Montag, 04.11.2013

Abu-Dhabi-GP: Driver-Ranking

Massa schlägt beim Fehlerfestival zu

Auch in der Formel-1-Saison 2013 bewertet SPOX-Redakteur Alexander Maack nach jedem Grand Prix die fahrerischen Leistungen der Piloten und stellt sein persönliches Driver-Ranking auf. Teil 17: Abu-Dhabi-GP.

Felipe Massa war in Abu Dhabi schneller als Teamkollege Fernando Alonso
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Felipe Massa war in Abu Dhabi schneller als Teamkollege Fernando Alonso

Vettel, Vettel, Vettel - in der Formel 1 gibt es nur noch einen Sieger. Dabei ist der Weltmeister unschlagbar, selbst wenn er sich Fehler leistet. In Abu Dhabi schmiss Sebastian Vettel seine Bestnote im Qualifying weg. Die Gelegenheit nutzte Felipe Massa, der für Ferrari erstmals in der Saison 2013 einen Sieg holte - wenn auch nur im Driver-Ranking.

Statt fahrerischer Meisterleistungen bot der Abu-Dhabi-GP vor allem ein Fehlerfestival. Wer sich wie Nico Rosberg, Romain Grosjean und Paul di Resta ohne Mängel durchs Wochenende boxte, konnte sich relativ einfach Punkte sichern. Selbst Caterham-Pilot Giedo van der Garde bekommt nach seinem Crash mit Kimi Räikkönen noch einen Zähler.

Meine Wertung für den Abu-Dhabi-GP:

Platz 1, Felipe Massa: Obwohl Ferraris Brasilianer im Rennen über Platz acht nicht hinauskam, gewinnt er das Driver-Ranking. Massa war auf dem Yas Marina Circuit deutlich schneller als Fernando Alonso, die Scuderia zerstörte aber sein Rennen. Bei Massas letztem Boxenstopp klemmte es an allen Enden. Der Mechaniker bekam das linke Vorderrad nicht montiert, Massa verlor hinter Lewis Hamilton und Jean-Eric Vergne massiv Zeit.

"Es war ein klarer Fehler vom Team", echauffierte sich Massa später, weil Ferrari ihm nicht zugetraut hatte, 17 Runden auf den weichen Slicks durchzuhalten: "Ich bin im Startturn mit gebrauchten Reifen, mit vollen Tanks und bei größerer Hitze 18 Runden damit gefahren. Warum hätte ich das zum Schluss nicht auch schaffen sollen?"

Durch die fragwürdige Scuderia-Taktik verlor Massa mindestens drei Plätze. Dass er zum achten Mal in der Saison 2013 das teaminterne Qualifikationsduell gewonnen hat, dass er Alonso mit einer fehlerfreien Leistung auch im Rennen locker im Griff hatte - es brachte ihm am Ende nichts. Die glänzende fahrerische Leistung verdient aber die Bestnote.

Platz 2, Nico Rosberg: "Mr. Best of the Rest" hat Mercedes' Vorsprung in der Konstrukteurswertung quasi im Alleingang auf elf Punkte ausgebaut. Rosberg war im Qualifying der schnellste Fahrer ohne Red Bull, er katapultierte sich beim Start an Mark Webber vorbei und musste den Australier erst passieren lassen, als Paul di Resta ihn einbremste.

Für Rosberg wäre in Abu Dhabi unter keinen Umständen mehr drin gewesen. Beide Red Bull waren einmal mehr zu schnell für seinen Silberpfeil. Dass sich der gebürtige Wiesbadener seit Wochen auf das Rennen konzentriert, zahlt sich aus. Mittlerweile liegt er in der Fahrerwertung trotz technischer Probleme in der ersten Saisonhälfte nur noch 17 Punkte hinter Teamkollege Hamilton, sieben Zähler trennen ihn von Webber.

