Michelin will zurück in die Formel 1

Von Oliver Mehring
Mittwoch, 13.05.2015 | 13:54 Uhr
Erfolgreiche Zeiten für Alonso und Michelin: Alonso holte im Renault zwei WM-Titel
© getty
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Fernando Alonso ledert ordentlich gegen sein Ex-Team Ferrari und Helmut Marko zeigt sich unzufrieden mit den Red-Bull-Fahrern. David Coulthard weiß indes auch von einigen Fahrern, dass sie von der Königsklasse enttäuscht sind. Außerdem: Stirling Moss hat einen prominenten Verehrer und Monaco sieht auch in diesem Jahr ein bisschen anders aus.

Neuer Reifenvertrag: Michelin will Angebot abgeben

Der französische Reifenhersteller Michelin hat seine Bereitschaft erklärt in die Formel 1 zurückzukehren, sofern das Reifen-Reglement in gewissen Punkten angepasst werde. "Warum nicht? Wir sind absolut offen für eine Rückkehr, aber wir haben ein paar Bedingungen - die Formel 1 muss in ihren technischen Regularien Änderungen vornehmen", erklärte Michelins Motorsport-Direktor Pascal Couasnon gegenüber der italienischen Autosprint. Zusätzlich führte er aus: "Reifen müssen wieder zu technischen Objekten werden. Sie sind nicht nur Werkzeuge, die für mehr oder weniger Show sorgen."

Michelin war zuletzt von 2001 bis 2006 als Reifenhersteller in der Königsklasse aktiv. Der Ausstieg resultierte aus dem Beschluss der Formel 1, dass in Zukunft nur noch ein Reifenhersteller die Teams versorgen sollte. Zudem kritisierte Couasnon, dass die Reifen in ihrer Kurzlebigkeit die Fähigkeiten der Fahrer beschränken würden und sich zusätzlich kaum Verbesserungen ergeben hätten: "Das passiert bei einer Einzel-Versorgung. Man hat keine Motivation sich zu verbessern.

Das ist keine Technologie, das ist Mittelmäßigkeit." Man wolle bei der nächste Verhandlungsrunde dennoch ein Angebot abgeben: "Dann liegt es an [Bernie] Eccelstone oder der FIA, ob sie unsere Bedingungen akzeptieren oder eben nicht!"

Alonso schießt gegen Ferrari

Trotz der überschaubaren Ergebnisse von McLaren-Honda, zeigt sich Zweifach-Weltmeister Fernando Alonso bisher "sehr zufrieden" mit seinem neuen Rennstall. Während er mit den Britien optimistisch in die Zukunft blickt, hagelte es gegenüber Sky Sport für seinen ehemaligen Arbeitgeber Ferrari deutliche Kritik: "Ich war im Ferrari im vergangenen Jahr eine oder eine halbe Minute hinter Mercedes und am Sonntag lagen sie in Barcelona 43 Sekunden zurück. Es hat sich nichts verändert und das ist einer der Gründe, warum ich gewechselt bin. Ich habe gesehen, dass sich seit fünf Jahren nichts veränderte, und ich wollte nicht noch ein sechstes oder siebtes Jahr."

In den fünf Jahren holte der Spanier dreimal die Vizeweltmeisterschaft, konnte aber keinen Titel für die Scuderia erringen. Grundsätzlich scheint die Kritik aber etwas haltlos, da zumindest von 2014 zu 2015 bei der Scuderia ein deutlicher Auftrieb erkennbar ist. Sowohl mit Blick auf die Zeiten, als auch auf die Punkte konnte sich der italienische Rennstall im Vorjahresvergleich deutlich steigern. Für die eigene Saison hat Alonso auf jeden Fall noch ambitionierte Ziele: "Ich hoffe, dass wir am Ende der Saison nah am Podium dran sein werden."

Marko: "Toro-Rosso-Rookies besser"

Es kriselt bei Red Bull: Auch beim Europaauftakt in Barcelona kamen Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat nur auf die Plätze sieben und zehn und im Qualifying musste man sich sogar hinter dem B-Team Toro Rosso einreihen.

Während dem Rennen sahen die Leistungen kaum besser aus. Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko übt nun erstmals öffentlich Kritik an den Piloten des A-Teams. Sie seien einer der Gründe, warum Toro Rosso trotz des deutlich kleineren Budgets und der gleichen Antriebseinheit immer wieder an Red Bull herankäme: "Paradoxerweise haben die unerfahreneren Fahrer den besseren Job abgeliefert", zeigte sich Marko verwundert.

