Revolution 2021: Das sind die Zukunftspläne der Formel 1

 
2021 läuft das Concorde Agreement aus, das Bernie Ecclestone mit den Teams abgeschlossen hatte. Wie die Formel 1 danach aussieht? Offen. Entsprechend basteln die Verantwortlichen seit langem an der Zukunft der Königsklasse. SPOX gibt einen Überblick.
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2021 läuft das Concorde Agreement aus, das Bernie Ecclestone mit den Teams abgeschlossen hatte. Wie die Formel 1 danach aussieht? Offen. Entsprechend basteln die Verantwortlichen seit langem an der Zukunft der Königsklasse. SPOX gibt einen Überblick.
Grundsätzliches Problem bei der Planung: Die Teams sind in ihrer Ausrichtung gespalten und haben andere Wünsche als Formel-1-Besitzer Liberty Media und der Internationale Automobilverband FIA. Gerade Ferrari und Red Bull drohen gerne mal mit dem Ausstieg.
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Grundsätzliches Problem bei der Planung: Die Teams sind in ihrer Ausrichtung gespalten und haben andere Wünsche als Formel-1-Besitzer Liberty Media und der Internationale Automobilverband FIA. Gerade Ferrari und Red Bull drohen gerne mal mit dem Ausstieg.
Laut Statuten müsste das Reglement für 2021 eigentlich bis zum 30. Juni 2019 stehen - unrealistisch. Die Gespräche dauern bis Oktober. Und sind immens wichtig, schließlich hat die F1 an Popularität eingebüßt. Das nächste Regelwerk muss sitzen.
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Laut Statuten müsste das Reglement für 2021 eigentlich bis zum 30. Juni 2019 stehen - unrealistisch. Die Gespräche dauern bis Oktober. Und sind immens wichtig, schließlich hat die F1 an Popularität eingebüßt. Das nächste Regelwerk muss sitzen.
Liberty Media stellte den Teams die aktuellen Pläne zur Kostendeckelung, Einnahmeverteilung und zu Änderungen im sportlichen sowie technischen Reglement vor. So sehen sie aus ...
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Liberty Media stellte den Teams die aktuellen Pläne zur Kostendeckelung, Einnahmeverteilung und zu Änderungen im sportlichen sowie technischen Reglement vor. So sehen sie aus ...
Machtverhältnisse: Ecclestone hatte den Teams reichlich Macht mit an die Hand gegeben. Zu viel, finden die Verantwortlichen um Liberty Media und FIA, die mehr Einfluss bekommen wollen. Vor allem Ferraris starkes Veto-Recht soll eingedämmt werden.
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Machtverhältnisse: Ecclestone hatte den Teams reichlich Macht mit an die Hand gegeben. Zu viel, finden die Verantwortlichen um Liberty Media und FIA, die mehr Einfluss bekommen wollen. Vor allem Ferraris starkes Veto-Recht soll eingedämmt werden.
Regeländerungen: Damit einhergehend sollen die Strukturen modernisiert werden. Bisher werden neue Regeln in der Strategiegruppe entworfen, an die F1-Kommission weitergegeben und schließlich vom FIA-Weltrat abgesegnet. Ein langwieriger Prozess.
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Regeländerungen: Damit einhergehend sollen die Strukturen modernisiert werden. Bisher werden neue Regeln in der Strategiegruppe entworfen, an die F1-Kommission weitergegeben und schließlich vom FIA-Weltrat abgesegnet. Ein langwieriger Prozess.
Künftig soll es keine Strategiegruppe mehr geben, stattdessen eine Kommission bestehend aus FIA, FOM (Liberty) und den 10 Teams. Jedes Team hat eine Stimme, FIA und FOM je 10. Die Teams könnten ergo überstimmt werden - Skepsis ist dort vorprogrammiert.
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Künftig soll es keine Strategiegruppe mehr geben, stattdessen eine Kommission bestehend aus FIA, FOM (Liberty) und den 10 Teams. Jedes Team hat eine Stimme, FIA und FOM je 10. Die Teams könnten ergo überstimmt werden - Skepsis ist dort vorprogrammiert.
