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Sebastian Vettel ist nach Michael Schumacher der erfolgreichste deutsche Formel-1-Fahrer der Geschichte. Nun feiert der Heppenheimer seinen 30. Geburtstag - Zeit, um auf seine einzigartige Karriere zurückzublicken
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Die Faszination des Motorsports packt Vettel schon als Kind. Mit Dreieinhalb sitzt er das erste Mal in einem Kart, mit sieben Jahren fährt er seine ersten Rennen
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2003 wagt der Blondschopf mit dem breiten Grinsen dann den Sprung in die Monoposto-Serie. In der Formel BMW wird er in seinem Debütjahr Zweiter, 2004 holt er mit sagenhaften 18 Siegen in 20 Rennen den Titel
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Nach dem Aufstieg in die Formel Renault 3.5 wird er 2006 Formel-1-Testfahrer bei BMW Sauber und darf freitags in den Freien Trainings ran
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Schon bei seinem ersten Trainingseinsatz, beim Großen Preis der Türkei, ist der Teenager der Schnellste. Der erste Rekord
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Schon damals sein Idol: Michael Schumacher. Mit dem Rekordweltmeister schließt der bekennende Beatles-Fan eine Freundschaft, die über die Rennstrecken dieser Welt hinaus geht
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Sein erstes F1-Rennen fährt Vettel beim USA-GP 2007 als Ersatz für den verunfallten Robert Kubica. Als damals jüngster Pilot überhaupt gelingt ihm beim Debüt sofort der Sprung in die Punkte
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Wenig später geht's von BMW zu Toro Rosso. Beim Tochterteam von Red Bull, das Vettel schon seit Kindheitstagen fördert, steht er hoch im Kurs
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Doch es geht nicht immer bergauf für den Wunderknaben: In Fuji fährt er Mark Webber bei strömenden Regen in die Karre und scheidet aus. Besonders bitter, weil Vettel zu diesem Zeitpunkt auf Platz drei liegt
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Doch Vettel verkraftet diesen Rückschlag wie eine Eins. Beim Italien-GP 2008 fährt er sensationell auf Pole und einen Tag später zum Rennsieg - in einem Toro Rosso! Mit 21 Jahren und 73 Tagen ist er damals der jüngste Rennsieger aller Zeiten
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2009 folgt der logische Aufstieg zu Red Bull - und damit der Beginn einer beispiellosen Ära. Zunächst reicht es aber "nur" zur Vizeweltmeisterschaft hinter Jenson Button im Brawn-GP
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In der Saison 2009 feiert er seinen zweiten Sieg und den ersten für Red Bull. Beim Rennen in Silverstone gelingt ihm zudem erstmals die schnellste Rennrunde
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2010 folgt dann der Beginn des "Bullenkriegs". Beim Türkei-GP kollidiert Vettel mit Teamkollege Webber - statt Doppelsieg gibt's den Doppel-Ausfall
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Das Jahr ist geprägt von Höhen und Tiefen, ehe er beim Abu-Dhabi-GP sensationell zum ersten Weltmeistertitel fährt. Und das, obwohl er nur als WM-Dritter hinter Alonso und Webber ins Rennen ging
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Unter Tränen feiert er seinen Titel, den er als erster deutscher Fahrer seit Schumacher 2004 holt. Kurios: Vettel führte die Weltmeisterschaft zuvor nicht ein einziges Mal an
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2011 geht's dann dominant zum zweiten Titel. 11 Siege, 15 Poles (übrigens Rekord) und Grand Slam in Indien stehen am Ende zu Buche
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2012 erlebt Vettel viele Auf und Abs, holt sich dank einer herausragenden zweiten Saisonhälfte aber den Titel. In Japan, Korea und Indien führt der einstige "Baby-Schumi" drei Rennen in Folge ununterbrochen an - eine Marke, die zuvor Senna zuletzt gelang
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Das Saisonfinale kann dabei nicht dramatischer sein. Nachdem er in der ersten Runde umgedreht wird, liefert Vettel mit kaputtem Auto eine irre Aufholjagd ab und kürt sich anschließend hinter dem Safety Car zum dritten Mal zum Weltmeister
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2012 erhält Vettel für seine Erfolge das Silberne Lorbeerblatt. Übergeben wird die Ehrung von Horst Seehofer
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2013 kommt es dann zum großen Team-Eklat. Seb ignoriert eine interne Absprache und überholt Webber mit einem waghalsigen Manöver. Der Ausspruch "Multi 21" ist seitdem jedem Formel-1-Fan ein Begriff
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Im selben Jahr gelingt Vettel dann der lang ersehnte Heimsieg. Am Nürburgring gewinnt der Hesse vor den eigenen Fans
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Später knackt der nun viermalige Weltmeister Vettel mit neun Siegen in Serie eine historische Bestmarke, die von Alberto Ascari aufgestellt wurde. Wem er diese Erfolge zu verdanken hat, weiß er ganz genau
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2014 beginnt für Vettel erfolgreich - zumindest privat. Im Januar wird er zum ersten Mal Vater. 2015 bringt seine langjährige Freundin Hanna Sprater dann erneut ein Mädchen zur Welt
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Sportlich läuft es 2014 schlecht. Mit der Einführung der Hybrid-Motoren endet die Erfolgsära von Red Bull. Vor allem Vettel kommt mit der neuen Technik auf keinen grünen Zweig ("Der Sound ist scheiße!"). Auch gegen Teamkollege Ricciardo ist er chancenlos
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Am Rande des Japan-GPs dann der Paukenschlag: Trotz eigentlich gültigen Vertrags verlässt Vettel Red Bull und wechselt zu Ferrari. Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung
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Bei seinem Debüt in Rot wird Vettel Dritter. In Malaysia feiert er dann seinen ersten Sieg für Ferrari, zum Frust der beiden Mercedes-Piloten
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Nach seinem Sieg in Ungarn triumphiert Vettel in Singapur zum dritten Mal mit der Scuderia. Bei dem Nacht-GP holt er auch seine erste Pole für die Italiener
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2016 startet Vettel mit großen Zielen in die Saison, um dann aber viele Rückschläge verkraften zu müssen. Ohne Sieg geht das Jahr zu Ende
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2017 zeigt der Daumen dann wieder nach oben. Nach acht Saisonläufen führt Vettel die Weltmeisterschaft vor Hamilton an - gibt es nun den fünften Titel?
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Was den Pokalsammler neben seinen Erfolgen ebenfalls auszeichnet? Seine Kreativität bei der Namensgebung seiner Autos. 2008 fuhr er mit "Julie", dann u.a. mit "Luscious Liz", "Randy Mandy", "Kinky Kylie" und "Hungry Heidi". 2017 steht "Gina" am Start

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