Mittwoch, 04.12.2013

Nach Streit über Kündigung

Hamilton bringt di Resta vor Gericht

Der Streit zwischen Force-India-Pilot Paul di Resta und seinem ehemaligen Manager Anthony Hamilton geht in die nächste Runde. Nachdem der Schotte den Vater von Mercedes-Pilot Lewis Hamilton im Juli 2012 wegen angeblichen Betrugs entlassen hatte, entscheidet ein Gericht nun über eine Klage wegen unrechtmäßiger Kündigung.

Paul di Resta hat Ärger mit dem ehemaligen Manager
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Paul di Resta hat Ärger mit dem ehemaligen Manager

Streitpunkt ist ein Angebot eines Energy-Drink-Herstellers über einen Sponsorendeal in Höhe von 5,5 Millionen Euro. Hamilton soll di Resta klargemacht haben, er müsse vor dem Abschluss seine Rechte für private Getränke-Sponsoring-Deals von Force India für zwei Millionen Euro zurückkaufen.

Aus dem Team heraus war jedoch nur von einer Million Euro die Rede, woraufhin di Resta Hamilton entließ. Der bestreitet die Vorwürfe und verklagte seinen ehemaligen Klienten wegen unrechtmäßiger Kündigung und dem dadurch entstandenen finanziellen Schaden.

Eine außergerichtliche Einigung war gescheitert, weswegen der Fall nun vor dem High Court in London verhandelt wird. Als Zeuge ist unter anderem McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh geladen.

Di Resta 2014 wohl ohne Cockpit

Die Topverdiener der Formel 1
So in etwa dürfte Fernando Alonso beim Blick auf sein Bankkonto gucken. Inklusive Werbeeinnahmen beläuft sich sein Gehalt auf stattliche 33 Millionen Euro
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Alonso in seinem neuen Arbeitsgerät: dem F138. Nach Platz zwei im Vorjahr hofft der Doppelweltmeister in dieser Saison endlich Vettels Vorherrschaft zu brechen
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Lewis Hamilton nagt auch nach seinem Wechsel zu Mercedes nicht am Hungertuch. 28 Millionen Euro nimmt der Weltmeister von 2008 in diesem Jahr ein
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Nach einer eher mäßigen Saison 2012, will der 28-Jährige dieses Jahr wieder ganz oben angreifen. Ein zuverlässiger Silberpfeil wäre bei diesem Unternehmen nicht verkehrt
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Sportlich in den letzten Jahren stets die Nummer eins, im Gehaltsranking jedoch nur auf Platz 3. 22 Millionen Euro sind dennoch keine schlechte Entlohnung für Sebastian Vettel
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Einen Namen hat Vettel für seinen neuen RB9 noch nicht. Nach Vorgängerinnen wie Randy Mandy oder Kate's Dirty little Sister darf man auf jeden Fall auf die "Neue" gespannt sein
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Jaja, der Jenson ist schon eine lässige Socke. Mit einem Jahressalär von knapp 20 Millionen Euro darf man auch solch modische Brillen tragen
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Der neue Bolide des Briten: der McLaren MP4-28. Auffallend vor allem die abflachende Nasenpartie
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Mit Nico Rosberg hat es noch ein zweiter Deutscher in die Top-5 geschafft. Der 27-Jährige darf sich jährlich über schlanke 16 Millionen Euro freuen
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Obwohl der neue Mercedes F1 W04 nicht unbedingt durch innovative Neuerungen besticht, hat Rosberg 2013 Großes vor
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Dabei hat di Resta aktuelle eigentlich andere Sorgen. Am Rande des Prozesses erklärte der 27-Jährige gegenüber der "Daily Mail", dass es "sehr unwahrscheinlich" sei, dass er 2014 ein Formel-1-Cockpit erhält.

Neben Nico Hülkenberg soll angeblich Sergio Perez das zweite Auto bei Rennstall Force India übernehmen. Di Resta liebäugelte zuletzt damit, seinen Cousin Dario Franchitti in der IndyCar-Series zu ersetzen. Unklar ist, was aus Adrian Sutil wird.

Der Gräfelfinger hatte mehrfach angedeutet, dass er schon vor Monaten einen neuen Kontrakt beim Rennstall aus Silverstone unterschrieben hatte. Dieser könnte durch eine Verpflichtung von Perez hinfällig werden.

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