Driver-Ranking zum Monaco-GP: Wundermacher Hamilton zerlegt die Konkurrenz

 
Das sechste Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche Fahrer beim Großen Preis von Monaco am meisten überzeugt haben - und wer sich als untauglich herausgestellt hat. Hier sind die Top 10.
© getty
Das sechste Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche Fahrer beim Großen Preis von Monaco am meisten überzeugt haben - und wer sich als untauglich herausgestellt hat. Hier sind die Top 10.
Platz 10: ROMAIN GROSJEAN. Beginnen wir mit dem Negativen: Dass der Haas-Pilot am Boxenausgang die böse weiße Linie überfuhr, war unnötig und zog eine Zeitstrafe nach sich. Dadurch verlor er einen WM-Punkt.
© getty
Platz 10: ROMAIN GROSJEAN. Beginnen wir mit dem Negativen: Dass der Haas-Pilot am Boxenausgang die böse weiße Linie überfuhr, war unnötig und zog eine Zeitstrafe nach sich. Dadurch verlor er einen WM-Punkt.
Aber ansonsten machte Grosjean seine Sache am Sonntag richtig gut. Sagenhafte 50 Runden hielt er auf den Softs aus, bis er an die Box ging. Eine clevere Taktik, die ihm mehrere Plätze einbrachte.
© getty
Aber ansonsten machte Grosjean seine Sache am Sonntag richtig gut. Sagenhafte 50 Runden hielt er auf den Softs aus, bis er an die Box ging. Eine clevere Taktik, die ihm mehrere Plätze einbrachte.
Platz 9: ALEXANDER ALBON. Dass der Toro Rosso im Fürstentum gut lief, zeigte sich schon am Samstag. Beide RB-Youngster schafften es ins Q3 - zum ersten Mal in diesem Jahr.
© getty
Platz 9: ALEXANDER ALBON. Dass der Toro Rosso im Fürstentum gut lief, zeigte sich schon am Samstag. Beide RB-Youngster schafften es ins Q3 - zum ersten Mal in diesem Jahr.
Am Sonntag lieferte Albon dann ebenfalls ab. Ohne für große Sensationen zu sorgen, fuhr der F1-Neuling seinen Stiefel runter und beendete das Rennen als Achter. Passt.
© getty
Am Sonntag lieferte Albon dann ebenfalls ab. Ohne für große Sensationen zu sorgen, fuhr der F1-Neuling seinen Stiefel runter und beendete das Rennen als Achter. Passt.
Platz 8: DANIEL RICCIARDO. Teamkollege Nico Hülkenberg hatte der Wahl-Monegasse das ganze Wochenende im Griff, WM-Punkte gab es obendrauf - doch wirklich zufrieden war er nach dem Rennen trotzdem nicht.
© getty
Platz 8: DANIEL RICCIARDO. Teamkollege Nico Hülkenberg hatte der Wahl-Monegasse das ganze Wochenende im Griff, WM-Punkte gab es obendrauf - doch wirklich zufrieden war er nach dem Rennen trotzdem nicht.
Der Grund: Nach einem Topstart mit Platz fünf rief ihn Renault in der Safety-Car-Phase an die Box. Ein Fehler, denn anschließend hing Ricciardo im Verkehr fest. Bei freier Fahrt nahm er Grosjean dann eine Sekunde pro Runde ab.
© getty
Der Grund: Nach einem Topstart mit Platz fünf rief ihn Renault in der Safety-Car-Phase an die Box. Ein Fehler, denn anschließend hing Ricciardo im Verkehr fest. Bei freier Fahrt nahm er Grosjean dann eine Sekunde pro Runde ab.
Platz 7: DANIIL KVYAT. Als "sitting duck", also als wehrloses Opfer, fuhr der Russe durch die ersten Kurven nach dem Start. Er suchte vergeblich nach Platz und verlor zwei Positionen. Doch davon rehabilitierte sich Kvyat gut.
© getty
Platz 7: DANIIL KVYAT. Als "sitting duck", also als wehrloses Opfer, fuhr der Russe durch die ersten Kurven nach dem Start. Er suchte vergeblich nach Platz und verlor zwei Positionen. Doch davon rehabilitierte sich Kvyat gut.
Denn der Ex-Red-Bull-Fahrer behielt die Nerven und machte es am Ende um 0,626 Sekunden besser als sein Teamkollege. So viel betrug der Unterschied nämlich nach 78 Runden.
