Mittwoch, 02.11.2016

Kein Dementi von Brawn zu Ecclestone-Nachfolge

Ross Brawn lässt Zukunft offen

Der britische Star-Ingenieur Ross Brawn hat Medienberichte relativiert, wonach er unter dem designierten neuen Formel-1-Eigner Liberty Media die Nachfolge von Chef-Promoter Bernie Ecclestone einnehmen werde.

Der 61-Jährige erklärte im Gespräch mit der BBC zwar, derzeit lediglich beratend für den Medienkonzern tätig zu sein - die Übernahme einer anderen Funktion für die Zukunft schloss er aber nicht aus. "Alles hängt davon ab, was Ecclestone in Zukunft macht", sagte Brawn.

Liberty sei "noch gar nicht so weit gekommen, irgendwelche Zusagen zu machen", führte der Brite weiter aus und ging auch auf seine derzeitige Tätigkeit ein: "Ich berate sie ein wenig, damit sie die Formel 1 besser verstehen." Das sei "aber auch schon alles".

Am Montag hatte das Fachmagazin Auto Bild Motorsport berichtet, Brawn stehe bereits als künftiger starker Mann der Königsklasse fest. Ein entsprechender Vertrag mit Liberty Media, das vorbehaltlich der Zustimmung des Automobil-Weltverbandes FIA sowie des europäischen Kartellamtes die Mehrheitsanteile vom bisherigen Besitzer CVC übernimmt, sei bereits geschlossen worden. Auch der Automobilweltverband FIA soll bereits seine Zustimmung gegeben haben.

Keine Rückkehr zu einem Team

Die Gerüchte um einen Abschied Ecclestones nach rund 40 Jahren an der Spitze der Motorsport-Königsklasse halten sich hartnäckig, obwohl Liberty Media im September betont hatte, den Briten für mindestens drei weitere Jahre an Bord behalten zu wollen.

Brawn hatte sich in der Vorwoche in einem Interview mit dem Daily Telegraph offensiv um eine führende Rolle in der Königsklasse beworben. "Der Formel 1 dabei zu helfen, eine bessere Formel 1 zu werden, das wäre reizvoll. Es wäre die eine Sache, die interessant für mich ist. Auf diese Weise wäre ich gerne in den Sport involviert", hatte Brawn gesagt. Die Rückkehr zu einem Team schloss er dagegen aus.

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