Montag, 13.04.2015

Nächste Diskussion im Mercedes-Streit

Hamilton verspottet Rosberg

Nach dem Großen Preis von China war es auf der anschließenden Pressekonferenz bereits zum Mini-Eklat gekommen, Nico Rosberg kritisierte seinen Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton, der das Rennen vor ihm gewonnen hatte, für dessen aufreizende Fahrweise. Der Brite schoss jetzt zurück - und begegnete Rosbergs Kritik mit einer gehörigen Portion Spott und Ironie.

Lewis Hamilton (r.) feiert, Nico Rosberg ist bedient
© getty
Lewis Hamilton (r.) feiert, Nico Rosberg ist bedient

"Wir haben gewonnen. Wir sind Erster und Zweiter geworden", stellte Hamilton gegenüber Sky Sports F1 klar und führte weiter grinsend aus: "Ich habe meinen Spaß gehabt. Wir hatten so eine gute Abstimmung. Es war so feinfühlig zu fahren." Vom vermeintlichen Zoff wollte er dagegen nichts wissen: "Warum?", entgegnete Hamilton lachend. "Ich wüsste nicht, welchen Grund das haben sollte."

Allerdings hatte Rosberg auf der PK eine ganz andere Meinung vertreten. Als Hamilton nach seinem Start-Ziel-Sieg erklärte, dass er nur den Vorsprung kontrollieren und die Reifen schonen wollte, erwiderte Rosberg: "Es ist interessant, von dir zu hören, dass du vorne nur an dich selbst gedacht hast. Unnötigerweise hat das mein Rennen beeinträchtigt."

Stress vorprogrammiert?

Da Rosberg dasselbe Tempo wie Hamilton fahren musste, kam Sebastian Vettel, der sich auf dem dritten Platz eingenistet hatte, immer wieder gefährlich nahe und Rosberg monierte weiter: "Langsamer zu fahren als nötig, bedeutete, dass Sebastian unnötig nah dran war und ich viel Zeit verloren habe, weil ich ihn covern musste. Meine Reifen sind am Ende wegen der längeren Stints den Bach runter gegangen."

Allerdings ruderte der Deutsche zum Wochenbeginn via Twitter schon wieder etwas zurück: "Wir hatten ein gutes Zusammensitzen, eine gute Diskussion. Da war viel konstruktive Kritik. Das ist jetzt für alle eine Sache der Vergangenheit." Mercedes-Boss Toto Wolff fügte hinzu: "Wir müssen aufpassen, dass es vor allem nicht dazu führt, dass eine Situation eskaliert. Die Rivalität ist okay, solange sie nicht zu weit geht."

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Adrian Franke

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