Mittwoch, 29.04.2015

Aufschrei in der Formel 1

Saisonstart 2016 im April

Die Formel 1 sorgt für eine Überraschung: Die kommende Saison wird erstmals seit fast 30 Jahren wieder im April beginnen und die Königsklasse drückt damit ihren eigenen Kalender über den Sommer zusammen. Unter den Konsequenzen dürften vor allem die anderen Serien leiden.

Klassischerweise begann die F1-Saison seit 30 Jahren immer im März
© getty
Klassischerweise begann die F1-Saison seit 30 Jahren immer im März

Erst am 3. April wird die Saison 2016 starten, erstmals seit 1988 beginnt eine WM damit nicht im März. Der Auftakt findet wieder in Australien statt, wo die laufende Saison am 15. März begonnen hatte.

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"Über die letzten 20 Jahre wurde Melbourne ein Synonym für den Start der Formel-1-Saison. Wir freuen uns darauf, die Teams und die Fahrer in unserer tollen Stadt wieder willkommen zu heißen", erklärte Australiens GP-Geschäftsführer Andrew Westacott. Durch den späten Start wird das Rennen allerdings wohl etwas früher beginnen, da die Sonne durch die dann bereits erfolgte Zeitumstellung eine Stunde früher untergeht.

Rennen ohne Pause?

Informationen der Autosport zufolge gab es vom F1-Management bislang keine Erklärung für die Entscheidung, lediglich ein Statement, wonach der Fahrplan "komprimiert" werden soll. Damit würden längere Pausen wohl abgeschafft: In diesem Jahr gibt es etwa drei Wochen Pause zwischen dem vierten Rennen in Bahrain und dem Europa-Auftakt in Spanien.

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2016 dagegen wird das zweite Rennen in China ersten Berichten zufolge bereits eine Woche nach dem Australien-GP stattfinden. Wie viele und welche Rennen der Kalender im kommenden Jahr umfassen wird, ist noch offen, in jedem Fall aber sollte der zusammengezogene Kalender das Interesse durch weniger Leerlauf zwischendurch hochhalten.

Leidtragender die DTM?

Die Leidtragenden sind in diesem Szenario aber wohl die anderen Serien, wie etwa die DTM, die konstant versuchen, den F1-Terminen auszuweichen. Durch den verkürzten Kalender der Königsklasse bliebe für die Konkurrenzwettbewerbe kaum noch Platz über den Sommer, da parallele Austragungen die Zuschauerzahlen stark beeinträchtigen dürften.

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Adrian Franke

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