Budgetdeckelung: Mercedes, Ferrari oder im Ausnahmefall Red Bull - ein anderes Team kann in der Formel 1 seit Jahren nicht gewinnen. Kein Wunder, geben die Topteams pro Saison doch um die 350 Millionen Euro aus und der Rest nur rund ein Drittel dessen.
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Budgetdeckelung: Mercedes, Ferrari oder im Ausnahmefall Red Bull - ein anderes Team kann in der Formel 1 seit Jahren nicht gewinnen. Kein Wunder, geben die Topteams pro Saison doch um die 350 Millionen Euro aus und der Rest nur rund ein Drittel dessen.
Also soll eine Budgetdeckelung das Gleichgewicht wieder in normalere Fugen bringen. Das Ziel: Die Kosten von 2021 bis 2023 auf knapp 120 Millionen Euro reduzieren. Klappen soll das unter anderem mit mehr Einheitsteilen (z.B. Getriebe und Bremsen).
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Also soll eine Budgetdeckelung das Gleichgewicht wieder in normalere Fugen bringen. Das Ziel: Die Kosten von 2021 bis 2023 auf knapp 120 Millionen Euro reduzieren. Klappen soll das unter anderem mit mehr Einheitsteilen (z.B. Getriebe und Bremsen).
Um Verstöße gegen die vielleicht wichtigste Änderung zu verhindern, wollen die Verantwortlichen eine Kostenkontrolle einführen. Wer sich nicht an die Deckelung hält, muss also mit drastischen Geldstrafen oder Rennsperren rechnen.
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Um Verstöße gegen die vielleicht wichtigste Änderung zu verhindern, wollen die Verantwortlichen eine Kostenkontrolle einführen. Wer sich nicht an die Deckelung hält, muss also mit drastischen Geldstrafen oder Rennsperren rechnen.
Neuverteilung der Einnahmen: Auch die Einkünfte werden neu geregelt. Demnach wird es in Zukunft geringere Bonuszahlungen für Teams wie Ferrari geben. Laut "RaceFans" sinkt der italienische Bonus von 114 auf 50 Millionen Dollar im Jahr.
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Neuverteilung der Einnahmen: Auch die Einkünfte werden neu geregelt. Demnach wird es in Zukunft geringere Bonuszahlungen für Teams wie Ferrari geben. Laut "RaceFans" sinkt der italienische Bonus von 114 auf 50 Millionen Dollar im Jahr.
Kalender: Obwohl eine Saison mit 21 Rennen schon prall gefüllt ist, drängt Liberty Media darauf, den Kalender noch weiter auszudehnen. Als Ausgleich möchte man die Sperrstunden an den Wochenenden ausweiten, um die Mechaniker zumindest etwas zu entlasten.
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Kalender: Obwohl eine Saison mit 21 Rennen schon prall gefüllt ist, drängt Liberty Media darauf, den Kalender noch weiter auszudehnen. Als Ausgleich möchte man die Sperrstunden an den Wochenenden ausweiten, um die Mechaniker zumindest etwas zu entlasten.
Format: Der grundsätzliche Ablauf soll aber gleich bleiben. Es wird also weiterhin drei Freie Trainings, ein Qualifying und ein Rennen geben. Zuletzt gab es immer wieder Änderungsideen wie z.B. zwei kürzere Rennen pro Wochenende oder ein Training weniger.
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Format: Der grundsätzliche Ablauf soll aber gleich bleiben. Es wird also weiterhin drei Freie Trainings, ein Qualifying und ein Rennen geben. Zuletzt gab es immer wieder Änderungsideen wie z.B. zwei kürzere Rennen pro Wochenende oder ein Training weniger.
Motoren: "Lauter und leistungsstärker" will sie Sportchef Ross Brawn haben. In ihrer Grundform sollen die Antriebe aber gleich bleiben, die Abschaffung der MGU-H ist somit vom Tisch. Mit einem einheitlichen Reglement sollen zudem Kosten gespart werden.
