeweltmeister Alonso ebenso wenig. "Wir sind nah an Mercedes dran. Also können wir sie im Rennen auch schlagen", begründete der Spanier seine gute Laune, vermied aber die bessere Ausgangslage von Lotus zu erwähnen: "Ein Podium liegt in Reichweite. Wir hatten schon aussichtslosere Ausgangspositionen."

Webber verschenkt Pole

Ganz anders sah Webber seine Leistung. "Der erste Teil der Runde war ziemlich gut und ich war ziemlich glücklich damit", erklärte der australische Routinier: "Ich habe die Kurven 19 und 20 aber nicht so hinbekommen, wie ich wollte. Wenn ich sie einfach so wie beim ersten Mal in Q3 gefahren wäre, dann hätte es vermutlich gereicht." So aber blieb nur Platz zwei. "Seb hat alle drei Sektoren zusammengebracht, ich nur zweieinhalb", lobte Webber seinen Teamkollegen anschließend.

Doch auch der Heppenheimer war nicht vollends glücklich. "Mit einem ersten Versuch in Q3 war nicht ganz zufrieden. Am Schluss hat es dann aber doch für die Pole gereicht. Aber es war sehr eng zwischen mir und Mark", so Vettel: "Je länger das Wochenende dauert, desto näher kommt er mir. Glücklicherweise konnte ich knapp vor ihm bleiben."

Rosberg und Sutil mit Problemen

Die beiden anderen Deutschen erfüllten dagegen die Erwartungen nicht. Nico Rosberg (Mercedes) verpasste es, in Q2 im letzten Versuch seine Zeit zu verbessern. "Es war extrem kalt und die Reifen extrem hart. Es war ein Gerutschte da draußen", versuchte er seine Probleme zu erklären: "Ich stehe mit dem Auto super da für morgen. Aber das hilft mir leider nichts. Besonders, weil morgen alle einen Stopp machen werden. Bei einem Stopp kann man noch nicht einmal mit der Strategie spielen und damit irgendwie vorbeikommen."

Weil Jenson Button (16.) am Freitag im 1. Training unter Rot überholt und Sauber-Pilot Esteban Gutierrez (20.) in Q1 Maldonado blockiert hatte, rutscht der gebürtige Wiesbadener immerhin auf Startplatz 12 vor. Von den Strafen profitierte auch Felipe Massa, der mit seinem Ferrari am Sonntag auf Rang 13 steht.

Abu-Dhabi-GP: Nächster Rekord für Vettel
GROSSER PREIS VON ABU DHABI: Standesgemäß wurden Lewis Hamilton und Fernando Alonso zum Rennen begrüßt
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Sebastian Vettel führte kurz vor dem Rennen noch ein Gespräch mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone
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Der frisch gebackene Weltmeister ließ sich davon allerdings nicht durcheinanderbringen und ging dominant wie eh und je in das Rennen
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Vettel übernahm bereits ab Start die Führung von Webber und gab diese bis zum Ende des Rennens nicht mehr aus der Hand
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Kimi Raikkönen hatte dagegen kein Glück. Der Finne musste sein Auto bereits nach der ersten Kurve verlassen
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Nico Hülkenberg fuhr ein ordentliches Rennen, letztendlich kostete ihn aber ein zu langsamer Reifenwechsel eine bessere Platzierung
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All dies bekam Vettel als Erster gar nicht mit. Am Ende hatte er über 30 Sekunden Vorsprung auf seinen ersten Verfolger
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Zweiter wurde, trotz eines schlechten Starts, Mark Webber, der vor Nico Rosberg und Romain Grosjean über die Ziellinie fuhr. Alonso wurde mit viel Abstand Fünfter
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"Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich bin selbst sehr überrascht", machte Massa seiner Ratlosigkeit nach dem enttäuschenden Ergebnis Luft: "Seit Freitag habe ich Probleme, mit dem Auto Grip zu finden. Wir haben verschiedene Richtungen ausprobiert, aber konnten uns nicht verbessern. Ich weiß wirklich nicht, was hier los ist."

Bei Sutil bricht die Bremsscheibe

Für Adrian Sutil war das Qualifying sogar noch früher vorbei. Mit einem technischen Problem seines Force Indias rollte er am Ende des ersten Abschnitts aus und geht nur von Startplatz 16 ins Rennen. "Wenn's schief läuft, dann im Qualifying. Erst mal habe ich extrem viel Verkehr gehabt, in den letzten beiden Kurven musste ich zwei Autos überholen", erzählte der Gräfelfinger: "Dann hatte ich noch einen Versuch und dann ist mir die Bremsscheibe gebrochen."

Besser lief es für Heikki Kovalainen, der bei seinem Comeback als Ersatz für Kimi Räikkönen Startplatz acht belegt. Der Lotus-Pilot musste ohne große Eingewöhnungszeit Sergio Perez (McLaren/+1,377) den Vortritt lassen, der die siebtschnellste Zeit fuhr.

Quali-Duelle: So steht es im teaminternen Wettkampf

Alexander Maack

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