Formel 1

Alonso und Vettel zollen sich Respekt

Von Alexander Maack
Sebastian Vettel (l.) und Fernando Alonso (r.) haben großen Respekt voreinander
© getty

Vizeweltmeister Fernando Alonso hat Sebastian Vettel vor dem Saisonauftakt der Formel 1 öffentlich gelobt. Der deutsche Dreifachweltmeister erwiderte die Komplimente des Spaniers, obwohl beide kaum persönlichen Kontakt haben.

"Bezogen auf das Fahrerische gibt es nicht viel zu sagen. Er ist dreifacher Weltmeister und stellt bisher alle Rekorde ein, holt sich schnellste Rennrunden, Pole-Positions, et cetera", sagte Alonso am Donnerstag und ergänzte: "Da geht es nicht nur um das Auto. Man muss trotzdem Leistung bringen."

Die Aussage schwächt die Äußerungen des Spaniers während des Saisonfinales 2012 ab.

Damals hatte der Ferrari-Pilot erklärt, dass er nicht gegen Vettel, sondern gegen Red Bulls Technik-Direktor Adrian Newey fahre. "Seb hat in den letzten Jahren alles perfekt gemacht. Deshalb ist er Weltmeister und in den nächsten Jahren ein starker Rivale", so Alonso.

Auch Vettel lobt Alonso

Der Spanier präsentierte sich wie Vettel während der ersten offiziellen Pressekonferenz in Melbourne gutgelaunt und konnte sich über Anerkennung durch Vettel freuen.

"Er fährt jederzeit am Limit und ist ein sehr talentierter Fahrer", sagte Vettel über den 31-Jährigen: "Das ist der Grund, warum er in vielen Jahren seiner Laufbahn bis zum Schluss um die Meisterschaft gekämpft hat."

In der abgelaufenen Saison hatte der Heppenheimer sich beim letzten WM-Lauf in Sao Paulo seinen dritten Titel in Folge gesichert. Die beiden Kontrahenten trennten nach 20 Rennen nur drei Punkte.

Kaum persönlicher Kontakt

Die beiden Top-Fahrer des Jahres 2012 haben allerdings privat weiterhin keinen Kontakt.

"Wir sind aus einer anderen Generation, sind nicht gegeneinander Go-Kart oder ähnliches gefahren", sagte Alonso und erklärte mit einem breiten Lächeln: "Er ist ein normaler Typ. So sieht er jedenfalls aus."

Vettel unterstützte den Spanier anschließend. "Das passiert im Gegensatz zu dem, was die Leute draußen denken, während des Wochenendes aber mit kaum einem Fahrer ", sagte der 25-Jährige: "Ich trinke keinen Kaffee, aber ich lade Fernando auf einen Red Bull ein, wenn er sich unterhalten möchte."

Der Rennkalender 2013

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