Mittwoch, 23.10.2013

Voting: Die besten Fahrer aller Zeiten

Schumi ist das Maß aller Dinge

Die SPOX-User haben entschieden: Trotz seines vierten Titels in Folge kann Sebstian Vettel dem Rekordweltmeister nicht das Wasserreichen. Er muss sich sogar hinter zwei weiteren Legenden anstellen. Fernando Alonso ist abgeschlagen. Hier geht's direkt zum Ergebnis

Für die SPOX-User ist Michael Schumacher (M.) der beste Fahrer aller Zeiten
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Für die SPOX-User ist Michael Schumacher (M.) der beste Fahrer aller Zeiten

Modus: Sämtliche Endstände der Formel-1-Fahrerwertung seit 1950, sowie der aktuelle Stand in der Saison 2013 wurden ins Ranking einbezogen und nach dem aktuellen Punktsystem bewertet: Der Weltmeister bekommt 25 Punkte, der Zehntplatzierte folglich noch einen. Die Top Ten der Rangliste stehen als bester F1-Fahrer aller Zeiten zur Wahl.

Platz 1, Michael Schumacher: 284 Punkte

Mit Michael Schumacher fand die Formel 1 Einzug ins deutsche Wohnzimmer. Der Motorsport wurde dem Kerpener in die Wiege gelegt:. Schon als Vierjähriger fuhr Schumi mit seinem Kettcar inklusive Mofamotor in der Gegend herum. Der erste Rückschlag folgte, als er gegen einen Laternenpfahl donnerte: Der spätere Rekordweltmeister handelte sich eine schallende Ohrfeige ein.

Das hielt den späteren Dominator allerdings nicht von seiner Leidenschaft ab. 1991 fand er seinen Weg in die Formel 1, 1994 folgte im Benetton der erste WM-Titel. Doch auch die negativen Momente sind in Erinnerung geblieben. Bei der WM-Entscheidung 1997 in Jerez rammte Schumacher seinen Konkurrenten Jacquqes Villeneuve. Der Deutsche wurde aus der WM-Wertung genommen, der Kanadier gewann den Titel.

Danach wurde Schumacher zum Souverän. Unter der Leitung von Jean Todt und Ross Brawn gewann er mit Ferrari fünf Weltmeisterschaften in Folge. Die Rote Göttin war nahezu unschlagbar und brachte Schumi mit seiner überragenden Fahrzeugkontrolle in allen relevanten Statistiken an die Spitze.

Platz 2, Alain Prost: 216 Punkte

Prost war der fast allumfassende Rekordhalter, bis Schumacher kam. Die meisten Siege (51), die schnellsten Rennrunden (41) und die meisten Podestplätze (106) - bis heute ist der Professor auf Rang zwei der ewigen Bestenlisten. Seinen Spitznamen verdiente er sich als analytischer und taktisch kluger Pilot: Der präzise und ruhige Fahrstil war das Markenzeichen des Franzosen. Wie kein Zweiter verstand er es, seinen Wagen unbeschädigt und trotzdem schnell ins Ziel zu bringen.

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Kommen wir zum Rennen: Sebastian Vettel kam ungewohnt schlecht weg - Mark Webber hatte die üblichen Probleme
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Romain Grosjean ging deshalb in Führung in die erste Kurve, Lewis Hamilton hatte sich unmittelbar zuvor den rechten Hinterreifen aufgeschlitzt
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Weiter hinten rummste es gewaltig. Giedo van der Garde parkte seinen Caterham spektakulär im Reifenstapel...
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... und hatte anschließend Probleme beim Aussteigen. Hätte er die Cockpitabdeckung abgenommen, wäre es einfacher gewesen
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Der Niederländer war übrigens mit Marussias Jules Bianchi kollidiert, der ebenfalls ausschied
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Auf Platz drei liegend hatte Sebastian Vettel ordentlich zu kämpfen. Eine Sonntagsfahrt war der Japan-GP für ihn nicht
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Auch Fernando Alonso musste nach seinem achten Startplatz Gas geben, damit Vettel nicht vorzeitig Weltmeister wurde
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Letzlich reichte es für Fernando Alonso zu Platz vier. Matchball Vettel abgewehrt! Nächster Versuch in Indien
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Schattenspiele nach dem Sieg: Sebastian Vettel präsentierte dem internationalen Fernsehpublikum seinen markanten Zeigefinger
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Schattenspiele nach dem Sieg: Sebastian Vettel präsentierte dem internationalen Fernsehpublikum seinen markanten Zeigefinger
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Auf dem Podium ließ der Weltmeister mächtig einen fliegen. Für Sebastian Vettel war es schon der neunte Saisonsieg
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Zur Belohnung gab's von Teamkollege Mark Webber einen guten Tropfen mitten ins Gesicht. Der Australier war mit Platz zwei zufrieden
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Romain Grosjean (u.3.v.l.) feierte seinen dritten Platz mit Renningenieur Ayao Komatsu (u.2.v.r.) und Christoph-Metzelder-Lookalike (u.l.)
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Mit seiner akribischen Vorbereitung und Methodik läutete Prost eine neue Ära in der Formel 1 ein, in der sich die Anforderungen an die Piloten vom reinen Wochenendfahrer zur Vollzeittätigkeit wandelten.

Bis heute unvergessen sind zudem die zahlreichen Duelle mit Ayrton Senna. Vier Weltmeisterschaften machten beide unter sich aus, am Ende gewann jeder zwei. Der negative Höhepunkt der teaminternen Rivalität bei McLaren war dabei das Rennen in Suzuka 1989: Prost und Senna kollidierten. Während der Franzose das Rennen aufgab, fuhr Senna weiter und sicherte sich den Sieg. Im Anschluss folgte jedoch die Disqualifikation durch die FIA an dessen Spitze mit Jean-Marie Balestre ein Landsmann vom Politiker Prost saß. Der Franzose war Weltmeister.

Platz 3, Ayrton Senna: 164 Punkte

"Ich bin kein Verlierer", war die Antwort des dreimaligen Weltmeisters und 41-fachen GP-Siegers auf die Frage, ob er ein guter Besiegter wäre, sofern Prost sich einen weiteren Titel sichern würde. Wäre Senna nicht 1994 aus immer noch ungeklärten Gründen in Imola tödlich verunglückt, er würde wohl noch weiter oben im Ranking stehen.

Trotz des tragischen Unfalls, nachdem in Brasilien eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen wurde, steht eines fest: Die Rivalität, die Senna mit Prost verband, gehört zum Spannendsten, was die Formel 1 je zu bieten hatte. Im Vergleich zum Professor war Senna aber nicht auf Präzision und Taktik fixiert, sondern legte viel Wert auf Risikobereitschaft und Geschwindigkeit: 2004 wurde der Brasilianer von einer 77-köpfigen Jury zum schnellsten F1-Fahrer der Geschichte gekürt.

Genau ein Jahr nach der kontroversen Suzuka-Kollision revanchierte Senna sich 1990 für den verpassten WM-Titel: Sennas Pole Position wurde von der Rennleitung auf die schmutzige Fahrbahnseite verlegt, in der ersten Kurve drängte er Prost von der Strecke ab und wurde selbst Weltmeister. Wie Senna später zugab, hatte er das Manöver bewusst und absichtlich gefahren.

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