Montag, 04.03.2013

Fazit der Testfahrten in Barcelona

Vettel: "Unbewusstes Schattenboxen"

Die letzten Testfahrten sind beendet. Die Erkenntnisse sind gering. Mercedes beeindruckt mit Fabelzeiten, doch nahezu alle Teams kämpfen mit dem Verschleiß der Pirelli-Reifen. SPOX ordnet die Ergebnisse der Tage in Barcelona ein.

Weltmeister Sebastian Vettel ist mit dem neuen Red Bull noch nicht zufrieden
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Weltmeister Sebastian Vettel ist mit dem neuen Red Bull noch nicht zufrieden

Mercedes: 481 Runden - Bestzeit: 1:20,130 Minuten (1. Nico Rosberg)

Die Silberpfeile verblüfften in Barcelona die Konkurrenz. Nachdem Lewis Hamilton am Samstag in 1:20,558 Minuten fast sieben Zehntelsekunden schneller war als Felipe Massa im Ferrari, unterbot Nico Rosberg die Bestzeit am Folgetag nochmals um vier Zehntel. Der schnellste Umlauf seit vier Jahren, als Rubens Barrichello eine 1:18.926 in den Asphalt brannte.

Ob mit dem F1 W04 ein neuer Coup gelungen ist? Hamilton hat seine Zuversicht wiederentdeckt und sprach während der Tests von Rennsiegen in dieser Saison. Auch die übrigen Top-Teams haben Mercedes wieder auf der Rechnung. "Das Auto war immer schnell. Jeden Tag und unter allen Bedingungen", erklärte McLarens sportlicher Leiter Sam Michael.

Die Verbesserung ist nicht allein auf den neuen Unterboden, den weiterentwickelten Frontflügel und die schlankere Motorabdeckung zurückzuführen, wie Teamchef Ross Brawn verrät: "Wir haben hier nicht nur neue Aerodynamikteile zum letzten Test mitgebracht. Einige Neuentwicklungen sind unter der Verkleidung versteckt."

Ausschlaggebend könnten Verbesserungen am Fric-System sein, das die vier Dämpfer hydraulisch miteinander vernetzt. Bei korrekter Abstimmung kommt die Wirkung des Systems einer aktiven Aufhängung gleich: Alle vier Reifen liegen jederzeit flach auf dem Untergrund auf, Kippbewegungen des Autos werden vermieden, die Position des Wagens ist jederzeit aerodynamisch optimal.

Lewis Hamilton: "Neuer Unterboden, Frontflügel, Heckflügel - all dies wurde hier noch probiert. Die Zuverlässigkeit, die Laufleistung sind ermutigend. Ich denke, wir können irgendwann in dieser Saison gewinnen. Nur wann das sein wird? Wer weiß."

Nico Rosberg: "Wir müssen vorsichtig sein, denn wir sind überzeugt, dass unsere Mitbewerber noch nicht ihr volles Potenzial gezeigt haben. Hätte ich eine Rakete unter dem Hintern, wäre ich vielleicht zufrieden. Ich denke, dass wir eine gute Basis haben. Die Balance ist die größte Stärke."

Der Fahrplan bis zum Saisonstart

Red Bull: 314 Runden - Bestzeit: 1:22,541 Minuten (12. Sebastian Vettel)

Auf dem Zeitentableau begnügten sich Sebastian Vettel und Mark Webber mit Mittelmaß. Das lag mitunter an der Reifenwahl. Meist blieb die Soft-Mischung in den Heizdecken. Zudem testet Red Bull fast traditionell mit mehr Sprit. Das Problem: Selbst nach Abzug der Differenz, die durch das zusätzliche Gewicht entsteht, liegt Red Bull hinter Mercedes und Ferrari.

"Wir hätten gerne mehr am Setup gearbeitet und die Änderungen besser verstanden", erklärt Motorsport-Berater Helmut Marko: "Aber die Reifen haben leider immer nur eine Runde durchgehalten. Selbst bei Sonne und warmem Asphalt wurde es nicht viel besser."

Intern soll Vettel bereits über die schlechte Balance des RB9 klagen. Selbst die Updates, die am Sonntag erstmals ans Auto gebracht wurden, führten nicht zu Verbesserungen. Der deutsche Dreifach-Weltmeister spult nun in der Fabrik in Milton Keynes Testkilometer im Simulator ab, damit der Auftakt in Melbourne gelingt.