Sebastian Vettels Karriere in Bildern
Kennen Sie diesen Mann? Richtig geraten, es ist Sebastian Vettel. Und zwar bei seinem größten Triumph vor seiner Formel-1-Zeit. Dem Gewinn der Formel BMW
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17 Smileys für 17 Siege, der 18. kam im letzten Rennen der Saison 2004 noch dazu. 18 Siege in 20 Rennen, bis heute Rekord in der Formel BMW
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Vettel war in dieser Zeit im Alter von erst 17 Jahren Dauergast auf dem Podium. In allen 20 Rennen schaffte er dieses Kunststück
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Im Kreis der Red-Bull-Junioren war Vettel zu der Zeit bei weitem noch nicht im Mittelpunkt. Im Vordergrund lacht Scott Speed, Vettel steht ganz links außen
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Aus Vettels Zeit vor der Formel BMW gibt es nur dieses eine Foto. Es zeigt ihn im Jahr 2002 im Kart
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Nach der Formel BMW kam der Umstieg in die Formel-3-Euroserie. Vettel schon im Red-Bull-Dress, aber das F-1-Auto durfte noch Robert Doornbos (l.) steuern
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Im Umfeld der DTM gab es auch mal ein paar Tipps des großen Tourenwagen-Helden Bernd Schneider (M.)
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Im ersten Jahr in der Formel-3-Euroserie fuhr Vettel noch ein gewisser Lewis Hamilton um die Ohren. Der Brite wurde souverän Meister
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Ende 2005 erfüllte sich Vettel zum ersten Mal den Traum, Formel 1 zu fahren. Er hatte sich als Formel-BMW-Champion eine Testfahrt im Williams-BMW verdient
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Zum ersten Mal setzte sich Vettel im Alter von 18 Jahren in einen Formel-1-Boliden. Ein Schlüsselmoment in seiner Karriere
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Ab 2006 wurde Vettel im Dress von BMW-Sauber zum Dauergast im Formel-1-Paddock. Er wurde Testfahrer bei BMW-Sauber - und führte Freundin Hanna in die Materie ein
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Ab 2006 wurde Vettel im Dress von BMW-Sauber zum Dauergast im Formel-1-Paddock. Er wurde Testfahrer bei BMW-Sauber - und führte Freundin Hanna in die Materie ein
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In der Türkei absolvierte Vettel sein erstes Freies Training für seinen neuen Arbeitgeber. Seinen Formel-3-Job machte er fortan nur noch nebenbei
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In der Türkei absolvierte Vettel sein erstes Freies Training für seinen neuen Arbeitgeber. Seinen Formel-3-Job machte er fortan nur noch nebenbei
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Im Rennen musste er noch zuschauen, aber immerhin durfte er in die Startaufstellung und sich vor dem Auto seines Idols Michael Schumacher ablichten lassen
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Im Rennen musste er noch zuschauen, aber immerhin durfte er in die Startaufstellung und sich vor dem Auto seines Idols Michael Schumacher ablichten lassen
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Nächster Karriereschritt war Vettels erster Renneinsatz in den USA 2007. Er sprang für Robert Kubica nach dessen Horrorcrash in Montreal ein - und holte gleich einen WM-Punkt
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Nächster Karriereschritt war Vettels erster Renneinsatz in den USA 2007. Er sprang für Robert Kubica nach dessen Horrorcrash in Montreal ein - und holte gleich einen WM-Punkt
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Gerhard Berger schaute aufmerksam zu und engagierte Vettel vom Fleck weg für sein Toro-Rosso-Team. Vettel war nun Stammfahrer
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Gerhard Berger schaute aufmerksam zu und engagierte Vettel vom Fleck weg für sein Toro-Rosso-Team. Vettel war nun Stammfahrer
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Dort machte sich Vettel durch seinen sensationellen Sieg im Regen von Monza unsterblich. Der erste und wohl auch einzige Sieg für Toro Rosso
