Samstag, 12.10.2013

Folge der neurologischen Verletzungen

Tod de Villotas wohl Unfall-Spätfolge

Die frühere Formel-1-Testpilotin Maria de Villota ist offenbar an den Folgen des Unfalls gestorben, bei dem sie im Juli 2012 ihr rechtes Auge verloren hatte. Die Familie der Spanierin teilte am Samstag mit, dass sie eine entsprechende Information von den Medizinern erhalten habe.

Maria de Villota verstarb in einem Hotelzimmer in Sevilla
© getty
Maria de Villota verstarb in einem Hotelzimmer in Sevilla

De Villota war am Freitagmorgen tot in einem Hotelzimmer in Sevilla aufgefunden worden. Am Abend hatte die mit der Autopsie beauftrage Gerichtsmedizin bereits einen natürlichen Tod bestätigt.

"Maria hat uns im Schlaf verlassen. Laut den Aussagen der Mediziner war es eine Folge der neurologischen Verletzungen, die sie im Juli 2012 erlitten hatte", hieß es in einem Statement, das von de Villotas Schwester Isabel verlesen wurde. De Villota, die nur 33 Jahre alt geworden war, werde nun in privatem Rahmen beerdigt.

Schweigeminute in Suzuka

Die Formel 1 wird der Verstorbenen am Sonntag vor dem Großen Preis von Japan mit einer Schweigeminute gedenken. Das teilte die Fahrergewerkschaft GPDA um Weltmeister Sebastian Vettel am Samstag mit.

Bei ihrer ersten Testfahrt für das Marussia-Team im Juli des vergangenen Jahres war sie auf dem Flugfeld im englischen Duxford in einen Team-LKW geprallt. Es folgten zahlreiche Operationen.

Der aktuelle Formel-1-WM-Stand


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