Driver-Ranking zum Ungarn-GP: Lewis Hamilton auf Platz 1? Max Verstappen? Von wegen!

 
Das zwölfte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche zehn Fahrer beim Großen Preis von Ungarn am meisten überzeugt haben.
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Das zwölfte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche zehn Fahrer beim Großen Preis von Ungarn am meisten überzeugt haben.
Platz 10: LANDO NORRIS. Für den 19-Jährigen war definitiv mehr drin als Platz neun. Doch seine Crew patzte beim Reifenwechsel und raubte ihm so unfreiwillig eine bessere Platzierung. Und auch Norris selbt erwischte nicht den allerbesten Tag ...
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Platz 10: LANDO NORRIS. Für den 19-Jährigen war definitiv mehr drin als Platz neun. Doch seine Crew patzte beim Reifenwechsel und raubte ihm so unfreiwillig eine bessere Platzierung. Und auch Norris selbt erwischte nicht den allerbesten Tag ...
Auf den ersten Metern verlor er nämlich seine gute Startposition an Sainz, weil er ihm zu viel Platz ließ. Nach dem Rennen begründete Norris diese Entscheidung mit zu wenig Risikofreude - im Nachhinein ein Fehler, wie er selbst zugab.
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Auf den ersten Metern verlor er nämlich seine gute Startposition an Sainz, weil er ihm zu viel Platz ließ. Nach dem Rennen begründete Norris diese Entscheidung mit zu wenig Risikofreude - im Nachhinein ein Fehler, wie er selbst zugab.
Platz 9: SERGIO PEREZ. Für die Punkteränge reichte es nicht, weil er wenige Runden vor Schluss gegen Albon das Nachsehen hatte. Es kam zur Berührung, die Aufhängung ging kaputt und damit auch die Hoffnungen auf ein besseres Ergebnis.
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Platz 9: SERGIO PEREZ. Für die Punkteränge reichte es nicht, weil er wenige Runden vor Schluss gegen Albon das Nachsehen hatte. Es kam zur Berührung, die Aufhängung ging kaputt und damit auch die Hoffnungen auf ein besseres Ergebnis.
Trotzdem holte der Mexikaner wohl das Beste aus seinem Racing Point heraus. Stallgefährte Lance Stroll hatte er immerhin im Qualifying und Rennen im Griff.
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Trotzdem holte der Mexikaner wohl das Beste aus seinem Racing Point heraus. Stallgefährte Lance Stroll hatte er immerhin im Qualifying und Rennen im Griff.
Platz 8: ALEXANDER ALBON. Bis sich Verstappen und Hamilton duellierten, lieferte er mit Teamkollege Kvyat die schönste Action. Am Ende setzte er sich gegen den Russen durch, weil er mit den harten Reifen bestens zurechtkam.
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Platz 8: ALEXANDER ALBON. Bis sich Verstappen und Hamilton duellierten, lieferte er mit Teamkollege Kvyat die schönste Action. Am Ende setzte er sich gegen den Russen durch, weil er mit den harten Reifen bestens zurechtkam.
Diese bekam er im zweiten Stint aufgeschnallt. Die mittelmäßige Pace aus der ersten Rennhälfte war damit vergessen, das Manöver gegen Perez hatte die nötige Härte. Belohnung: ein WM-Punkt.
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Diese bekam er im zweiten Stint aufgeschnallt. Die mittelmäßige Pace aus der ersten Rennhälfte war damit vergessen, das Manöver gegen Perez hatte die nötige Härte. Belohnung: ein WM-Punkt.
Platz 7: KIMI RÄIKKÖNEN. Rang sieben stand am Ende auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das den Iceman zwar nicht gerade zu Luftsprüngen einlud, trotzdem durchaus solide ist - vor allem mit Blick auf Teamkollege Giovinazzi, der auf P18 herumdümpelte.
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Platz 7: KIMI RÄIKKÖNEN. Rang sieben stand am Ende auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das den Iceman zwar nicht gerade zu Luftsprüngen einlud, trotzdem durchaus solide ist - vor allem mit Blick auf Teamkollege Giovinazzi, der auf P18 herumdümpelte.
Könnte man auf dem Hungaroring etwas besser überholen, er hätte sich am Anfang vielleicht noch Sainz schnappen können. So durfte er sich zumindest darüber freuen, Mercedes-Fahrer Bottas hinter sich gehalten zu haben.
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Könnte man auf dem Hungaroring etwas besser überholen, er hätte sich am Anfang vielleicht noch Sainz schnappen können. So durfte er sich zumindest darüber freuen, Mercedes-Fahrer Bottas hinter sich gehalten zu haben.
Platz 6: CHARLES LECLERC. Machen wir es chronologisch: In Q1 hatte der Monegasse Glück, dass er sich bei seinem Spin nicht das Heck zerstörte und weiterfahren konnte. In Q3 brachte er seine Leistung auf den Punkt und wies Vettel in die Schranken.
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Platz 6: CHARLES LECLERC. Machen wir es chronologisch: In Q1 hatte der Monegasse Glück, dass er sich bei seinem Spin nicht das Heck zerstörte und weiterfahren konnte. In Q3 brachte er seine Leistung auf den Punkt und wies Vettel in die Schranken.
Im Rennen sah es dann lange so aus, als hätte er den letzten Podestplatz sicher. Doch seine Reifen spielten das Spiel nicht mit, am Ende wurde es nur P4. Insgesamt ein unspektakulärer Auftritt von Leclerc.
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Im Rennen sah es dann lange so aus, als hätte er den letzten Podestplatz sicher. Doch seine Reifen spielten das Spiel nicht mit, am Ende wurde es nur P4. Insgesamt ein unspektakulärer Auftritt von Leclerc.