© getty
Denn der Ex-Red-Bull-Fahrer behielt die Nerven und machte es am Ende um 0,626 Sekunden besser als sein Teamkollege. So viel betrug der Unterschied nämlich nach 78 Runden.
Platz 6: VALTTERI BOTTAS. Er forderte Hamilton in der Qualifikation bis ans Limit. Immerhin. Geschlagen hat er seinen Stallgefährten aber eben nicht und damit war das Rennen eigentlich schon verloren ...
© getty
Platz 6: VALTTERI BOTTAS. Er forderte Hamilton in der Qualifikation bis ans Limit. Immerhin. Geschlagen hat er seinen Stallgefährten aber eben nicht und damit war das Rennen eigentlich schon verloren ...
Dass der Finne dann nicht mal Zweiter wurde, kann man ihm nicht vorwerfen. Verstappen fuhr ihm in der Boxengasse in die Karre, damit war der erste Verfolgerplatz futsch. Fazit: Schlecht fuhr Bottas nicht, trotzdem lief alles irgendwie etwas unglücklich.
© getty
Dass der Finne dann nicht mal Zweiter wurde, kann man ihm nicht vorwerfen. Verstappen fuhr ihm in der Boxengasse in die Karre, damit war der erste Verfolgerplatz futsch. Fazit: Schlecht fuhr Bottas nicht, trotzdem lief alles irgendwie etwas unglücklich.
Platz 5: MAX VERSTAPPEN. Das war an diesem Sonntag zwei Mal zu viel. Erst handelte der 21-Jähirge sich eine folgenschwere Strafe ein, weil er zu früh aus der Box los fuhr und Bottas touchierte. Dann risikierte er gegen Hamilton zu viel. Das gibt Abzüge.
© getty
Platz 5: MAX VERSTAPPEN. Das war an diesem Sonntag zwei Mal zu viel. Erst handelte der 21-Jähirge sich eine folgenschwere Strafe ein, weil er zu früh aus der Box los fuhr und Bottas touchierte. Dann risikierte er gegen Hamilton zu viel. Das gibt Abzüge.
Das Manöver gegen Hamilton war nämlich viel zu optimistisch und hätte beiden Fahrern mit ein bisschen Pech das Rennen kosten können. Schade, denn eigentlich zeigte Verstappen in seinem Red Bull eine tolle Leistung.
© getty
Das Manöver gegen Hamilton war nämlich viel zu optimistisch und hätte beiden Fahrern mit ein bisschen Pech das Rennen kosten können. Schade, denn eigentlich zeigte Verstappen in seinem Red Bull eine tolle Leistung.
Platz 4: SEBASTIAN VETTEL. Weil der Ferrari den Ansprüchen hinterherhinkt, muss Vettel ans Limit gehen. Problem: Der Heppenheimer überschritt dieses im Qualifying und küsste zweimal die Leitplanken. Somit blieb am Ende nur Startplatz vier - suboptimal.
© getty
Platz 4: SEBASTIAN VETTEL. Weil der Ferrari den Ansprüchen hinterherhinkt, muss Vettel ans Limit gehen. Problem: Der Heppenheimer überschritt dieses im Qualifying und küsste zweimal die Leitplanken. Somit blieb am Ende nur Startplatz vier - suboptimal.
Im Rennen machte Vettel seine Arbeit dann aber besser. Ohne das ganz große Risiko zu gehen, fuhr er mit Sicherheitsabstand hinter Hamilton und Verstappen her. Platz 2 war ein Geschenk der Konkurrenz und am Ende besser als erwartet.
© getty
Im Rennen machte Vettel seine Arbeit dann aber besser. Ohne das ganz große Risiko zu gehen, fuhr er mit Sicherheitsabstand hinter Hamilton und Verstappen her. Platz 2 war ein Geschenk der Konkurrenz und am Ende besser als erwartet.
Platz 3: GEORGE RUSSELL. Platz 15! In einem Williams! Wahnsinn! Wenn man mit dieser Gurke zwei Alfas und einen Racing Point hinter sich lässt, darf man schon mal jubeln. Also George, das war bombe!
© getty
Platz 3: GEORGE RUSSELL. Platz 15! In einem Williams! Wahnsinn! Wenn man mit dieser Gurke zwei Alfas und einen Racing Point hinter sich lässt, darf man schon mal jubeln. Also George, das war bombe!