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Dort machte sich Vettel durch seinen sensationellen Sieg im Regen von Monza unsterblich. Der erste und wohl auch einzige Sieg für Toro Rosso
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Wiedersehen mit Lewis Hamilton beim WM-Finale 2008 in Brasilien. Vettel überholte den Engländer und hätte ihm damit um ein Haar den WM-Titel geklaut
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Wiedersehen mit Lewis Hamilton beim WM-Finale 2008 in Brasilien. Vettel überholte den Engländer und hätte ihm damit um ein Haar den WM-Titel geklaut
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Schon vorher hatte sich Red Bull für die Saison 2009 die Dienste von Vettel gesichert. Christian Horner präsentierte seinen Neuzugang stolz
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Schon vorher hatte sich Red Bull für die Saison 2009 die Dienste von Vettel gesichert. Christian Horner präsentierte seinen Neuzugang stolz
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Schon damals und bis heute vertrieb sich Vettel gerne die Zeit beim Fußball. Auch wenn er dabei nicht immer elegant aussah
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Schon damals und bis heute vertrieb sich Vettel gerne die Zeit beim Fußball. Auch wenn er dabei nicht immer elegant aussah
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Eine Gemeinsamkeit mit seinem Idol Schumacher, mit dem er schon seit 2007 gemeinsam beim Race of Champions startet
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Eine Gemeinsamkeit mit seinem Idol Schumacher, mit dem er schon seit 2007 gemeinsam beim Race of Champions startet
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Die Saison 2009 begann Vettel an der Seite von Mark Webber bei Red Bull. Damals verstanden sie sich noch sehr gut
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Die Saison 2009 begann Vettel an der Seite von Mark Webber bei Red Bull. Damals verstanden sie sich noch sehr gut
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Den ersten Sieg mit dem neuen Team feierte Vettel beim China-GP. Es folgten weitere, bis er sogar die Chance auf den WM-Titel hatte
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Den ersten Sieg mit dem neuen Team feierte Vettel beim China-GP. Es folgten weitere, bis er sogar die Chance auf den WM-Titel hatte
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In Brasilien war der Traum allerdings ausgeträumt. Während Webber und Button ihre Siege bejubelten, war Vettel niedergeschlagen
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In Brasilien war der Traum allerdings ausgeträumt. Während Webber und Button ihre Siege bejubelten, war Vettel niedergeschlagen
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Immerhin konnte Vettel in Abu Dhabi einen Sieg zum Abschluss feiern. Da fiel die Gratulation an Weltmeister Jenson Button schon deutlich leichter
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Immerhin konnte Vettel in Abu Dhabi einen Sieg zum Abschluss feiern. Da fiel die Gratulation an Weltmeister Jenson Button schon deutlich leichter
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Genau ein Jahr später war es Vettel, den die anderen umarmten. Diesmal war er Weltmeister. Erster Gratulant: Lewis Hamilton
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Genau ein Jahr später war es Vettel, den die anderen umarmten. Diesmal war er Weltmeister. Erster Gratulant: Lewis Hamilton
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Es schloss sich ein Kreis. Denn genau diese beiden haben sich fünf Jahre zuvor auch schon gegenseitig beglückwünscht. Und zwar in der Formel 3
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Es schloss sich ein Kreis. Denn genau diese beiden haben sich fünf Jahre zuvor auch schon gegenseitig beglückwünscht. Und zwar in der Formel 3
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Für Vettel ging die Feierei mit den Glückwünschen der Kollegen aber erst los. In seiner Heimatstadt traf er sich mit Comedian Bülent Ceylan zu einer Party
