Donnerstag, 31.07.2008

Premiere Speedtalk

Fahrer schuld an Ferrari-Krise?

München - Speedtalk, so heißt die neue Motorsport-Show bei Premiere. Moderator Sascha Roos und Experte Sven Heidfeld diskutieren mit Anrufern, Rennsport-Promis und -Insidern über die heißesten Motorsport-Serien der Welt.

© Getty

Und Sie können live dabei sein und sich mit den Gästen über Formel 1, Formel-3-Euroserie, Nascar, IndyCar und vieles mehr austauschen. Und vielleicht meldet sich ja sogar Nick Heidfeld persönlich zu Wort. "Vielleicht", sagt Speedtalk-Experte Sven Heidfeld. "Obwohl mein Bruder eine Stunde vor dem Qualifying eigentlich andere Dinge zu tun hat. Passieren könnte es aber trotzdem. Ich hoffe es jedenfalls."

Für die neuesten Informationen aus Budapest sorgt Christian Klien. Der aktuelle BMW-Sauber-Testfahrer ist am Hungaroring vor Ort und wird telefonisch zugeschaltet.

Die Themen der Sendung

Speedtalk-Experte Sven Heidfeld bezieht vor jedem Rennwochenende Stellung zu den Themen der Sendung. Lesen Sie exklusiv bei SPOX, was der Motorsport-Insider von den Themen hält, die aktuell die Motorsport-Welt beschäftigen.

Speedtalk-Moderator Sascha Roos im Studio
Speedtalk-Moderator Sascha Roos im Studio
© Premiere

Scuderia Chaos - wie kommt Ferrari aus dem Sommerloch? Heidfeld: Ferrari fehlt aktuell einfach die Konstanz. Ein Rennen sind sie überragend, dann wieder enttäuschend. Und das liegt auch an den Fahrern. Mit Massa, dem Dreherkönig von Silverstone, und dem immer mal wieder unmotiviert scheinenden Kimi Räikkönen ist es ein fortwährendes Auf und Ab. Abschreiben darf man die Scurderia aber dennoch nicht. Den Fehler hatten viele schon nach dem Weggang von Michael Schumacher gemacht - und dann wurden sie Weltmeister. Ferrari wird auch noch in 100 Jahren um die WM mitfahren.

Fernando Alonso - Genie oder Wahnsinn? Heidfeld: Beides. Auf der Strecke ist er ein Genie, ganz klar. Für mich zählt er noch immer zu den besten vier Piloten im Feld. Neben der Strecke ist das allerdings eine andere Geschichte.

Da macht er sich mit seinem Verhalten nicht unbedingt Freunde. Ich erinnere mich da an eine Szene im vergangenen Jahr, als Alonso die Glückwünsche von Ron Dennis abgelehnt hat. Das ist seine andere Seite. Das geht gar nicht. Denn egal was bei McLaren intern vorgefallen ist, in der Öffentlichkeit sollte man sich dennoch zu benehmen wissen. Und er sollte auch nicht vergessen, wer sein Gehalt bezahlt.

Spektakel oder kalkuliertes Risiko - wie gefährlich sind Unfälle in der Formel 1? Heidfeld: Unfälle in der Formel 1 sind immer gefährlich. Allein wegen der hohen Geschwindigkeiten. Aber die Sicherheitsmaßnahmen haben sich enorm verbessert, die letzten tödlichen Unfälle liegen ja Gott sei Dank schon lange Zeit zurück. Aber es gibt auch Änderungen, bei denen ich Bedenken habe. Zum Beispiel, dass alle Auslaufzonen asphaltiert werden. Das ist ein Fehler. Die Piloten gehen mehr Risiko, weil Fehler nicht mehr bestraft werden - und wenn dann etwas schief geht, dann werden die Boliden nicht mehr gebremst. Das hat man bei meinem Unfall in Belgien gesehen.

Hier das Video vom Crash.

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