Formel 1: Das sind die neuen Boliden
Unter der andalusischen Sonne in Jerez haben Mercedes und die Piloten Lewis Hamilton (l.) und Nico Rosberg den neuen Silberpfeil enthüllt
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Unter der andalusischen Sonne in Jerez haben Mercedes und die Piloten Lewis Hamilton (l.) und Nico Rosberg den neuen Silberpfeil enthüllt
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Mit spektakulären Neuerungen kann der Mercedes F1 W04 aber nicht wirklich aufwarten
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Mit spektakulären Neuerungen kann der Mercedes F1 W04 aber nicht wirklich aufwarten
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Das Design des Boliden mit der leicht verkleideten Knicknase wurde eher konservativ gehalten. Die Konstruktionen unter den Rückspiegeln dienen der Verbesserung des Luftstroms
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Das Design des Boliden mit der leicht verkleideten Knicknase wurde eher konservativ gehalten. Die Konstruktionen unter den Rückspiegeln dienen der Verbesserung des Luftstroms
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An der Nasenseite lässt sich zudem noch eine interessante Ausbuchtung finden, die sich als Linie ganz leicht aufwärts schwingt
© Getty
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An der Nasenseite lässt sich zudem noch eine interessante Ausbuchtung finden, die sich als Linie ganz leicht aufwärts schwingt
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Kurz vor Beginn der Testfahrten präsentierte Caterham den neuen Boliden CT03 für die kommende Saison
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Kurz vor Beginn der Testfahrten präsentierte Caterham den neuen Boliden CT03 für die kommende Saison
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Charles Pic (l.) und Neuzugang Giedo van der Garde bilden die Fahrerpaarung für Caterham
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Charles Pic (l.) und Neuzugang Giedo van der Garde bilden die Fahrerpaarung für Caterham
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Der CT03 verfügt - wie einige Modelle der Konkurrenz - über eine leicht verkleidete Knicknase
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Der CT03 verfügt - wie einige Modelle der Konkurrenz - über eine leicht verkleidete Knicknase
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Toro Rosso strebt mit dem neuen STR8 eine bessere Platzierung als im letzten Jahr an. Im spanischen Jerez wurde der neue Bolide enthüllt
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Toro Rosso strebt mit dem neuen STR8 eine bessere Platzierung als im letzten Jahr an. Im spanischen Jerez wurde der neue Bolide enthüllt
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Fast wie Weihnachten - Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne packen ihr Geschenk aus
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Fast wie Weihnachten - Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne packen ihr Geschenk aus
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Egal von welcher Perspektive, der neue STR8 weiß zu gefallen - ob er auch leistungsstark ist, wird man sehen
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Egal von welcher Perspektive, der neue STR8 weiß zu gefallen - ob er auch leistungsstark ist, wird man sehen
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Das ist der neue Red-Bull-Bolide! Er hört auf den Namen RB9 und ist laut Designer Adrian Newey "ziemlich evolutionär". Markant: Neben violetten Farbtupfern vor allem die Nase
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Das ist der neue Red-Bull-Bolide! Er hört auf den Namen RB9 und ist laut Designer Adrian Newey "ziemlich evolutionär". Markant: Neben violetten Farbtupfern vor allem die Nase
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Anders als Ferrari sowie McLaren hält das Weltmeister-Team am Höcker fest. Auch bei der Vorderradaufhängung bleibt sich Red Bull mit dem Pushrod-System treu
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Anders als Ferrari sowie McLaren hält das Weltmeister-Team am Höcker fest. Auch bei der Vorderradaufhängung bleibt sich Red Bull mit dem Pushrod-System treu
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Wie bei der Konkurrenz schwingen sich die Seitenkästen des RB9 eng nach hinten - auch der Coanda-Auspuff findet sich wieder am Auto
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Wie bei der Konkurrenz schwingen sich die Seitenkästen des RB9 eng nach hinten - auch der Coanda-Auspuff findet sich wieder am Auto
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Das nächste Team, der nächste neue Wagen! Sauber hat sein Fahrzeug vorgestellt
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Das nächste Team, der nächste neue Wagen! Sauber hat sein Fahrzeug vorgestellt
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Besonders beachtenswert: die an der Vorderseite im unteren Bereich extrem kleinen Seitenkästen
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Besonders beachtenswert: die an der Vorderseite im unteren Bereich extrem kleinen Seitenkästen
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Die Nase birgt ein Geheimnis. Von der Seite sieht es so aus, als würde Sauber auf den Höcker verzichten. Innen ist aber durchaus einer vorhanden
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Die Nase birgt ein Geheimnis. Von der Seite sieht es so aus, als würde Sauber auf den Höcker verzichten. Innen ist aber durchaus einer vorhanden
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Nico Hülkenberg, der mit Esteban Gutierrez einen neuen Teamkollegen hat, wirft schon mal einen genaueren Blick auf seinen Arbeitsplatz
