Donnerstag, 13.02.2014

Gesundheitszustand unverändert

Schumacher "in der Aufwachphase"

Michael Schumacher befindet sich sechs Wochen nach seinem schweren Skiunfall in Meribel weiter in der Aufwachphase aus dem künstlichen Koma.

Michael Schumacher liegt seit einigen Wochen im Krankenhaus von Grenoble
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Michael Schumacher liegt seit einigen Wochen im Krankenhaus von Grenoble

Das bestätigte Sabine Kehm, Managerin des Formel-1-Rekordweltmeisters, am Donnerstagnachmittag in einer Pressemitteilung. Kehm verwies zugleich erneut darauf, dass diese Phase "lange dauern kann".

Schumacher liegt mit schweren Kopfverletzungen in der Universitätsklinik von Grenoble. Er war am 29. Dezember beim Skifahren gestürzt, mit dem Kopf gegen einen Stein geprallt und hatte ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Die Ärzte haben inzwischen begonnen, die Narkosemittel zu reduzieren.

Schumachers Skiunfall in Frankreich
Michael Schumacher stürzte am frühen Sonntagvormittag am "Dent de Burgin" nahe Meribel
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Michael Schumacher stürzte am frühen Sonntagvormittag am "Dent de Burgin" nahe Meribel
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Schnell waren erste Rettungskräfte bei ihm und konnten den, du diesem Zeitpunkt bereits fahrigen, Rennfahrer ins Krankenhaus bringen
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Schnell waren erste Rettungskräfte bei ihm und konnten den, du diesem Zeitpunkt bereits fahrigen, Rennfahrer ins Krankenhaus bringen
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Doch in der nahe gelegenen Klinik konnte er nicht ausreichend behandelt werden - es folgte eine Verlegung nach Grenoble
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Doch in der nahe gelegenen Klinik konnte er nicht ausreichend behandelt werden - es folgte eine Verlegung nach Grenoble
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Schnell versammelte sich die Presse vor Ort, es gab nur spärliche Informationen zum Gesundheitszustand Schumachers
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Schnell versammelte sich die Presse vor Ort, es gab nur spärliche Informationen zum Gesundheitszustand Schumachers
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Auch erste Fans trafen am Krankenhaus ein. Der Zustand des siebenfachen Weltmeisters verschlechterte sich immer mehr
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Auch erste Fans trafen am Krankenhaus ein. Der Zustand des siebenfachen Weltmeisters verschlechterte sich immer mehr
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Selbst Jean Marc Grenier, Direktor der Klinik, konnte keine Informationen geben, ein offizielles Bulletin verzögerte sich
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Selbst Jean Marc Grenier, Direktor der Klinik, konnte keine Informationen geben, ein offizielles Bulletin verzögerte sich
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Am Montagmorgen gab es schließlich eine Pressekonferenz. Der Zustand sei weiter kritisch, Schumacher läge im künstlichen Koma, eine Not-OP war nötig gewesen
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Am Montagmorgen gab es schließlich eine Pressekonferenz. Der Zustand sei weiter kritisch, Schumacher läge im künstlichen Koma, eine Not-OP war nötig gewesen
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Der extra angereiste Gerard Saillant erklärte, nur als Freund und nicht als Mediziner gekommen zu sein
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Der extra angereiste Gerard Saillant erklärte, nur als Freund und nicht als Mediziner gekommen zu sein
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Dabei war die Nachfrage nach Informationen hoch. Viele Journalisten erkundigten sich besorgt nach Schumacher und seinen Angehörigen
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Dabei war die Nachfrage nach Informationen hoch. Viele Journalisten erkundigten sich besorgt nach Schumacher und seinen Angehörigen
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Auch weiter schaut die Welt gesammelt auf Grenoble und wartet gebannt auf neue Meldungen aus der inzwischen abgesperrten Universitätsklinik
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Auch weiter schaut die Welt gesammelt auf Grenoble und wartet gebannt auf neue Meldungen aus der inzwischen abgesperrten Universitätsklinik
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Ungebrochene Anteilnahme aus aller Welt

Sabine Kehm bedankte sich im Namen der Familie für die "ungebrochene Anteilnahme von Menschen aus der ganzen Welt" herzlich. "Ihre guten Wünsche helfen der Familie, und - davon sind wir überzeugt - sie helfen auch Michael, der sich weiterhin in der Aufwachphase befindet."

Die Familie glaube "weiterhin fest an Michaels Genesung" und schenke dem Team der Ärzte, Schwestern und Pfleger ihr volles Vertrauen. Wichtig sei nicht, wie schnell, "sondern dass Michaels Heilungsprozess weiterhin kontinuierlich und kontrolliert voran geht".

Wie meist in solchen Fällen verlaufe nicht jeder Tag wie der andere. "Die Familie bittet jedoch um Verständnis, wenn sie medizinische Einzelheiten weiterhin nicht diskutieren möchte, um Michaels Privatsphäre zu schützen", teilte Kehm mit. "Wie bereits von Anfang an versichert, werden wir entscheidende Neuigkeiten zum Gesundheitszustand Michaels weiterhin bekannt geben. Wir sind uns dabei bewusst, dass die Aufwachphase lange dauern kann."

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