Driver-Ranking zum China-GP: Mit dem Zorn von "Ehrenmann" Verstappen

 
Das dritte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche Fahrer beim Großen Preis von China am meisten überzeugt haben. Hier sind die Top 10.
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Das dritte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche Fahrer beim Großen Preis von China am meisten überzeugt haben. Hier sind die Top 10.
Platz 10: ROMAIN GROSJEAN. Weil Haas seine Fahrer im dritten Quali-Segment zu spät auf die Strecke schickte, schafften es beide nicht mehr vor Ablauf der Zeit über die Linie. Mehr als Platz 10 war für Grosjean also nicht drin.
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Platz 10: ROMAIN GROSJEAN. Weil Haas seine Fahrer im dritten Quali-Segment zu spät auf die Strecke schickte, schafften es beide nicht mehr vor Ablauf der Zeit über die Linie. Mehr als Platz 10 war für Grosjean also nicht drin.
Das ist besonders schlecht, weil er im reifenfressenden US-Auto sitzt und damit nur bedingt Rennpace hat. Dass Grosjean trotzdem um WM-Punkte kämpfte und die Top 10 nur um eine Sekunde verpasste, darf man daher gut und gerne mit einem Kompliment versehen.
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Das ist besonders schlecht, weil er im reifenfressenden US-Auto sitzt und damit nur bedingt Rennpace hat. Dass Grosjean trotzdem um WM-Punkte kämpfte und die Top 10 nur um eine Sekunde verpasste, darf man daher gut und gerne mit einem Kompliment versehen.
Platz 9: KIMI RÄIKKÖNEN. Als einziger Pilot aus dem Mittelfeld punktete der Iceman bei allen drei Saisonrennen - das spricht für Konstanz. Und ist deutlich besser als Quasi-Rookie Antonio Giovinazzi, der noch gänzlich ohne WM-Zähler da steht.
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Platz 9: KIMI RÄIKKÖNEN. Als einziger Pilot aus dem Mittelfeld punktete der Iceman bei allen drei Saisonrennen - das spricht für Konstanz. Und ist deutlich besser als Quasi-Rookie Antonio Giovinazzi, der noch gänzlich ohne WM-Zähler da steht.
Platz 9 fand der Schweiger aus Espoo "okay", wohlwissend, dass noch etwas mehr drin gewesen wäre. Weil die Vorderreifen aber gegen Rennende an Temperatur verloren, mangelte es Räikkönen an Grip und Perez war uneinholbar.
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Platz 9 fand der Schweiger aus Espoo "okay", wohlwissend, dass noch etwas mehr drin gewesen wäre. Weil die Vorderreifen aber gegen Rennende an Temperatur verloren, mangelte es Räikkönen an Grip und Perez war uneinholbar.
Platz 8: SERGIO PEREZ. Zack, zack, zack und zack - innerhalb von wenigen Kurven überholte der Mexikaner nach dem Start gleich vier Kontrahenten. Zwei allein außen in der Schneckenkurve. Well done!
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Platz 8: SERGIO PEREZ. Zack, zack, zack und zack - innerhalb von wenigen Kurven überholte der Mexikaner nach dem Start gleich vier Kontrahenten. Zwei allein außen in der Schneckenkurve. Well done!
Damit legte Perez den Grundstein für ein solides Rennen, das ihm nach mäßiger Qualifikation immerhin noch vier WM-Zähler schenkte. Dabei behauptete er sich gut gegen Kimi Räikkönen.
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Damit legte Perez den Grundstein für ein solides Rennen, das ihm nach mäßiger Qualifikation immerhin noch vier WM-Zähler schenkte. Dabei behauptete er sich gut gegen Kimi Räikkönen.
Platz 7: DANIEL RICCIARDO. Der Aussie Boy ist angekommen bei Renault - und hat in China gleich mal Nico Hülkenbergs Stammplatz 7 übernommen. Für ein Werksteam nicht gerade grandios, aus Ricciardos Sicht trotzdem das Maximum.
