Donnerstag, 19.12.2013

Mit über 300 kmh unterwegs

Rosberg: Reifenplatzer bleibt folgenlos

Schrecksekunde für Nico Rosberg: Der Mercedes-Pilot hat einen Unfall bei Testfahrten zur kommenden Formel-1-Saison unverletzt überstanden.

Glück gehabt: Ein Reifenplatzer am Wagen von Nico Rosberg blieb folgenlos
© getty
Glück gehabt: Ein Reifenplatzer am Wagen von Nico Rosberg blieb folgenlos
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"Habe mich gerade bei voller Geschwindigkeit, 320 km/h, auf der Gerade in Bahrain gedreht, weil mein Reifen ohne Vorwarnung geplatzt ist", twitterte der 28 Jahre alte Wiesbadener nach Angaben dvon "motorsport-total.com". "Jetzt muss ich mir erstmal Toilettenpapier besorgen..."

Kurz danach sei der Tweet auf der Plattform wieder gelöscht worden. Rosberg gehe es gut, teilte Mercedes mit.

Reifenhersteller Pirelli erklärte am Donnerstagabend, dass Rosberg einen Prototypen aufgezogen hatte, der bisher nur im Labor getestet worden war und im kommenden Jahr nicht zum Einsatz kommt. Trotzdem werde der Zwischenfall untersucht und die Ergebnisse dem Automobil-Weltverband FIA sowie den Teams mitgeteilt.

Immer wieder Ärger um die Reifen

Nach den vielen Reifenplatzern in der abgelaufenen Formel-1-Saison hatte Einheitslieferant Pirelli auf den zusätzlichen Test in Bahrain gedrängt, um ähnliche Probleme für 2014 zu verhindern. Da im nächsten Jahr neue Turbomotoren eingeführt werden, wird sich das Fahrverhalten der Boliden grundlegend ändern - und damit auch die Belastungen für die empfindlichen Pneus.

Neben Mercedes testen in Bahrain auch Red Bull, Ferrari und Toro Rosso die neuen Pirelli-Reifen. Der Test findet weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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