Montag, 14.06.2010

Kanada-GP: Driver-Ranking

Rosberg überholt Alonso

Auch in der Formel-1-Saison 2010 beurteilt SPOX-Redakteur Alexander Mey nach jedem Rennwochenende in seinem Driver-Ranking die Leistungen aller Fahrer - unabhängig von der Stärke ihrer Autos. Ausgabe 8: Kanada-GP.

Nico Rosberg sitzt erst seit dieser Saison in einem Mercedes-Boliden
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Nico Rosberg sitzt erst seit dieser Saison in einem Mercedes-Boliden

An der Spitze hat sich zwischen dem Türkei-GP und dem Kanada-GP rein gar nichts geändert. Das McLaren-Duo surft im Moment auf einer Erfolgswelle. Und wenn selbst der Teamchef sagt, dass er die beiden besten Fahrer der Welt hat, wer bin ich dann, dass ich ihm widerspreche? Zumindest nicht bei diesem Rennen.

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Meine Wertung für den Kanada-GP:

Platz 1, Lewis Hamilton: Er ist und bleibt Dauergast auf Platz eins meines Rankings. Ich hinterfrage mich jedes Mal, ob ich mich nicht manchmal von seinem spektakulären Fahrstil mitreißen lasse und ihn besser bewerte als er ist. Aber ich komme ebenso jedes Mal zu dem meiner Meinung nach objektiven Urteil: Nein, Hamilton ist bisher mit Abstand der beste Fahrer der Saison. In Montreal war allein schon beeindruckend zu sehen, wie er jede noch so gute Zeit, die im Training oder im Qualifying vorgelegt wurde, locker unterbieten konnte. Egal ob mit harten oder weichen Reifen, Hamilton war der Schnellste. Im Rennen hat er gegen Fernando Alonso einmal im Überrundungsverkehr eiskalt zugeschlagen und sich die Position zurückgeholt, die er beim engen Manöver an der Box gegen den Spanier verloren hatte. Der Rest war souveränes Reifenmanagement. Ein Bereich, in dem er in der Vergangenheit gegen seinen Teamkollegen Jenson Button oft schlecht ausgesehen hat. Diesmal nicht.

kanada-gp, Michael Schumacher, Felipe Massa, Kollision

Platz 2, Jenson Button: Stark war sein Killerinstinkt, als er einige Runden vor Schluss Alonsos Probleme beim Überrunden eiskalt ausgenutzt und sich Platz zwei geholt hat. Respekt dafür. Dass Button das Problem mit den Reifen in den Griff bekommen würde, damit konnte man beim Reifenflüsterer rechnen. Er hat das Duell gegen Hamilton im Qualifying verloren. Die Rundenzeit, die ihm sein Teamkollege da vorgelegt hatte, konnte Button einfach nicht fahren. Dafür fehlt ihm im direkten Duell der nackte Speed.

Platz 3, Nico Rosberg: Da war er wieder, der Maximalist. Rosberg hatte nun wirklich kein problemloses Wochenende. Die Reifen waren gerade am Mercedes offenbar eine Katastrophe und zudem verpasste er auch noch das komplette dritte Training wegen technischer Probleme. Das hinderte ihn aber nicht daran, im Qualifying quasi aus dem Stand schneller zu sein als Michael Schumacher und sich für die Top Ten zu qualifizieren. Am Start des Rennens hatte er einfach Pech, hinter dem Unfall zwischen Felipe Massa und Vitantonio Liuzzi festzuhängen. Umso bemerkenswerten war seine Aufholjagd danach. Mit konstant sehr schnellen Rundenzeiten hat er sich den sechsten Rang redlich verdient. Zeitweise war er sogar der schnellste Mann im Feld.

Platz 4, Fernando Alonso: Ich habe in den Kommentaren zum Rennen alle möglichen Varianten gelesen. Für die einen ist Alonso ein sehr starkes Rennen gefahren und hatte nur Pech bei den Überrundungen. Für die anderen war er schlafmützig und hat dadurch den Sieg hergeschenkt. So krass sehe ich das nicht. Natürlich sah er bei den Überholmanövern von Hamilton und Button nicht glücklich aus, aber wirklich viel hätte er auch nicht anders machen können. Er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Dafür war seine Leistung im Qualifying sehr stark. Er hat Ferrari wieder ganz dicht an die Spitze herangeführt. Keine überragende, aber sicher auch keine schlechte Leistung von Alonso in Kanada.

