Donnerstag, 09.01.2014

Finanzprobleme beim Rennstall

Bouiller: Zukunft von Lotus gesichert

Lotus-Teamchef Eric Boullier hat die Gerüchte um eine bevorstehende Pleite des Formel-1-Rennstalles zurückgewiesen.

Eric Bouiller (l.) macht sich keine Sorgen um die Zukunft von Lotus in der Formel 1
© getty
Eric Bouiller (l.) macht sich keine Sorgen um die Zukunft von Lotus in der Formel 1

"Lotus wird in diesem Jahr in der Startaufstellung stehen und noch lange in der Formel 1 fahren", sagte der Franzose der BBC. Zuvor hatte die Ankündigung von Lotus, auf die ersten Testfahrten zur kommenden Saison im spanischen Jerez verzichten zu wollen, die Sorgen um das finanziell angeschlagenen Team in England befeuert.

"Es stimmt, unser Auto wird nicht rechtzeitig fertig - aber kurz nach dem Test", sagte Boullier. Die Absage sei kein Grund zur Sorge: "Vielleicht ist es sogar ein Vorteil. Wir können sehen, was die anderen machen, aber die anderen bekommen nichts von uns zu sehen."

Maldonado kommt als Paydriver

Im Fahrerlager der Formel 1 ist es ein offenes Geheimnis, dass Lotus - wie andere Rennställe auch - von einem massiven Finanzproblem geplagt wird. Unter anderem hatte Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen seinen Wechsel zurück zu Ferrari mit ausstehenden Gehaltszahlungen begründet.

Als Nachfolger des Finnen verpflichtete Lotus Pastor Maldonado, der als so genannter Pay-Driver geschätzte 30 Millionen Dollar von venezolanischen Sponsoren mit ins Team bringen soll. Neben ihm fährt der Franzose Romain Grosjean 2014 für Lotus.

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