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Für Vettel ging die Feierei mit den Glückwünschen der Kollegen aber erst los. In seiner Heimatstadt traf er sich mit Comedian Bülent Ceylan zu einer Party
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Vettels Heimatstadt Heppenheim benannte sich kurzerhand in Vettelheim um. Inzwischen darf dort regelmäßig gefeiert werden.
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Vettels Heimatstadt Heppenheim benannte sich kurzerhand in Vettelheim um. Inzwischen darf dort regelmäßig gefeiert werden.
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Denn Sebastian Vettel wurde nicht nur zum deutschen und zum internationalen Sportler des Jahres gewählt...
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Denn Sebastian Vettel wurde nicht nur zum deutschen und zum internationalen Sportler des Jahres gewählt...
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...sondern fuhr auch im darauffolgenden Jahr Souverän von Podium zu Podium und sicherte sich den zweiten Weltmeistertitel, nachdem er die Führung ein ganzes Jahr nicht aus der Hand gab
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...sondern fuhr auch im darauffolgenden Jahr Souverän von Podium zu Podium und sicherte sich den zweiten Weltmeistertitel, nachdem er die Führung ein ganzes Jahr nicht aus der Hand gab
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2012 ließ Sebastian Vettel den dritten Titel folgen und kommt damit seinem großen Vorbild Michael Schumacher immer näher. Auch dieser hatte drei Titel in Folge gewonnen
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2012 ließ Sebastian Vettel den dritten Titel folgen und kommt damit seinem großen Vorbild Michael Schumacher immer näher. Auch dieser hatte drei Titel in Folge gewonnen
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Auch im laufenden Jahr ist Sebastian Vettel kaum zu bremsen. Trotz mancher negativer Stimmen über den Deutschen fährt er weiterhin unbekümmert von Sieg zu Sieg
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Auch im laufenden Jahr ist Sebastian Vettel kaum zu bremsen. Trotz mancher negativer Stimmen über den Deutschen fährt er weiterhin unbekümmert von Sieg zu Sieg
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Ab 2014 wird Sebastian Vettel an der Seite von Daniel Ricciardo fahren, da sein bisheriger Teamkollege Mark Webber seine Karriere beenden wird.
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Ab 2014 wird Sebastian Vettel an der Seite von Daniel Ricciardo fahren, da sein bisheriger Teamkollege Mark Webber seine Karriere beenden wird.
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27. Oktober 2013: Sebastian Vettel gewinnt mit dem Indien-GP sein zehntes Saisonrennen und ist zum vierten Mal in Folge Doppelweltmeister
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27. Oktober 2013: Sebastian Vettel gewinnt mit dem Indien-GP sein zehntes Saisonrennen und ist zum vierten Mal in Folge Doppelweltmeister
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2014 lief es aber nicht wie gewünscht. Die Power Unit zu schwach und fehleranfällig, Vettel kämpfte teilweise gegen Caterhams
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2014 lief es aber nicht wie gewünscht. Die Power Unit zu schwach und fehleranfällig, Vettel kämpfte teilweise gegen Caterhams
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In Japan ließ der Weltmeister dann die Bombe platzen: Er kehrt Red Bull den Rücken. Passenderweise fuhr er mit einem Ferrari-roten Helm...
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In Japan ließ der Weltmeister dann die Bombe platzen: Er kehrt Red Bull den Rücken. Passenderweise fuhr er mit einem Ferrari-roten Helm...
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Platz 3, Sebastian Vettel: Der Weltmeister baute am Sonntag souverän seine Serie auf sieben Siege in Folge aus und stellte damit den Rekord von Alberto Ascari und Michael Schumacher ein. Trotz des beeindruckenden Vorsprungs von über 30 Sekunden auf Platz zwei, den er in der zweiten Rennhälfte mit zurückhaltender Fahrweise nur noch konservierte, kommt er nur knapp auf das Driver-Ranking-Podest.