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Motoren: "Lauter und leistungsstärker" will sie Sportchef Ross Brawn haben. In ihrer Grundform sollen die Antriebe aber gleich bleiben, die Abschaffung der MGU-H ist somit vom Tisch. Mit einem einheitlichen Reglement sollen zudem Kosten gespart werden.
Chassis: Das große Problem in der modernen Formel 1? Dicht hinter einem anderen Auto herfahren, ist schwierig, Überholen teilweise unmöglich. Also kündigt Brawn "dramatische Unterschiede" beim künftigen Chassis an, damit Zweikämpfe erleichtert werden.
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Chassis: Das große Problem in der modernen Formel 1? Dicht hinter einem anderen Auto herfahren, ist schwierig, Überholen teilweise unmöglich. Also kündigt Brawn "dramatische Unterschiede" beim künftigen Chassis an, damit Zweikämpfe erleichtert werden.
Während die Wagen 2019 in schmutziger Luft bis zu 50 Prozent Abtrieb verlieren, sollen es 2021 nur noch 20 Prozent sein. Heißt: Die Aerodynamik muss deutlich vereinfacht werden. Die Autos werden folglich langsamer.
© formula1.com
Während die Wagen 2019 in schmutziger Luft bis zu 50 Prozent Abtrieb verlieren, sollen es 2021 nur noch 20 Prozent sein. Heißt: Die Aerodynamik muss deutlich vereinfacht werden. Die Autos werden folglich langsamer.
Das soll beispielsweise über kleine Verkleidungen an den Reifen geschehen, die das Auto aerodynamisch stabiler machen. Außerdem sind zwei Tunnel am Unterboden geplant, die in einen Diffusor führen und so mehr Abtrieb erzeugen.
© formula1.com
Das soll beispielsweise über kleine Verkleidungen an den Reifen geschehen, die das Auto aerodynamisch stabiler machen. Außerdem sind zwei Tunnel am Unterboden geplant, die in einen Diffusor führen und so mehr Abtrieb erzeugen.
Reifen: Für die bessere Optik sind größere Gummis geplant, offenbar 18 statt 13 Zoll, vielleicht sogar 21. Heizdecken sind dann Geschichte. Die Mischungen sollen stärker variieren, damit die Teams mit ihren Strategien für mehr Racing sorgen können.
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Reifen: Für die bessere Optik sind größere Gummis geplant, offenbar 18 statt 13 Zoll, vielleicht sogar 21. Heizdecken sind dann Geschichte. Die Mischungen sollen stärker variieren, damit die Teams mit ihren Strategien für mehr Racing sorgen können.
Teams: Seit dem Haas-Einstieg 2016 gab es keinen Neuling mehr. Eine Regelrevolution ist für frische Teams jedoch immer reizvoll, schließlich beginnen alle gewissermaßen bei Null. Mögliche Kandidaten sind z.B. Audi, Prema oder Andretti.
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Teams: Seit dem Haas-Einstieg 2016 gab es keinen Neuling mehr. Eine Regelrevolution ist für frische Teams jedoch immer reizvoll, schließlich beginnen alle gewissermaßen bei Null. Mögliche Kandidaten sind z.B. Audi, Prema oder Andretti.
Strecken: Viele Betreiber blicken auf eine ungewisse Zukunft. Deutschland? Belgien? England? Offen, ob hier in ein paar Jahren noch gefahren wird. Stattdessen visiert Liberty Miami, New York, Las Vegas oder neuerdings Peking an. Vietnam ist für 2020 fix.
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Strecken: Viele Betreiber blicken auf eine ungewisse Zukunft. Deutschland? Belgien? England? Offen, ob hier in ein paar Jahren noch gefahren wird. Stattdessen visiert Liberty Miami, New York, Las Vegas oder neuerdings Peking an. Vietnam ist für 2020 fix.
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