Vor allem, weil der Rookie nur auf eine gute Handvoll Grands Prix zurückschauen kann. Und weil es der Leitplankendschungel von Monaco war, wo man schnell mal in der Mauer steckt. Hoffen wir für Russell, dass er 2020 ein besseres Auto unterm Hintern hat.
© getty
Vor allem, weil der Rookie nur auf eine gute Handvoll Grands Prix zurückschauen kann. Und weil es der Leitplankendschungel von Monaco war, wo man schnell mal in der Mauer steckt. Hoffen wir für Russell, dass er 2020 ein besseres Auto unterm Hintern hat.
Platz 2: CARLOS SAINZ JUNIOR. In Monaco kann man nicht überholen? Da kann der Alonso-Erbe nur lachen. Mit einem wunderschönen Manöver in Kurve drei krallte Sainz sich nach dem Start beide Toro Rossos und legte so den Grundstein für ein bockstarkes Rennen.
© getty
Platz 2: CARLOS SAINZ JUNIOR. In Monaco kann man nicht überholen? Da kann der Alonso-Erbe nur lachen. Mit einem wunderschönen Manöver in Kurve drei krallte Sainz sich nach dem Start beide Toro Rossos und legte so den Grundstein für ein bockstarkes Rennen.
Anschließend übte sich Sainz im Reifenmanagement und nutzte die gute McLaren-Strategie, um weitere Plätze gut zu machen. Rang sechs, erster Verfolger der Topteams - besser geht's nicht!
© getty
Anschließend übte sich Sainz im Reifenmanagement und nutzte die gute McLaren-Strategie, um weitere Plätze gut zu machen. Rang sechs, erster Verfolger der Topteams - besser geht's nicht!
Platz 1: LEWIS HAMILTON. Nur durch ein Wunder könne er gewinnen, meckerte der amtierende Champion am Funk. Und was soll man sagen? Hamilton bekam sein Wunder! Trotz abgefahrener Reifen, trotz Mad Max im Rückspiegel schaffte er es, P1 ins Ziel zu retten.
© getty
Platz 1: LEWIS HAMILTON. Nur durch ein Wunder könne er gewinnen, meckerte der amtierende Champion am Funk. Und was soll man sagen? Hamilton bekam sein Wunder! Trotz abgefahrener Reifen, trotz Mad Max im Rückspiegel schaffte er es, P1 ins Ziel zu retten.
66 Runden musste er mit seinen Mediums überleben, beim kleinsten Fehler wäre Verstappen durch gewesen. Doch Hamilton fuhr perfekt und krönte eine tolle Quali-Leistung mit dem nächsten Sieg. Weltmeisterlich!
© getty
66 Runden musste er mit seinen Mediums überleben, beim kleinsten Fehler wäre Verstappen durch gewesen. Doch Hamilton fuhr perfekt und krönte eine tolle Quali-Leistung mit dem nächsten Sieg. Weltmeisterlich!
Untauglich: ANTONIO GIOVINAZZI. Platz 15, Platz 11, Platz 15, Platz 12, Platz 16, Platz 19 - so fatal lesen sich die Ergebnisse des Italieners. Als einziger Pilot außer den beiden Hinterbänklern im Williams wartet Giovinazzi noch auf seinen ersten Punkt.
© getty
Untauglich: ANTONIO GIOVINAZZI. Platz 15, Platz 11, Platz 15, Platz 12, Platz 16, Platz 19 - so fatal lesen sich die Ergebnisse des Italieners. Als einziger Pilot außer den beiden Hinterbänklern im Williams wartet Giovinazzi noch auf seinen ersten Punkt.
In Monaco verursachte er durch den Zusammenstoß mit Kubica einen Verkehrsstau in der Rascasse. Das war zwar lustig anzusehen, spricht aber nicht unbedingt für Giovinazzis Leistung. Er muss sich dringend steigern, möchte er sein F1-Cockpit behalten.
© twitter.com/f1
In Monaco verursachte er durch den Zusammenstoß mit Kubica einen Verkehrsstau in der Rascasse. Das war zwar lustig anzusehen, spricht aber nicht unbedingt für Giovinazzis Leistung. Er muss sich dringend steigern, möchte er sein F1-Cockpit behalten.
1 / 1
Werbung
Werbung