Dienstag, 12.01.2016

Hersteller streben sich gegen Ecclestone-Vorschlag

Medien: Kein neues Motoren-Format

Die Motorenhersteller der Formel 1 scheinen sich weiter gegen den von Bernie Ecclestone und der FIA vorgeschlagenen Alternativantrieb zu sträuben. Nach Informationen von auto, motor und sport wollen Mercedes, Ferrari, Renault und Honda am Hybridformat festhalten und stattdessen billigere Motoren mit mehr Einheitsteilen verkaufen.

Bernie Ecclestone und Jean Todt sprechen sich für Veränderungen aus
© getty
Bernie Ecclestone und Jean Todt sprechen sich für Veränderungen aus

Bis zum 18. Januar sollen die Hersteller der Strategiegruppe eigentlich einen Vorschlag unterbreiten, wie die Power-Units ab spätestens 2018 aussehen sollen. Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt pochen vor allem auf günstigere, stärkere und lautere Motoren.

Doch das Hersteller-Quartett hat offenbar eine andere Idee: Die aktuellen Triebwerke sollen mehr Einheitsteile erhalten und damit für die Kunden kostengünstiger werden. Von einer Standardisierung der Hybridkomponenten MGU-K und MGU-H sowie dem Energiespeicher ist die Rede, wodurch die jährlichen Ausgaben auf zwölf Millionen Euro beschränkt werden sollen.

Die von vielen Fans gewünschten 1000-PS-Motoren dürften damit vom Tisch sein. Zudem wäre die Lösung einer weiteren Problematik nicht geklärt: Die Hersteller könnten einzelnen Teams weiter die Zusage auf Motoren verweigern.

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