Vettels Dominanz bringt Punktabzüge. Er muss mittlerweile anders beurteilt werden. Der Weltmeister verpasste die Pole Position durch einen Fehler in Q3. In Turn 1 wollte er zu viel und schenkte Red-Bull-Teamkollege Webber den besten Startplatz. Erst im Rennen kehrte er zu seiner wahren Stärke zurück. Vettel gewann den Start, überholte den Australier und blockte die beiden Mercedes-Piloten ab. Danach war er nicht mehr zu halten.

Platz 4, Romain Grosjean: Ein Getriebeproblem kostete den Franzosen einen richtig guten Startplatz. Weil er durch den Sicherheitsmodus nicht mehr ohne Zugkraftunterbrechung schalten konnte, fehlten Grosjean letztlich über vier Zehntelsekunden auf Räikkönen.

Ohne die Technikmängel wäre Platz drei am Sonntag wahrscheinlich gewesen. So aber hechelte der 27-jährige Genfer Rosberg dauerhaft ohne Chance hinterher, nachdem er Hamilton und Nico Hülkenberg schon in der ersten Runde hinter sich gelassen hatte.

Platz 5, Nico Hülkenberg: Weit besser als es der 15. Platz im Rennen aussagt, war Hülkenberg an diesem Wochenende. Seine Runde im Qualifying bezeichnete er selbst als "Arsch auf Eimer". Die Hoffnung auf Punkte schwand jedoch schnell, weil der Sauber mit vollem Tank plötzlich eine grottenschlechte Balance hatte.

Trotzdem holte Hülkenberg bis zu seiner Durchfahrtsstrafe das Maximum heraus, obwohl der Yas Marina Circuit per se nicht zu seinem Auto passt. Weil das Team ihn schließlich zu früh losfahren ließ und er fast mit Sergio Perez kollidiert wäre, musste der 26-Jährige einmal mehr durch die Box. So war der mögliche neunte Platz verloren.

Abu-Dhabi-GP: Nächster Rekord für Vettel
GROSSER PREIS VON ABU DHABI: Standesgemäß wurden Lewis Hamilton und Fernando Alonso zum Rennen begrüßt
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GROSSER PREIS VON ABU DHABI: Standesgemäß wurden Lewis Hamilton und Fernando Alonso zum Rennen begrüßt
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Sebastian Vettel führte kurz vor dem Rennen noch ein Gespräch mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone
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Sebastian Vettel führte kurz vor dem Rennen noch ein Gespräch mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone
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Die Kulisse war, wie nahezu immer in den Emiraten, gewohnt spektakulär. Die Sonne trug noch ihren Anteil dazu bei
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Die Kulisse war, wie nahezu immer in den Emiraten, gewohnt spektakulär. Die Sonne trug noch ihren Anteil dazu bei
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Der frisch gebackene Weltmeister ließ sich davon allerdings nicht durcheinanderbringen und ging dominant wie eh und je in das Rennen
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Der frisch gebackene Weltmeister ließ sich davon allerdings nicht durcheinanderbringen und ging dominant wie eh und je in das Rennen
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Vettel übernahm bereits ab Start die Führung von Webber und gab diese bis zum Ende des Rennens nicht mehr aus der Hand
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Vettel übernahm bereits ab Start die Führung von Webber und gab diese bis zum Ende des Rennens nicht mehr aus der Hand
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Kimi Raikkönen hatte dagegen kein Glück. Der Finne musste sein Auto bereits nach der ersten Kurve verlassen
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Kimi Raikkönen hatte dagegen kein Glück. Der Finne musste sein Auto bereits nach der ersten Kurve verlassen
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Nico Hülkenberg fuhr ein ordentliches Rennen, letztendlich kostete ihn aber ein zu langsamer Reifenwechsel eine bessere Platzierung
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Nico Hülkenberg fuhr ein ordentliches Rennen, letztendlich kostete ihn aber ein zu langsamer Reifenwechsel eine bessere Platzierung
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All dies bekam Vettel als Erster gar nicht mit. Am Ende hatte er über 30 Sekunden Vorsprung auf seinen ersten Verfolger
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All dies bekam Vettel als Erster gar nicht mit. Am Ende hatte er über 30 Sekunden Vorsprung auf seinen ersten Verfolger
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Damit stellte der 26-Jährige den Rekord von Michael Schuhmacher mit sieben gewonnenen Rennen am Stück ein
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Damit stellte der 26-Jährige den Rekord von Michael Schuhmacher mit sieben gewonnenen Rennen am Stück ein
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Zweiter wurde, trotz eines schlechten Starts, Mark Webber, der vor Nico Rosberg und Romain Grosjean über die Ziellinie fuhr. Alonso wurde mit viel Abstand Fünfter
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Zweiter wurde, trotz eines schlechten Starts, Mark Webber, der vor Nico Rosberg und Romain Grosjean über die Ziellinie fuhr. Alonso wurde mit viel Abstand Fünfter
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Platz 6, Mark Webber: Nachdem er in Q1 und Q2 noch nicht wirklich konkurrenzfähig schien, brannte Webber eine Fabelrunde in den Asphalt, als es darauf ankam. Der verdiente Lohn war die Pole Position. Den Sieg verschenkte der Routinier allerdings mal wieder am Start, als er wie üblich zurückfiel.