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Nico Hülkenberg, der mit Esteban Gutierrez einen neuen Teamkollegen hat, wirft schon mal einen genaueren Blick auf seinen Arbeitsplatz
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Gestatten, das ist der F138. Kann Fernando Alonso in diesem Auto die Dominanz von Red Bull und Sebastian Vettel brechen?
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Gestatten, das ist der F138. Kann Fernando Alonso in diesem Auto die Dominanz von Red Bull und Sebastian Vettel brechen?
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Die Scuderia nutzt in diesem Jahr das Modesty-Panel und baut eine Abdeckung über die Höckernase. Dazu ist der Heckteil viel niedriger geraten, was eine Verbesserung des Luftstroms zum Heckflügel zur Folge haben dürfte
© Ferrari
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Die Scuderia nutzt in diesem Jahr das Modesty-Panel und baut eine Abdeckung über die Höckernase. Dazu ist der Heckteil viel niedriger geraten, was eine Verbesserung des Luftstroms zum Heckflügel zur Folge haben dürfte
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Sehr ungewöhnlich sieht die Nasenspitze aus: Die Streben sind extrem weit vorn und ungewöhnlich lang
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Sehr ungewöhnlich sieht die Nasenspitze aus: Die Streben sind extrem weit vorn und ungewöhnlich lang
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Die Pullrod-Aufhängung wurde weiterentwickelt, wohl um die Probleme des Vorjahres auszuräumen. Der Heckflügel weist zahlreiche Lamellen auf
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Die Pullrod-Aufhängung wurde weiterentwickelt, wohl um die Probleme des Vorjahres auszuräumen. Der Heckflügel weist zahlreiche Lamellen auf
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Force India enthüllt den VJM06, Pilot Paul di Resta fasst selbst mit an. Den Namen seines neuen Teamkollegen blieb der Rennstall aber zunächst schuldig
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Force India enthüllt den VJM06, Pilot Paul di Resta fasst selbst mit an. Den Namen seines neuen Teamkollegen blieb der Rennstall aber zunächst schuldig
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Das ist die Nase...
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Das ist die Nase...
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und hier präsentiert Force India die Seitenansicht. Die Heckansicht blieben die anwesenden Fotografen schuldig
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und hier präsentiert Force India die Seitenansicht. Die Heckansicht blieben die anwesenden Fotografen schuldig
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Auf zur Präsentation: Nach Lotus stellte McLaren mit den Piloten Jenson Button (l.) und Sergio Perez ihren neuen Boliden im englischen Woking vor
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Auf zur Präsentation: Nach Lotus stellte McLaren mit den Piloten Jenson Button (l.) und Sergio Perez ihren neuen Boliden im englischen Woking vor
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Das ist der neue Mercedes McLaren MP4-28! Die optisch auffälligste Veränderung ist die Vorderradaufhängung, die jetzt als Pullrod aufgebaut ist
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Das ist der neue Mercedes McLaren MP4-28! Die optisch auffälligste Veränderung ist die Vorderradaufhängung, die jetzt als Pullrod aufgebaut ist
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Der große Vorteil der neuen Vorderradaufhängung ist die deutlich flachere Nase
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Der große Vorteil der neuen Vorderradaufhängung ist die deutlich flachere Nase
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Stolz posieren die beiden Piloten vor ihrem neuen Boliden im McLaren Technology Centre
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Stolz posieren die beiden Piloten vor ihrem neuen Boliden im McLaren Technology Centre
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Lotus F1 lüftete als erster Formel-1-Rennstall das Geheimnis um seinen neuen Boliden: Das ist der E21
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Lotus F1 lüftete als erster Formel-1-Rennstall das Geheimnis um seinen neuen Boliden: Das ist der E21
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In diesem Boliden kämpfen Kimi Räikkönen und Romain Grosjean 2013 um WM-Punkte
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In diesem Boliden kämpfen Kimi Räikkönen und Romain Grosjean 2013 um WM-Punkte
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Das Chassis in der Seitenansicht, und natürlich darf der Blick ins Allerheiligste nicht fehlen...
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Das Chassis in der Seitenansicht, und natürlich darf der Blick ins Allerheiligste nicht fehlen...
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... das Cockpit! Viele Geheimnisse in Sachen Lenkrad bleiben hier nicht mehr übrig
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... das Cockpit! Viele Geheimnisse in Sachen Lenkrad bleiben hier nicht mehr übrig
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Als letztes Team war dann Williams an der Reihe. Das ist der FW35
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Als letztes Team war dann Williams an der Reihe. Das ist der FW35
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Die eigene Leistungsfähigkeit will Red Bull aktuell nicht vergleichen. "Wir wissen das nicht mal über uns selbst", sagt Vettel über die Longrun-Performance: "Was willst du auch rausfinden, wenn nach drei Runden die Reifen nachlassen?"