Platz 5, Sebastian Vettel: Ein sehr unspektakuläres Wochenende von Vettel. Er hat mit Platz vier das aus dem Red Bull herausgeholt, was dringesteckt hat. Von außen ist schwer zu sagen, ob er nach den frühen Boxenstopps von Hamilton und Co. bis zu seinem ersten Reifenwechsel nicht noch schneller hätte fahren können. Aber ich würde nicht davon ausgehen. Von daher war es ein ganz normales durchschnittliches Vettel-Wochenende.

Kanada-GP: Hamilton trotzt der Reifen-Action
Bei der Fahrerparade bekannte Sebastian Vettel Flagge. Von der Red-Bull-Reifenstrategie wenig begünstigt, konnte er im Rennen jedoch wenig Akzente setzen
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Bei der Fahrerparade bekannte Sebastian Vettel Flagge. Von der Red-Bull-Reifenstrategie wenig begünstigt, konnte er im Rennen jedoch wenig Akzente setzen
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Beim Start ging es gleich eng zur Sache, auch wenn die fast schon einkalkulierte Safety-Car-Phase ausblieb. Renault-Pilot Petrow war für den ersten Crash verantwortlich
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Beim Start ging es gleich eng zur Sache, auch wenn die fast schon einkalkulierte Safety-Car-Phase ausblieb. Renault-Pilot Petrow war für den ersten Crash verantwortlich
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Vitantonio Liuzzi geriet in der ersten Schikane mit Felipe Massa aneinander. Auch Nico Rosberg wurde ausgebremst und fiel zunächst zurück
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Vitantonio Liuzzi geriet in der ersten Schikane mit Felipe Massa aneinander. Auch Nico Rosberg wurde ausgebremst und fiel zunächst zurück
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Sensationell von Platz fünf ins Rennen gegangen, war für Liuzzi im Force India das Rennen schon fast gelaufen, bevor es richtig begonnen hatte
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Sensationell von Platz fünf ins Rennen gegangen, war für Liuzzi im Force India das Rennen schon fast gelaufen, bevor es richtig begonnen hatte
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Sebastian Vettel verteidigte zwar zunächst seinen zweiten Platz vor Fernando Alonso, konnte ihn aber nicht über eine längere Distanz halten
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Sebastian Vettel verteidigte zwar zunächst seinen zweiten Platz vor Fernando Alonso, konnte ihn aber nicht über eine längere Distanz halten
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Kamui Kobayashi setzte seinen Sauber schon ausgangs der ersten Runde im Duell mit Nico Hülkenberg in die Wall of Champions
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Kamui Kobayashi setzte seinen Sauber schon ausgangs der ersten Runde im Duell mit Nico Hülkenberg in die Wall of Champions
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Auch sonst war vieles im Rennen Millimeterarbeit für die Fahrer. Zunächst liefeten sich Buemi und Alonso einen Zweikampf, doch im Hintergrund lauerte schon Lewis Hamilton
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Auch sonst war vieles im Rennen Millimeterarbeit für die Fahrer. Zunächst liefeten sich Buemi und Alonso einen Zweikampf, doch im Hintergrund lauerte schon Lewis Hamilton
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Und nur ein paar Runden später löste Lewis Hamilton den bis dato führenden Fernando Alonso von der Spitze ab
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Und nur ein paar Runden später löste Lewis Hamilton den bis dato führenden Fernando Alonso von der Spitze ab
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Im Hinterfeld dagegen klappte nicht jedes Manöver ohne Schäden. Nico Hülkenberg fuhr sich im Duell mit Adrian Sutil seinen Frontflügel kaputt
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Im Hinterfeld dagegen klappte nicht jedes Manöver ohne Schäden. Nico Hülkenberg fuhr sich im Duell mit Adrian Sutil seinen Frontflügel kaputt
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Von den abbauenden Reifen der Konkurrenz unbeeidruckt, raste Lewis Hamilton souverän seinem zweiten Saisonsieg entgegen
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Von den abbauenden Reifen der Konkurrenz unbeeidruckt, raste Lewis Hamilton souverän seinem zweiten Saisonsieg entgegen
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Im Ziel wollte ihm nicht nur seine Freundin Nicole Scherzinger zu dem Erfolg gratulieren
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Auch eine junge Gratulantin verpasste dem Briten ein Siegerküsschen
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Der Rest war Feier: Lewis Hamilton führt nun auch die WM-Wertung der Fahrer vor seinem Teamkollegen Jenson Button an
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Platz 6, Mark Webber: Für ihn gilt genau das gleiche wie für Vettel. Durchschnitt war das Stichwort des Wochenendes. Im Qualifying war er einen Tick schneller als Vettel, dazu hatte er Pech mit der Strafe wegen des Getriebewechsels. Ich setze Webber trotzdem hinter Vettel, weil der Deutsche das halbe Rennen lang wegen eigener Getriebeprobleme nicht sein volles Potenzial abrufen konnte. Ohne diese Probleme hätte er die Spitze sicher noch mehr unter Druck setzen können.

