Formel 1

"Las Vegas hat einen Vertrag"

Von SPOX
Bernie Ecclestone hat ein geschätztes Vermögen von 3,9 Milliarden Euro
© getty

Bernie Ecclestone hat verraten, dass künftig ein weiterer Grand Prix in den USA ausgetragen werden soll. Neben Austin soll offenbar nicht mehr vor der Skyline vor New York gefahren werden, sondern in Las Vegas. Außerdem heizte der Formel-1-Boss die Gerüchte um einen Verkauf der Königsklasse an und spricht von zwei Interessenten.

Die Formel 1 hat in Texas eine Heimat in den USA gefunden. Doch das ist Ecclestone nicht genug. "Vegas wäre super. Wir warten momentan. Sie haben einen Vertrag", enthüllte der 85-Jährige der Mail on Sunday. Demnach warte er nur noch auf eine Unterschrift der Veranstalter.

Die Königsklasse gastierte bereits 1981 und 1982 in Nevada und würde somit ein Comeback feiern. Wie The Independent berichtet, soll Streckenarchitekt Hermann Tilke schon mehrfach vor Ort gewesen sein, um sich Gedanken über ein Streckenlayout zu machen.

Würde tatsächlich wieder in Las Vegas gefahren werden, müssten die Formel-1-Verantwortlichen wohl einen anderen Kurs aus dem Kalender streichen: "Wir haben jetzt 21 Rennen. Es könnten mehr werden, aber ich glaube nicht, dass es so kommen wird. Es sind genug."

Damit wären die Pläne für einen Grand Prix in New Jersey wohl endgültig beigelegt. Die lokalen Veranstalter scheiterten an der Finanzierung des Projekts. Ursprünglich sollte das Rennen vor der Skyline von New York zur Saison 2014 zur Formel-1-WM zählen.

Verkauf nur noch eine Frage der Zeit?

Neben dem künftigen Rennkalender äußerte sich Ecclestone zudem zu einem möglichen F1-Verkauf des Mehrheitseigners CVC. Aktuell hält das Unternehmen 35 Prozent der Anteile. "Es gibt Leute, die kaufen wollen. Zwei dieser Leute haben dem Preis schon zugestimmt. Es ist nur noch die Frage, ob CVC verkaufen will oder nicht", sagte der 85-Jährige: "CVC wird früher oder später eine Entscheidung treffen."

Angeblich sollen die Interessenten für einen Kauf der Königsklasse aus Amerika oder China kommen. Neben Stephen Ross, dem Besitzer der Miami Dolphins aus der NFL, galt zuletzt allerdings auch ein Gremium aus Katar als möglicher Käufer.

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