Formel 1

Formel 1 - Ricciardos Wechsel zu Renault: Was steckt hinter der Sensation des Jahres?

Daniel Ricciardo fährt seit 2014 für Red Bull in der Formel 1.
© getty

Welche Folgen hat der Deal für den Fahrermarkt?

Stand jetzt ist es wie beschrieben am wahrscheinlichsten, dass Ricciardo und Sainz ihre Cockpits bei Renault und Red Bull tauschen. Sollte es aber doch anders kommen, würde das große Stühlerücken beginnen.

Sainz könnte Red Bull endgültig verlassen und im McLaren Platz nehmen. Er würde dann entweder Alonso, der mit einem Abschied Richtung IndyCar Series kokettiert, ersetzen oder aber an der Seite seines spanischen Landsmannes sitzen und den schwächelnden Stoffel Vandoorne verdrängen. Auch über ein mögliches Engagement für Force India oder Haas wird gemutmaßt, wenngleich diese Optionen als unrealistisch gelten.

Gasly würde in diesem Fall wohl zu Red Bull aufsteigen und McLaren-Junior und Formel-2-Pilot Lando Norris die Chance auf ein Cockpit bei Toro Rosso geben. Brendon Hartley wäre dann trotz durchwachsener Leistungen auch 2019 Teil der Königsklasse.

Alternativ könnte Red Bull Sainz zurück zu Toro Rosso beordern, um einen anerkannten Fahrer im Schwester-Team zu haben. Wie begeistert Hülkenbergs aktueller Teamkollege von dieser Idee wäre, lässt sich aber leicht erahnen: sehr, sehr wenig.

Ein weiterer Kandidat für das TR-Cockpit: Dan Ticktum. Der Youngster ist einer der Titelaspiranten in der Europäischen Formel 3 und hat laut Autosport Helmut Marko als Befürworter auf seiner Seite. Die Formel 1 könnte für den 19-Jährigen jedoch einen Tick zu früh kommen. Zumal er erstmal genug Punkte für den F1-Führerschein, die sogenannte Superlizenz, verdienen muss.

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Seite 2: Was bedeutet der Wechsel für Red Bull?

Seite 3: Was bedeutet der Wechsel für Renault?

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Seite 5: Welche Folgen hat der Deal für den Fahrermarkt?

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