Mittwoch, 19.09.2012

Neues aus der Königsklasse

Red Bull: Mateschitz fordert Konsequenzen

Red-Bull-Boss Didi Mateschitz hat verärgert auf die permanenten technischen Probleme mit der Lichtmaschine reagiert. Sein Schützling Sebastian Vettel gefällt sich in der Rolle des Jägers und Michael Schumacher erwartet in Singapur eine starke Mercedes-Performance.

Die Lichtmaschine im Red Bull macht Didi Mateschitz (r.) und Sebastian Vettel große Sorgen
© Getty
Die Lichtmaschine im Red Bull macht Didi Mateschitz (r.) und Sebastian Vettel große Sorgen

Mateschitz fordert nach Vettel-Panne Konsequenzen: Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz hat nach der technischen Panne an Sebastian Vettels Auto in Monza offenbar genug von solchen Problemen: "Ich will, dass Renault sich von seinem Zulieferer Magneti Marelli trennt und einen anderen Lieferanten einsetzt", sagt Mateschitz vor dem nächsten Rennen am Sonntag in Singapur der Zeitschrift "Auto Bild motorsport".

Bereits sechsmal streikte die Lichtmaschine bei Red Bull in dieser Saison, allein dreimal an Vettels Rennwagen. Vettel ist durch den Ausfall in Monza in der WM-Wertung auf Rang vier zurückgefallen. Der Weltmeister hat bereits 39 Punkte Rückstand auf den führenden Ferrari-Piloten Fernando Alonso.

Vor Vettel liegen auch der Brite Lewis Hamilton und der Finne Kimi Räikkönen. In den sieben ausstehenden Rennen sind maximal 175 Zähler zu gewinnen.

Stuck glaubt weiter an Sebastian Vettel: Die deutsche Rennfahrer-Legende Hans-Joachim Stuck glaubt im Formel-1-Titelkampf weiter an den Weltmeister. "Von seinem fahrerischen Können her kann er es noch aus eigener Kraft schaffen", sagt Stuck vor dem Nachtrennen am Sonntag in Singapur.

Der 61-Jährige schränkt aber sofort ein: "Dann darf sich Red Bull keine Fehler mehr erlauben."

Sebastian Vettel fühlt sich in Verfolger-Rolle wohl: Weltmeister Sebastian Vettel wurde in dieser Saison vom Gejagten zum Jäger, kommt mit dieser neuen Rolle aber bestens zurecht. "Das gefällt mir. Ich finde es sogar aufregend, jetzt die große Aufholjagd zu starten", sagte Vettel der "Sport Bild".

Über einen möglichen Wechsel zu Ferrari, auch mit Fernando Alonso als Teamkollege, sagte der 25-Jährige: "Ich habe keine Angst, gegen Fernando im selben Team zu fahren. Am Ende ist es doch gut für das Team, wenn es zwei gute Fahrer hat." Vettel fügte aber an: "Ich bin sehr glücklich bei Red Bull und denke nicht darüber nach, das Team zu verlassen."

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Michael Schumacher vor Singapur-GP optimistisch: Michael Schumacher rechnet sich beim Nachtrennen der Formel 1 am Sonntag in Singapur einiges aus. "Wir sind nach unserem eigentlich ermutigenden Wochenende in Monza voller guter Erwartungen für eine weitere ansprechende Performance", sagte Schumacher in der Mercedes-Vorschau auf den 14. WM-Lauf dieser Saison.

In Singapur sei alles schon sehr speziell: die Stadt, die Nacht, die Strecke, sagt der Rekordweltmeister: "Singapur ist ein wunderbar ungewöhnlicher Grand Prix." Das Stadtrennen unter Flutlicht und feuchtheißem Klima verlangt den Fahrern körperlich alles ab. "Du musst hart arbeiten, um im europäischen Zeiten- und in deinem Bio-Rhythmus zu bleiben", sagte Schumacher.

Der akutelle Stand in der Fahrerwertung

Die besten Bilder vom Italien-GP in Monza
K.I.T.T., Turbo Boost! Jean-Eric Vergne muss sich bei seinem Abflug in Monza gefühlt haben wie David Hasselhoff in der 80er-Jahre-Serie "Knight Rider"
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Am Toro Rosso von Vergne brach bei rund 330 km/h etwas an der Hinterradaufhängung. Danach gab es für den Franzosen kein Halten mehr
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Genauso schwarz war der Tag für Sebastian Vettel. Erst kassierte er eine Strafe, weil er Fernando Alonso abgedrängt hatte, dann schied er mit technischem Defekt aus
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Alonso arbeitete sich schnell durchs Feld und hing Vettel im Heck. In der Curva Grande griff Alonso an, Vettel zwang ihn jedoch auf die Wiese
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Alonso arbeitete sich schnell durchs Feld und hing Vettel im Heck. In der Curva Grande griff Alonso an, Vettel zwang ihn jedoch auf die Wiese
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Anstatt mit wichtigen WM-Punkten ging es für Vettel nach seinem Ausfall mit dem Roller zurück an die Box. Die Lichtmaschine warf ihn im Titelrennen deutlich zurück
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Fernando Alonso kam beim Ferrari-Heimspiel noch aufs Podium nach vorne und war damit Gewinner im Titelrennen. Danach wechselte er kurzzeitig den Job
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Fernando Alonso kam beim Ferrari-Heimspiel noch aufs Podium nach vorne und war damit Gewinner im Titelrennen. Danach wechselte er kurzzeitig den Job
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Als Kameramann filmte er, wie die Tifosi bei der Siegerehrung ausflippten und ihren mutmaßlichen Weltmeister 2012 feierten
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So ungefähr wird das Bild ausgesehen haben, das sich Alonso durch seine Kamera bot. Ferrari total - überall
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/de/sport/diashows/1209/formel1/italien/italien-gp-monza-ferrari-fernando-alonso,seite=8.html
Dass Alonso aufs Podium durfte, hatte er auch Ferrari-Kollege Felipe Massa zu verdanken, der ihn artig passieren ließ
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Gewonnen hat aber Lewis Hamilton das Rennen. Vom Start weg führte er souverän und holte sich mit den 25 Punkten Rang zwei in der Fahrer-WM
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Eng wurde es für Hamilton nur ein einziges Mal. Direkt nach dem Start setzte sich Felipe Massa neben ihn, doch auf der Innenlinie verteidigte Hamilton Platz eins
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Gedränge in der ersten Schikane in Monza. Massa scheiterte zwar an Hamilton, schnappte sich aber Jenson Button. Der fiel später mit technischem Defekt aus
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Button lag zum Zeitpunkt seines Ausfalls auf Rang zwei hinter Hamilton. Der Doppelsieg für McLaren war also dahin, aber Hamilton war nicht mehr zu stoppen
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Nicht einmal mehr von Sergio Perez. Der Sauber-Pilot raste gegen Rennende wie ein Irrer durchs Feld und wurde noch Zweiter. Hamilton war aber zu weit weg
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Mercedes konnte in den Kampf ums Podium nicht eingreifen. Am Ende reichte es für Michael Schumacher und Nico Rosberg aber immerhin für die Plätze sechs und sieben
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