Formel 1

Psychospielchen lassen Vettel kalt

Von Alexander Maack
Sebastian Vettel lässt sich vom Trash-Talk seiner Rivalen nicht aus der Ruhe bringen
© getty

Vor dem Saisonauftakt der Formel 1 in Australien ignoriert Sebastian Vettel die Psychospiele seiner Rivalen Fernando Alonso und Lewis Hamilton. Die Einstellung von Kimi Räikkönen gefällt ihm.

Dass Vizeweltmeister Alonso (Ferrari) und Mercedes-Pilot Hamilton sich in den vergangenen Tagen gegenseitig zu WM-Favoriten erklärten und den Red-Bull-Piloten dabei außer Acht ließen, kümmert Vettel nicht. "Das sollen sie halten, wie sie wollen. Ich rede eh nicht gern über andere", sagte der Dreifachweltmeister gegenüber 'Autobild motorsport'.

Schon während der letzten Rennen der vergangenen Saison hatte der Spanier Alonso wiederholt versucht, Vettel mit provokativen Aussagen zu verunsichern.

Wertschätzung für Raikkönen

Dass diese Tricks nicht funktionierten und Vettel am Ende beim Rennen in Brasilien seinen dritten Weltmeistertitel in Folge feiern durfte, könnte auch mit seiner Orientierung an Lotus-Pilot Kimi Räikkönen zusammenhängen.

"Als Typ ist er ehrlich und geradeheraus. Das gefällt mir", sagt Vettel über seinen Konkurrenten: "Kimi ist einer, der immer um Siege fahren kann, wenn das Auto einigermaßen was hergibt."

"Lasse mich nicht niedermachen"

Für sich selbst hat der 25-Jährige daraus ein einfaches Rezept abgeleitet. "Nimm den Hype um dich herum nicht so ernst, wenn's gut läuft. Und fall in kein tiefes Loch, wenn man versucht, dich niederzumachen", sagte Vettel. Und weiter: "Ich will Rennwochenende für Rennwochenende das Maximale erreichen. Das ist der Druck, den ich mir selbst mache."

Höher könnte dieser allerdings kaum sein. Vettels Saisonziel bleibt auch in diesem Jahr die erfolgreiche Titelverteidigung. Dafür sieht er gute Vorzeichen. "Es stimmt, dass ich mich im vergangenen Jahr erst in der zweiten Saisonhälfte im Auto richtig wohlgefühlt habe", so Vettel: "Und es stimmt auch, dass das Fahrverhalten des neuen Wagens dem sehr ähnlich ist."

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