Stirnrunzeln bereitet sämtlichen Renault-Teams unterdessen die Entscheidung der FIA bezüglich des Motor-Mappings. Nachdem in der letzten Saison die Drehmomentkurve des Motors auf den Stand eines der ersten vier Rennen festgelegt wurde, wollten die Franzosen die Einstellung in dieser Saison wieder verändern. Der Diffusor sollte angeblasen werden, wenn der Fahrer vom Gas geht. Der Automobilverband erklärte, die Regelung der kommenden Saison bestehe weiter.

Sebastian Vettel: "Die neuen Teile funktionieren noch nicht so, wie wir uns das erhofft haben. Wir müssen erst verstehen, was genau das Auto braucht. Es war die Wintertests schwierig etwas herauszulesen. So schwierig wie nie. Es war quasi unbewusstes Schattenboxen. Man kann keine Favoriten erkennen."

Mark Webber: "Letztes Jahr hatten wir mehr Baustellen. Es war schwerer das Auto zu verstehen. Das hat man auch an den Ergebnissen gemerkt. Wir müssen uns nun auf alle Szenarios vorbereiten. Wir haben vor allen Gegnern Respekt."

Die Testzeiten im Überblick

Ferrari: 428 Runden - Bestzeit: 1:20,494 Minuten (2. Fernando Alonso)

Am zweiten Tag der letzten Barcelona-Tests zog Fernando Alonso ein erstes Fazit. "Ich glaube, wir sind etwas hinter den Top-Teams. Das haben wir erwartet", sagte der Spanier zu "Sky Sports F1". Der Rückstand hat sich unterdessen weiter verkürzt.

Wie Nico Rosberg fuhr Fernando Alonso am Sonntagvormittag Qualifying-Runs. Das Ergebnis: Der Spanier reihte sich in der Wertung dreieinhalb Zehntelsekunden hinter dem Deutschen ein. "Wir hatten einen deutlich besseren Winter als im letzten Jahr", erklärte Technik-Chef Pat Fry: "Im Vorjahresauto waren einige fundamentale Fehler eingebaut. Daraus haben wir viel gelernt. Diesmal können wir auf einer guten Basis aufbauen."

Im Gegensatz zu den meisten anderen Teams fuhr Ferrari in Barcelona noch nicht das für den Saisonauftakt gedachte Auto. "Die Teile für Australien kommen nicht zu diesem Test. Wir werden sie am Freitag vor Ort ausprobieren", sagte Alonso. Zudem plant die Scuderia schon jetzt die nächsten Verbesserungen. "Es kommen weitere kleinere Teile nach Melbourne, weitere nach Malaysia und in China gibt es ein größeres Upgrade", so Fry gegenüber "Autosport": "Ich habe keine Ahnung, wo wir genau stehen, aber wir haben eine vernünftige Balance und beide Fahrer sind glücklich über das Auto."

Fernando Alonso: "Wir haben einen besseren Ausgangspunkt als im letzten Jahr und ich habe aus einigen Fehlern gelernt. Ich bin besser vorbereitet und stärker als vergangenes Jahr. Ich denke, dass wir die Lücke aus Brasilien reduziert haben und in besserer Verfassung in Australien ankommen. Das bedeutet, dass wir 200 Mal besser sind als im letzten Jahr."

Felipe Massa: "Der Red Bull ist ein wettbewerbsfähiges Auto. Man kann sehen, dass er ein sehr gutes Heck hat. Sie sind beständig auf Longruns. Wir müssen das erste Rennen und das erste Qualifying abwarten um klar zu sehen, wo wir stehen. Wir sind zuversichtlich, dass wir besser starten als letztes Jahr."

Seite 1: Mercedes, Red Bull und Ferrari

Seite 2: McLaren, Lotus, Sauber und Force India

Seite 3: Williams, Toro Rosso, Caterham und Marussia

Alexander Maack/Christoph Köckeis

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Mercedes beeindruckt mit einer exorbitanten Leistungssteigerung. Sogar Hamilton findet seinen Optimismus wieder. Mit den extremen Reifen kommen aber nur zwei Teams zurecht.

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