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Platz 7: DANIEL RICCIARDO. Der Aussie Boy ist angekommen bei Renault - und hat in China gleich mal Nico Hülkenbergs Stammplatz 7 übernommen. Für ein Werksteam nicht gerade grandios, aus Ricciardos Sicht trotzdem das Maximum.
Im Qualifying setzte er sich hauchdünn mit vier Tausendstelsekunden gegen Hülk durch. Im Rennen war es dann weniger actionreich. Entsprechend selten - gefühlt kein einiges Mal - zeigten ihn die TV-Kameras. Seine Position behielt er ohne größere Probleme.
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Im Qualifying setzte er sich hauchdünn mit vier Tausendstelsekunden gegen Hülk durch. Im Rennen war es dann weniger actionreich. Entsprechend selten - gefühlt kein einiges Mal - zeigten ihn die TV-Kameras. Seine Position behielt er ohne größere Probleme.
Platz 6: CHARLES LECLERC. War Ferraris Teamorder richtig oder falsch? Es ist das Thema dieses Rennens und wurde nur ausgelöst, weil Leclerc sich nach gutem Start nicht von Vettel absetzen konnte. Die Gala-Form aus Bahrain konservierte Leclerc also nicht.
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Platz 6: CHARLES LECLERC. War Ferraris Teamorder richtig oder falsch? Es ist das Thema dieses Rennens und wurde nur ausgelöst, weil Leclerc sich nach gutem Start nicht von Vettel absetzen konnte. Die Gala-Form aus Bahrain konservierte Leclerc also nicht.
Das fing schon im Qualifying an, bei dem er Fehler in die entscheidende Runde einbaute und sich in der Folge selbst verbal massakrierte. Dass er letztlich Verstappen ziehen lassen musste, kann man ihm nicht vorwerfen. Ferrari patzte bei der Strategie.
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Das fing schon im Qualifying an, bei dem er Fehler in die entscheidende Runde einbaute und sich in der Folge selbst verbal massakrierte. Dass er letztlich Verstappen ziehen lassen musste, kann man ihm nicht vorwerfen. Ferrari patzte bei der Strategie.
Platz 5: VALTTERI BOTTAS. Am Ende standen wieder mehrere Sekunden Rückstand auf den Teamkollegen. Trotzdem war Bottas' Auftritt an diesem Wochenende insgesamt lobenswert. Einen Hamilton schlägt man schließlich nicht alle Tage im Qualifying.
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Platz 5: VALTTERI BOTTAS. Am Ende standen wieder mehrere Sekunden Rückstand auf den Teamkollegen. Trotzdem war Bottas' Auftritt an diesem Wochenende insgesamt lobenswert. Einen Hamilton schlägt man schließlich nicht alle Tage im Qualifying.
Nach dem Rennen erklärte Bottas, dass lediglich Kleinigkeiten fehlten und Hinterherfahren in schmutziger Luft eben fast unmöglich sei. Ausschlaggebend für die Pleite im Rennen war also der verpatzte Start.
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Nach dem Rennen erklärte Bottas, dass lediglich Kleinigkeiten fehlten und Hinterherfahren in schmutziger Luft eben fast unmöglich sei. Ausschlaggebend für die Pleite im Rennen war also der verpatzte Start.
Platz 4: SEBASTIAN VETTEL. Fangen wir mit dem Positiven an: Der Heppenheimer hat das Quali-Duell gegen Leclerc gewonnen und sich so konsequent wie fair im Zweikampf mit Verstappen behauptet. Den Podiumsbesuch hatte er sich also verdient.
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Platz 4: SEBASTIAN VETTEL. Fangen wir mit dem Positiven an: Der Heppenheimer hat das Quali-Duell gegen Leclerc gewonnen und sich so konsequent wie fair im Zweikampf mit Verstappen behauptet. Den Podiumsbesuch hatte er sich also verdient.
