Formel 1

Formel 1 - Driver-Ranking zum Singapur-GP: Lewis Hamilton als der König der Löwen

Lewis Hamilton ist auf dem besten Weg zu seinem fünften Formel-1-Titel.
© getty

Nach jedem Grand Prix der Formel 1 bewertet SPOX die Leistungen der Fahrer am vergangenen Wochenende. Teil 15 der Saison 2018: der Große Preis von Singapur. Lewis Hamilton regiert auf dem Marina Bay Street Circuit, während Sebastian Vettel nicht unbedingt brilliert. Max Verstappen und Fernando Alonso überzeugen, auch Charles Leclerc zeigt sich gut in Form.

Platz 10, Pierre Gasly:

Wie schon in Monza hatte Toro Rosso auch diesmal nichts mit den Punkterängen zu tun. Das lag jedoch weniger an seinen Fahrern, als schlicht am Paket, das das Junior-Team mit nach Singapur brachte. Pierre Gasly machte immerhin noch das Beste daraus und ließ seinen Teamkollegen sowohl am Samstag als auch am Sonntag keine Chance. Seinen besten Moment hatte der künftige Red-Bull-Pilot dabei am Start, als er im Schatten der Karambolage von Sergio Perez und Esteban Ocon drei Positionen gut machte.

Platz 9, Kimi Räikkönen:

Das Kapitel Ferrari schließt sich für den Iceman in wenigen Monaten. Bis dahin wird er versuchen, sein Können nochmals zu zeigen und so viele Podiumsbesuche wie möglich zu sammeln. Auf dem Marina Bay Street Circuit gelang ihm das jedoch nicht. Zu suboptimal lief die Qualifikation, zu schwierig ist das Überholen auf dem Stadtkurs.

Fast 61 Runden hing Kimi Räikkönen hinter seinem finnischen Landsmann Valtteri Bottas fest. Und auch wenn er schneller als sein Mercedes-Rivale war, fand er keinen Weg vorbei. Im Vergleich zu seinem Gala-Auftritt in Italien ein eher durchschnittliches Wochenende.

Platz 8, Nico Hülkenberg:

Auch bei seinem 150. GP verpasste der Emmericher ein Podest. Doch nicht nur das: Nico Hülkenberg schwächelte am Start und verlor seine Q3-Position damit schon nach wenigen Metern an Teamkollege Carlos Sainz Junior und Fernando Alonso. Die Strategie-Abteilung versuchte, diesen Rückschlag mit einem Undercut wiedergutzumachen - doch ähnlich wie bei Sebastian Vettel ging der Plan nicht wirklich auf. "Hinterher ist man immer schlauer", analysierte Hülkenberg, der zumindest noch Sergey Sirotkin sehenswert auf der Außenbahn überholte und sich damit zumindest ein WM-Pünktchen verdiente.

Platz 7, Lance Stroll:

Der Williams ist das schlechteste Auto im Feld. Diese Annahme unterstrich das Qualifying, in dem Lance Stroll und Sirotkin anderthalb Sekunden Rückstand auf den 18. hatten. Trotzdem gelang es Stroll im Rennen, beide Haas-Piloten, Sergio Perez und Brendon Hartley hinter sich zu lassen. Dabei profitierte er von der Strategie und Blockade-Meister Sirotkin, der die Gegner konsequent im Zaum hielt. Und: Stroll machte im Gegensatz zu seinen Kontrahenten keinen nennenswerten Fehler.

Platz 6, Carlos Sainz Junior:

Eigentlich hatte sich Renault erhofft, nach zwei schwierigen Wochenenden die Asien-Tour mit einem Ausrufezeichen zu starten. Immerhin sollte der winklige Kurs in Singapur dem Zitronen-Flitzer liegen, sodass eine Platzierung direkt hinter den drei Topteams als Ziel ausgegeben wurde.

Im Qualifying dann die Ernüchterung: Während Hülkenberg Zehnter wurde, scheiterte Sainz schon im zweiten Segment. Doch: Der Spanier drehte am Sonntag auf, kam zu Rennbeginn gut vom Fleck und teilte sich anschließend sein Tempo je nach Notwendigkeit ein. Für Fernando Alonso reichte das zwar nicht mehr, Kollege Hülk hatte er aber diesmal aber im Griff.

Seite 1: Durchschnittlicher Iceman, mäßiger Jubilar und ein starker Ferrari-Sprössling

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