Der 20-jährige Sainz und der erst 17-jährige Max Verstappen landeten im Qualifying auf Rang fünf und sechs. Voll des Lobes für seine "zwei außergewöhnlichen Junior-Fahrer", kam Marko um Kritik an Ricciardo und Kwjat nicht herum: "Unsere sogenannten etablierten Fahrer müssen halt schauen, wo sie bleiben." Red-Bull-Teamchef Christian Horner nahm seine Piloten am Sonntag dagegen in Schutz. "Die Fahrer sind nicht unser Problem", sagte er.

"Wir müssen unsere wirklichen Probleme lösen: Fahrzeughandling und Power." Selbst mit dem Vierfach-Weltmeister Vettel, der inzwischen für Ferrari fährt, würde man derzeit keine bessere Figur abgeben: "Nein, überhaupt nicht. Das liegt daran, dass wir im Moment ein Auto haben, mit dem auch Sebastian nicht viel reißen könnte. Außerdem hat Daniel Ricciardo im vergangenen Jahr ausreichend gezeigt, was er drauf hat."

Coulthard: Piloten enttäuscht von langsamen Autos

In seiner BBC-Kolumne erklärte der ehemalige McLaren-Pilot David Coulthard jetzt, dass neben den Fans auch die Piloten inzwischen sehr unzufrieden mit der Formel 1 seien. "Weil sie im Vergleich zu den vorherigen Jahren so langsam sind, und sie sich während der Rennen damit unterfordert fühlen.

"Zusätzlich sei er verwundert, dass es auf der Welt täglich zu seinem technologischen Fortschritt käme, "aber Formel-1-Autos sind mehrere Sekunden langsamer als noch vor zehn Jahren."

Neben der Kritik am Reglement setzte es noch eine letzte Watschen für Reifenhersteller Pirelli: "Die Fahrer, die ich aus der WEC kenne, wo sie mit Michelin-Reifen fahren, erzählen mir, dass sie in einem 24-Stunden-Rennen in jeder Runde Vollgas geben können", so Coulthard.

"Dabei benutzen sie nur einen Satz Reifen über zwei, manchmal sogar drei 45-Minuten-Stints. Das ist toll für sie, aber ich kenne das auch noch aus meiner Zeit in der Formel 1. Das einzige Szenario, bei dem du damals mal bewusst langsamer geworden bist, war, wenn du mit über 20 Sekunden geführt hast."

Hamilton verehrt Stirling

Weltmeister Lewis Hamilton erklärte jüngst gegenüber auto motor und sport, dass er ein großer Verehrer von Stirling Moss sei. "Du bist wie ein Gottvater für mich", sagte Hamilton: "Dein Herz musste immer im Grenzbereich pochen. Diesen Angstfaktor haben wir heute nicht mehr."Moss sei in einer Zeit Rennen gefahren, als jede falsche Entscheidung den Fahrer das Leben kosten konnte. "Mein Worst-­Case­-Szenario bei einem Unfall ist: Es wird jetzt wehtun, aber du wirst nicht sterben", sagte Hamilton. Moss bestätigte, dass er bereits in jungen Jahren Todesangst hatte.

"Mir ist in einem Maserati mal die Lenkung gebrochen. Mitten in der Steilwand hatte ich plötzlich die Arme über Kreuz", sagte der 85-Jährige: "Das Auto ist oben gegen die Leitplanke und hat sich dann nach innen gedreht. Das war der Schreck meines Lebens.

Monaco: Umbau zwischen Tabac-Kurve und Schwimmbad

Auch In diesem Jahr müssen sich die F1-Piloten wieder einmal an einen geringfügig veränderten Streckenverlauf in Monaco gewöhnen. Zwischen der Tabac-Kurve und der Passage rund um das Schwimmbad ist die Fahrbahn, auf Grund von Umbaumaßnahmen am Hafen, leicht nach links versetzt worden.

Auf den ersten Blick fallen die baulichen Veränderungen allerdings kaum auf und auch auf die Rundenzeiten dürfte sich die Verlegung der Fahrbahn kaum auswirken. Für die kommende Jahre stehen im Fürstentum weitere Umbaumaßnahmen an. Eingriffe in die gesamte Streckengestaltung des legendären Stadtkurses sind nicht auszuschließen.

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