Weniger lobenswert war da, wie er sich am Start von Leclerc abkochen ließ. Und: Dass er nach der Stallorder einen Verbremser an den anderen reihte. Der Weltmeister-Vettel aus der Vergangenheit ist das noch nicht ...
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Weniger lobenswert war da, wie er sich am Start von Leclerc abkochen ließ. Und: Dass er nach der Stallorder einen Verbremser an den anderen reihte. Der Weltmeister-Vettel aus der Vergangenheit ist das noch nicht ...
Platz 3: ALEXANDER ALBON. Im Abschlusstraining flog der Thailänder spektakulär ab. Ein blöder Fehler, der ihm die Teilnahme am Qualifying vermasselte, für einen Rookie aber nicht unnormal ist.
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Platz 3: ALEXANDER ALBON. Im Abschlusstraining flog der Thailänder spektakulär ab. Ein blöder Fehler, der ihm die Teilnahme am Qualifying vermasselte, für einen Rookie aber nicht unnormal ist.
Was Albon dann aber nach dem Start aus der Boxengasse am Sonntag zeigte, war famos. Mit einem Stopp kämpfte er sich durchs Feld und verdiente sich Platz 10. Hielt dazu dem Druck von Grosjean stand und zeigte damit eine reife Leistung.
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Was Albon dann aber nach dem Start aus der Boxengasse am Sonntag zeigte, war famos. Mit einem Stopp kämpfte er sich durchs Feld und verdiente sich Platz 10. Hielt dazu dem Druck von Grosjean stand und zeigte damit eine reife Leistung.
Platz 2: MAX VERSTAPPEN. Dass ausgerechnet Mad Max auf ein vermeintliches Gentlemen's Agreement pocht und entsprechend wütend ob Vettels Überholmanöver vor dem letzten Quali-Run war, hat etwas Burleskes. Aber gut, Verstappen ist halt 1 Ehrenmann.
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Platz 2: MAX VERSTAPPEN. Dass ausgerechnet Mad Max auf ein vermeintliches Gentlemen's Agreement pocht und entsprechend wütend ob Vettels Überholmanöver vor dem letzten Quali-Run war, hat etwas Burleskes. Aber gut, Verstappen ist halt 1 Ehrenmann.
Doch Verstappen kann sich eben nicht nur wunderschön aufregen, er fährt auch schnell Auto. Gasly hat er komplett im Griff und selbst Ferrari musste ihn fürchten. Leclerc knackte der RB-Pilot, an Vettel scheiterte er trotz mutigem Manöver nur knapp.
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Doch Verstappen kann sich eben nicht nur wunderschön aufregen, er fährt auch schnell Auto. Gasly hat er komplett im Griff und selbst Ferrari musste ihn fürchten. Leclerc knackte der RB-Pilot, an Vettel scheiterte er trotz mutigem Manöver nur knapp.
Platz 1: LEWIS HAMILTON. Nico Rosberg vermutete zunächst, dass Hamilton mal wieder eines seiner Aussetzer-Wochenenden erwischt haben dürfte. Die Freien Trainings und auch das Qualifying liefen für den Engländer schließlich gar nicht nach Plan. Aber ...
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Platz 1: LEWIS HAMILTON. Nico Rosberg vermutete zunächst, dass Hamilton mal wieder eines seiner Aussetzer-Wochenenden erwischt haben dürfte. Die Freien Trainings und auch das Qualifying liefen für den Engländer schließlich gar nicht nach Plan. Aber ...
... im Rennen war LH44 dann wieder mit der gewohnten Klasse unterwegs. Start gewonnen, Bottas mühelos hinter sich gehalten - läuft! Und den Eintrag in die Geschichtsbücher hat Lewis mit dem Sieg im 1000. Rennen auch sicher.
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... im Rennen war LH44 dann wieder mit der gewohnten Klasse unterwegs. Start gewonnen, Bottas mühelos hinter sich gehalten - läuft! Und den Eintrag in die Geschichtsbücher hat Lewis mit dem Sieg im 1000. Rennen auch sicher.
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