Schon im ersten Stint verpasste der Australier mit mittelmäßigem Tempo den Anschluss, weil er neben Vettel auch Rosberg vorbeiließ. Immerhin holte er Platz zwei noch zurück, als er den zu geringen Topspeed des Silberpfeils ausnutzte. Trotz der Pole kommt Webber nicht unter die Top Five. Dafür war sein Abstand zum eigenen Teamkollegen im Rennen deutlich zu groß.

Platz 7, Paul di Resta: Der Schotte kam im Gegensatz zu Teamkollege Adrian Sutil perfekt durchs Wochenende. Alonso von Startplatz zehn zu verdrängen, schien möglich. Doch auch von Position elf zeigte der DTM-Champ von 2010 ein starkes Rennen.

Seine Einstoppstrategie setzte di Resta perfekt um. Dass di Resta sich am Ende nicht mehr gegen Alonso verteidigte, dürfte die richtige Entscheidung gewesen sein. Gegen den Vizeweltmeister auf frischen Softs hätte er nur verlieren können. So aber hielt di Resta den eigentlich schnelleren Hamilton vorzüglich hinter sich.

Abu-Dhabi-GP - Ranking

PlatzFahrerPunkte

Gesamtwertung

PlatzFahrerPunkte

Platz 8, Fernando Alonso: Weltmeisterlich war das Wochenende des Asturiers nicht annähernd. Im Qualifying deklassierte ihn Teamkollege Massa. Dass er den Ferrari stärker aufs Rennen ausrichtete, ist keine ziehende Erklärung. Alonso hätte Massa wohl nicht eingeholt, wenn die Scuderia den Brasilianer gleich behandelt hätte. Stattdessen gab ein Fehler in Turn 8 den Ausschlag für sein schlechtestes Quali-Resultat der Saison.

Mit seinem riskanten Überholmanöver neben der Strecke gegen Vergne riskierte Alonso am Sonntag unnötigerweise eine Zeitstrafe. Weil er seine Reifen trotz der rasanten Aufholjagd vorzüglich schonte, reichte es immerhin zum fünften Platz. Angesichts der aktuellen Leistungsfähigkeit von Ferrari, war das mehr, als nach dem Samstag zu erwarten war.

Platz 9, Adrian Sutil: Wie Di Resta stellte Force India auch Sutil mit einer Einstoppstrategie an den Start. Allerdings musste Sutil das höhere Risiko eingehen, weil er mit den härteren Reifen losfuhr. Wären die Softs am Ende eingebrochen, der Gräfelfinger hätte dasselbe Schicksal erlitten wie Jean-Eric Vergne, der noch auf Platz 17 zurückfiel.

Die Streicheleinheiten, die er den Slicks über 27 Runden verpasste, machten sich mit einem WM-Punkt bezahlt. Sutil machte damit sein verkorkstes Qualifying fast vergessen. Dass er bereits in Q1 ausschied und sich nur als 17. qualifizierte, kann trotz der sonntäglichen Verbesserung um sieben Plätze nicht unberücksichtigt bleiben. Deshalb kommt der Deutsche nicht an seinen Teamkollegen heran.

Platz 10, Giedo van der Garde: Der Niederländer bewies auch in Abu Dhabi, dass er nach Eingewöhnungsproblemen in der ersten Saisonhälfte mittlerweile komplett in der Formel 1 angekommen ist. Van der Garde war in Qualifying und Rennen deutlich schneller als Caterham-Teamkollege Charles Pic. Er kam zehn Sekunden vor ihm über die Linie. Selbst der Crash mit Kimi Räikkönen konnte ihn nicht stoppen.

Der Stand in der Fahrer- und Konstrukteurs-WM

Alexander Maack

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Alexander Maack(Chef vom Dienst)

Alexander Maack, Jahrgang 1987, betreut seit Sommer 2012 die Formel 1 bei SPOX. Geboren im hessischen Fritzlar, landete er nach Aufenthalten in Niedersachsen, Dresden und Bonn schließlich in der "Medienhauptstadt" Mittweida, wo er sein Medienmanagement-Studium abschloss. Seit Mitte 2016 als Chef vom Dienst verantwortlich für den Inhalt der Homepage. Kernressorts: Motorsport, Fußball.

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