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Sebastian Vettel hat drei Rennen vor Saisonschluss 66 Punkte Rückstand auf Lewis Hamilton. Ein großer Unterschied? Ja. Uneinholbar? Nein. SPOX zeigt die größten Aufholjagden der F1-Geschichte ...
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1964: Nach fünf von zehn Rennen liegt John Surtees bereits 20 Punkte zurück - damals eine ganze Welt. Doch dann gelingt Graham Hill und Jim Clark in den letzten vier Rennen nur noch je einmal die Einfahrt in die Punkte
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Surtees und Ferrari nutzen die Krise der Konkurrenz und fahren von Podium zu Podium. Endstand am Ende: 40 für Surtees. 39 für Hill und 32 für Clark. Der WM-Titel ist perfekt!
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1976: Niki Lauda stürmt Richtung Titel, dann verunglückt er fast tödlich am Nürburgring und muss verletzt zwei Rennen auslassen. Beim verregneten Japan-GP kommt es dann zum Showdown zwischen ihm und Rivale James Hunt (im Bild)
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Im strömenden Regen gibt Lauda aus Vorsicht auf - und Hunt ist Weltmeister! Die ganze Geschichte bot sogar genug Stoff für den Hollywood-Streifen "Rush"
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1981: Eigentlich sieht für Carlos Reutemann (vorne) alles perfekt aus. Er dominiert die WM und steht wenige Rennen vor Schluss kurz vor dem Titelgewinn
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Doch dann schafft es der Argentinier in den letzten sechs Rennen nur zwei Mal in die Punkte. Nelson Piquet nutzt die Flaute und holt sich den ersten von seinen insgesamt drei WM-Titeln. Nach elf Zählern Rückstand heißt es am Ende plus eins für Piquet
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1984: Zwischenzeitlich führt Alain Prost mit 11,5 Punkten vor Niki Lauda. Doch der Österreicher steckt nie auf und kämpft sich zurück
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Das Ende vom Lied: Lauda reicht im letzten Rennen ein zweiter Platz hinter Prost, um mit nur einem halben Punkt Vorsprung Weltmeister zu werden - die knappste Saison aller Zeiten
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2007: McLaren baut Fernando Alonso und Rookie Lewis Hamilton ein Spitzenauto. Vor dem Saison-Showdown liegt das Duo auf der Pole Position im WM-Kampf. Doch die teaminternen Rangeleien lassen am Ende jemand anderen jubeln ...
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... und zwar Kimi Räikkönen! Der Ferrari-Pilot nutzt die Posse um Alonso und Hamilton und dreht im letzten Rennen einen (auf heute umgerechneten) 18-Punkte-Rückstand. Am Ende steht für den Iceman ein Zähler Vorsprung zu Buche
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2010: Im Finalrennen haben noch vier Fahrer die Chance auf den Titel - Alonso, Webber, Hamilton und Vettel. Während es für die drei Erstgenannten überhaupt nicht nach Plan läuft, fährt Vettel zum Sieg
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Damit dreht der junge Heppenheimer 24 Punkte Rückstand und krönt sich nach einem echten Herzschlagfinale zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten
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2012: Im Laufe der Saison holt Vettel 44 Punkte auf Alonso auf. In der ersten Runde des letzten Rennens wird der Red-Bull-Pilot dann aber von Bruno Senna umgedreht und fällt auf letzten Platz zurück. Die WM scheint zu diesem Zeitpunkt verloren
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Doch Vettel behält die Nerven und wird mit kaputtem Auto Fünfter. Das reicht, um sich zum dritten Mal als Champion feiern zu lassen
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com