Formel 1

Bestätigt! Mercedes-Bosse verlängern Verträge

Von SPOX
Niki Lauda (l.) und Toto Wolff sind die Macher bei Mercedes

Das Formel-1-Weltmeisterteam von Mercedes setzt in der Führungsetage auf Kontinuität. Aufsichtsratschef Niki Lauda und Motorsportchef Toto Wolff haben ihre am Jahresende auslaufenden Verträge bis Ende 2020 verlängert. Dies gab Mercedes am Montag bekannt.

"Die vergangenen paar Jahre waren einige der schönsten, die ich in der Formel 1 erlebt habe. Toto und ich bilden eine perfekte Partnerschaft bei Mercedes", sagte der dreimalige Weltmeister Lauda.

Wolff ergänzte: "Der Erfolg ist nie abhängig von einzelnen Personen - es geht darum, dass die richtige Gruppe an Menschen zusammenkommt, sich ein gemeinsames Ziel setzt und dann ihre Fähigkeiten richtig einsetzt, um dieses Ziel zu erreichen."

Lauda übernahm im September 2012 den Aufsichtsratsvorsitz des Formel-1-Teams, Toto Wolff stieß im Februar 2013 als Nachfolger von Norbert Haug dazu. Das Duo aus Österreich krempelte den Rennstall um, unter seiner Führung wurde 2014, 2015 und 2016 jeweils die Konstrukteurs-WM gewonnen. Dazu kamen die Fahrertitel durch Lewis Hamilton (2014 und 2015) sowie in der vergangenen Saison durch Nico Rosberg, der danach seinen Rücktritt erklärte.

Zetsche: "Erwartungen übertroffen"

Für Dieter Zetsche, den Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG, war die weitere Zusammenarbeit mit der Führung daher keine Frage: "2013 haben wir das Team-Management mit einem klaren Ziel umstrukturiert: die Performance zu verbessern. Seitdem haben die Ergebnisse unsere hohen Erwartungen sogar noch übertroffen. Ein Schlüsselfaktor war dabei die Kombination aus Totos unternehmerischer Kompetenz und Nikis großer Erfahrung. Ihr erneuertes Bekenntnis trägt dazu bei, den Erfolgskurs auch in den nächsten vier Jahren fortzusetzen."

Für Lauda und Wolff soll sich die langfristige Bindung an das Team auch finanziell lohnen. Laut Bild-Zeitung könnte Lauda, der zehn Prozent der Teamanteile hält, künftig inklusive Bonuszahlungen geschätzte zwei Millionen Euro pro Jahr verdienen. Wolff, dem 30 Prozent der Anteile am Team gehören, sogar bis zu 3,5 Millionen.

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