Platz 7, Sebastien Buemi: Glückwunsch an den Schweizer für die ersten Führungskilometer seiner Formel-1-Karriere. Auch wenn das nur ein kurzes Vergnügen war, habe ich endlich wieder einmal den Buemi vom Anfang der letzten Saison gesehen, der mich mit seinem Speed und seinen Zweikampf-Fähigkeiten überzeugt hat. Seine Attacke gegen Schumacher am Ende war astrein, auch wenn der Ex-Champion zu diesem Zeitpunkt mit stumpfen Waffen gekämpft hat.

Platz 8, Vitantonio Liuzzi: Wann immer es auf einer Strecke oft und lange geradeaus geht und man oft und hart bremsen muss, ist der Italiener stark. Wie im vergangenen Jahr in Monza hat er auch in Kanada Teamkollege Adrian Sutil das ganze Wochenende im Griff gehabt. Ihm liegen Kurse, auf denen er seine Stärke auf der Bremse ausspielen kann, und auf denen seine Probleme in schnellen Kurven nicht in Erscheinung treten. Dass er überholen kann, hat er in der letzten Runde gegen Schumacher gezeigt. Der Crash mit Massa nach dem Start verhinderte nach der tollen Quali ein noch besseres Ergebnis.

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Platz 9, Robert Kubica: Sein Manöver gegen Schumacher nach dessen Boxenstopp, als beide nebeneinander durch die Kurven fuhren, war hart, aber okay. Anders sehe ich die Sache bei seiner Aktion gegen Sutil, als er dessen Fahrspur schnitt, um in die Box zu kommen. Das war verdammt gefährlich und hätte wirklich ins Auge gehen können. Ansonsten ein solides Rennen von Kubica, allerdings ohne die Glanzpunkte der vergangenen Wochenenden.

Platz 10, Adrian Sutil: Ein chaotisches Rennen für ihn, das nach einem Crash mit Nico Hülkenberg und einem Plattfuß nach dem Duell mit Kubica schon gelaufen zu sein schien. Doch dann profitierte er in der letzten Runde noch von Schumachers Reifenproblemen und rettete einen WM-Punkt. Insgesamt kann er aber nicht damit zufrieden sein, hinter Liuzzi gelandet zu sein.

Härtefall 1, Michael Schumacher: Ich gebe ihm keine Punkte, habe seine Leistung aber nicht so desolat gesehen wie einige User in ihren Kommentaren. Der Speed im Rennen war bis zu seiner Kollision mit Kubica wirklich gut und er hätte auch in den Regionen von Rosberg ins Ziel kommen können. Nach dem zusätzlichen Reifenwechsel war das Thema aber durch, und nach einem halben Rennen auf den weichen Reifen kann man ihm die verlorenen Zweikämpfe am Ende auch nicht mehr vorwerfen. Wirklich schlecht war er trotz Problemen mit den Bremsscheiben im Qualifying. Ein Schumacher darf nicht von Platz 13 aus in so ein Rennen gehen.

Härtefall 2, Felipe Massa: Im Qualifying sah er noch ganz okay aus, aber sein Rennen hat er sich gleich am Start kaputt gemacht. Warum er Liuzzi so lange anrempeln musste, bis der sich endlich gedreht hat, ist mir schleierhaft. Von außen sah es fast so aus, als sei Massa nach der ersten Berührung so trotzig gewesen, dass er weitere Kollisionen billigend in Kauf genommen hat, nur um nicht nachzugeben. Der Rest des Rennens war dann ohnehin schon egal, inklusive der leichten Kollision mit Schumi gegen Ende.

Stand in der offiziellen Fahrer-WM

Meine Punkte für das Montreal-Wochenende:

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