Platz 5: SEBASTIAN VETTEL. Paar Hundertstel im Qualifying, fast identische Zeiten im Rennen - Vettel und Leclerc waren in Ungarn nahezu ausgeglichen. Und mit dem lahmenden Ferrari (über eine Minute fehlte zu Hamilton!) chancenlos in Sachen Sieg.
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Platz 5: SEBASTIAN VETTEL. Paar Hundertstel im Qualifying, fast identische Zeiten im Rennen - Vettel und Leclerc waren in Ungarn nahezu ausgeglichen. Und mit dem lahmenden Ferrari (über eine Minute fehlte zu Hamilton!) chancenlos in Sachen Sieg.
Somit war der dritte Platz das Beste, was Vettel herausholen konnte. Verdient hat er ihn sich dank eines guten Stints auf den Softs mit beherzter Attacke gegen Leclerc wenige Runden vor Schluss.
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Somit war der dritte Platz das Beste, was Vettel herausholen konnte. Verdient hat er ihn sich dank eines guten Stints auf den Softs mit beherzter Attacke gegen Leclerc wenige Runden vor Schluss.
Platz 4: CARLOS SAINZ JUNIOR. Wie in Hockenheim stand am Ende P5 für den Spanier zu Buche. Mit einem Unterschied: Diesmal war er mit dem Ergebnis hochzufrieden. Warum? Weil er mit einem tadellosen Rennen das Maximum herausholte.
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Platz 4: CARLOS SAINZ JUNIOR. Wie in Hockenheim stand am Ende P5 für den Spanier zu Buche. Mit einem Unterschied: Diesmal war er mit dem Ergebnis hochzufrieden. Warum? Weil er mit einem tadellosen Rennen das Maximum herausholte.
Zwar wurde Sainz wie alle anderen Fahrer außerhalb der Top 4 überrundet. Doch er schaffte es, nicht nur Bottas, sondern auch Gasly im Red Bull hinter sich zu halten. Da kann man sich im McLaren-Team schon mal auf die Schulter klopfen.
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Zwar wurde Sainz wie alle anderen Fahrer außerhalb der Top 4 überrundet. Doch er schaffte es, nicht nur Bottas, sondern auch Gasly im Red Bull hinter sich zu halten. Da kann man sich im McLaren-Team schon mal auf die Schulter klopfen.
Platz 3: LEWIS HAMILTON. Der Rennsieger nur auf Platz drei im Ranking? Tatsache! Hamilton profitierte bei seinem Sieg von einer cleveren Mercedes-Strategie und dem besten Auto im Feld.
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Platz 3: LEWIS HAMILTON. Der Rennsieger nur auf Platz drei im Ranking? Tatsache! Hamilton profitierte bei seinem Sieg von einer cleveren Mercedes-Strategie und dem besten Auto im Feld.
Im Qualifying aber vermisste man die berühmte "HAMmer-Time", Platz 3 war nicht zufriedenstellend. Loben muss man hingegen seine Konsequenz im dritten Stint, als er 22 Runden am Limit hinknallte und Verstappen doch noch den Sieg entriss.
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Im Qualifying aber vermisste man die berühmte "HAMmer-Time", Platz 3 war nicht zufriedenstellend. Loben muss man hingegen seine Konsequenz im dritten Stint, als er 22 Runden am Limit hinknallte und Verstappen doch noch den Sieg entriss.
Platz 2: MAX VERSTAPPEN. Endlich, möchte man fast sagen, hat der Mann der Stunde seine erste Pole in der Formel 1. Hochverdient, dank einer bärenstarken Runde - Glückwunsch! Doch zusammengerechnet wird eben am Sonntag ...
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Platz 2: MAX VERSTAPPEN. Endlich, möchte man fast sagen, hat der Mann der Stunde seine erste Pole in der Formel 1. Hochverdient, dank einer bärenstarken Runde - Glückwunsch! Doch zusammengerechnet wird eben am Sonntag ...
... und da wurde er wenige Runden vor Schluss noch von Platz eins verdrängt. Verdient hatte er das nicht, zu gut verteidigte er sich zuvor gegen den eigentlich schnelleren Hamilton. Doch mit alten Reifen ist eben auch ein Verstappen wehrlos.
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... und da wurde er wenige Runden vor Schluss noch von Platz eins verdrängt. Verdient hatte er das nicht, zu gut verteidigte er sich zuvor gegen den eigentlich schnelleren Hamilton. Doch mit alten Reifen ist eben auch ein Verstappen wehrlos.
Platz 1: GEORGE RUSSELL. Am Samstag fuhr der Rookie auf Pole Position, zumindest gefühlt. Mit seiner schnellsten Runde in Q1 war er nämlich nicht nur 1,3 Sekunden schneller als Kubica, sondern gut genug für P16. Im Williams! Irre!
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Platz 1: GEORGE RUSSELL. Am Samstag fuhr der Rookie auf Pole Position, zumindest gefühlt. Mit seiner schnellsten Runde in Q1 war er nämlich nicht nur 1,3 Sekunden schneller als Kubica, sondern gut genug für P16. Im Williams! Irre!
Am Sonntag lief es mit einer guten Startrunde und dem 14. Rang zunächst weiter gut. Danach musste er seinem (trotz Upgrades immer noch langsamsten) Auto Tribut zollen und rutschte wieder auf Platz 16 zurück. Trotzdem eine bockstarke Vorstellung.
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Am Sonntag lief es mit einer guten Startrunde und dem 14. Rang zunächst weiter gut. Danach musste er seinem (trotz Upgrades immer noch langsamsten) Auto Tribut zollen und rutschte wieder auf Platz 16 zurück. Trotzdem eine bockstarke Vorstellung.
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