Donnerstag, 20.09.2012

Entscheidung frühestens im Oktober

Zukunft: Schumacher und Hamilton schweigen

Michael Schumacher und Lewis Hamilton haben sich offenbar einen Maulkorb verpasst, wenn es um die persönliche Zukunftsplanung in der Formel 1 geht. Außerdem tippt Schumacher auf Fernando Alonso als Weltmeister.

Michael Schumacher (l.) und Lewis Hamilton äußern sich noch nicht zu ihrer Zukunft
© Getty
Michael Schumacher (l.) und Lewis Hamilton äußern sich noch nicht zu ihrer Zukunft

Auf die Frage, ob er auch nächstes Jahr in einem guten Auto sitze, sagte Schumacher am Donnerstag in Singapur lediglich: "Netter Versuch, das werden wir sehen, wenn es so weit ist." Schumachers Vertrag bei Mercedes läuft zum Saisonende aus. Der Rekordweltmeister will frühestens im Oktober entscheiden, ob er weiterfährt oder seine Karriere endgültig beendet.

Als aussichtsreichster Kandidat auf Schumachers Nachfolge gilt der Brite Lewis Hamilton, dessen Vertrag bei McLaren ebenfalls ausläuft. Der 27-Jährige blockte aber auch alle Nachfragen ab. "Ich spreche an diesem Wochenende nicht über meine Zukunft, sondern nur über das Rennen hier", sagte Hamilton. Sicher ist nur, dass Nico Rosberg auch 2013 im Silberpfeil sitzt. Das machte er zu Wochenbeginn in einem Interview der Nachrichtenagentur dapd noch einmal deutlich und wies damit Spekulationen über einen Wechsel zu Ferrari oder McLaren zurück.

Schumi: Alonso wird Weltmeister

Für Michael Schumacher ist die Sache längst klar: Ferrari-Pilot Fernando Alonso wird nach Ansicht des 43-Jährigen in diesem Jahr Formel-1-Weltmeister. "Er hat schon einen so großen Vorsprung, da kann er es sogar etwas ruhiger angehen lassen. Ihm reichen dafür ja fast nur noch zweite Plätze", sagte der Mercedes-Pilot am Donnerstag in Singapur.

Alonso führt die WM-Wertung mit 179 Punkten und damit 37 Zählern Vorsprung vor dem Briten Lewis Hamilton (142) an. WM-Dritter ist der Finne Kimi Räikkönen (141). Mit 39 Punkten Rückstand auf Alonso belegt Titelverteidiger Sebastian Vettel (140) den vierten Rang in der Fahrerwertung. Nach Singapur sind noch sechs Rennen zu fahren.

Formel 1: Der WM-Stand der Fahrer

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Am Toro Rosso von Vergne brach bei rund 330 km/h etwas an der Hinterradaufhängung. Danach gab es für den Franzosen kein Halten mehr
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Genauso schwarz war der Tag für Sebastian Vettel. Erst kassierte er eine Strafe, weil er Fernando Alonso abgedrängt hatte, dann schied er mit technischem Defekt aus
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Alonso arbeitete sich schnell durchs Feld und hing Vettel im Heck. In der Curva Grande griff Alonso an, Vettel zwang ihn jedoch auf die Wiese
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Anstatt mit wichtigen WM-Punkten ging es für Vettel nach seinem Ausfall mit dem Roller zurück an die Box. Die Lichtmaschine warf ihn im Titelrennen deutlich zurück
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Fernando Alonso kam beim Ferrari-Heimspiel noch aufs Podium nach vorne und war damit Gewinner im Titelrennen. Danach wechselte er kurzzeitig den Job
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Als Kameramann filmte er, wie die Tifosi bei der Siegerehrung ausflippten und ihren mutmaßlichen Weltmeister 2012 feierten
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So ungefähr wird das Bild ausgesehen haben, das sich Alonso durch seine Kamera bot. Ferrari total - überall
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Dass Alonso aufs Podium durfte, hatte er auch Ferrari-Kollege Felipe Massa zu verdanken, der ihn artig passieren ließ
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Gewonnen hat aber Lewis Hamilton das Rennen. Vom Start weg führte er souverän und holte sich mit den 25 Punkten Rang zwei in der Fahrer-WM
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Eng wurde es für Hamilton nur ein einziges Mal. Direkt nach dem Start setzte sich Felipe Massa neben ihn, doch auf der Innenlinie verteidigte Hamilton Platz eins
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Gedränge in der ersten Schikane in Monza. Massa scheiterte zwar an Hamilton, schnappte sich aber Jenson Button. Der fiel später mit technischem Defekt aus
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Button lag zum Zeitpunkt seines Ausfalls auf Rang zwei hinter Hamilton. Der Doppelsieg für McLaren war also dahin, aber Hamilton war nicht mehr zu stoppen
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Nicht einmal mehr von Sergio Perez. Der Sauber-Pilot raste gegen Rennende wie ein Irrer durchs Feld und wurde noch Zweiter. Hamilton war aber zu weit weg
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Mercedes konnte in den Kampf ums Podium nicht eingreifen. Am Ende reichte es für Michael Schumacher und Nico Rosberg aber immerhin für die Plätze sechs und sieben
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