Donnerstag, 30.10.2014

Nach Teampleiten

FIA wirbt für mehr Kostenkontrolle

Nach dem finanziellen Aus von Caterham und Marussia für den Großen Preis der USA hat sich der Automobil-Weltverband FIA erneut für die Einführung einer Budgetobergrenze in der Formel 1 ausgesprochen.

Nach der Pleite von Marussia und Caterham wirbt die FIA für mehr Kostenkontrolle
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Nach der Pleite von Marussia und Caterham wirbt die FIA für mehr Kostenkontrolle
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Das Fehlen der beiden Teams in Austin bestätige "die Haltung der FIA, die sich seit langer Zeit für Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten einsetzt, um das Überleben der Teilnehmer zu sichern und die Formel 1 für Neuzugänge attraktiv zu machen", hieß es in einem am Donnerstag verbreiteten Statement.

Die drohende Insolvenz von Caterham und Marussia "wirft einmal mehr die Frage nach dem wirtschaftlichen Gleichgewicht in der Formel 1 auf". Die FIA kündigte zudem an, mit der Formula One Management (FOM) um Chefpromoter Bernie Ecclestone und den Teilhabern der Formel 1 daran zu arbeiten, "die Meisterschaft attraktiv zu halten und eine angemessene Teilnahme von Teams in den kommenden Jahren zu ermöglichen". Welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden sollen, blieb offen.

Keine Einigung bei Budgetobergrenze

Schon seit Jahren reden die Teams davon, die ausufernden Ausgaben in der Formel 1 eindämmen zu wollen, doch bisher konnten sich die Rennställe nicht auf eine Budgetobergrenze einigen. Besonders die großen und reichen Teams wie Red Bull und Ferrari, bei denen Geld keine Rolle spielt, sind nicht daran interessiert, ihren Etat zu deckeln.

Caterham und Marussia konnten die Reise in die USA aus finanziellen Gründen nicht antreten, ihre Geschäfte werden mittlerweile von einem Insolvenzverwalter geführt. Damit gehen am Sonntag in Austin nur noch 18 Autos an den Start. Ein so kleines Feld gab es zuletzt 2005 in Monaco, als BAR wegen eines illegalen Zusatztanks für zwei Rennen gesperrt wurde.

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