Formel 1

Doch keine Motoren von Ferrari

SID
Red Bull wird wohl künftig doch ohne Mercedes-Motoren fahren
© getty

Der drohende Abschied Red Bulls aus der Formel 1 wird immer realistischer. Nach den wohl gescheiterten Verhandlungen mit Mercedes hat laut Medienberichten nun auch Ferrari sein Angebot an den früheren Weltmeister-Rennstall zurückgezogen.

"Im Moment sieht es so aus, dass wir gar keinen Motor bekommen", sagte Christian Horner, Teamchef bei Red Bull Racing, im Gespräch mit auto motor und sport. Die Scuderia sei nun auch vom bisherigen Plan abgerückt, dem Konkurrenten zumindest 2015er-Motoren zu liefern, berichtet das Fachmagazin.

Mercedes hatte die Gespräche schon seit längerem für beendet erklärt, bei Honda pocht zudem McLaren auf die exklusive Zusammenarbeit. Die Partnerschaft mit Renault beendet Red Bull nach eineinhalb enttäuschenden Jahren nach der Saison. Die Franzosen könnten durch die Übernahme von Lotus wieder als Werksteam auftreten und wollen in diesem Fall ohnehin keine Kundenmotoren mehr liefern.

Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz hatte unlängst eine Frist bis Ende Oktober gesetzt, ansonsten würde die Entwicklungszeit für die neue Saison zu knapp. Neben Red Bull Racing stünde auch das Ausbildungsteam Toro Rosso vor dem Aus. Angeblich bietet Ferrari für den kleineren Rennstall aber 2015er-Motoren an, da die Konkurrenzsituation eine andere ist.

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