Freitag, 06.07.2012

Großbritannien-GP: Training

Hamilton schwimmt am schnellsten

Lewis Hamilton hat seine heimischen Fans im Training in Silverstone mit der Bestzeit für einen klatschnassen Tag entschädigt. Beide Mercedes-Piloten waren stark. Bruno Senna und Fernando Alonso flogen ab.

Im Regen von Silverstone leisteten sich zahlreiche Fahrer Ausrutscher
© Getty
Im Regen von Silverstone leisteten sich zahlreiche Fahrer Ausrutscher

Was für ein mieses Wetter in England! Bei strömendem Regen gerieten die drei Trainingsstunden zu einem Muster ohne großen Wert. Wenig Fahrbetrieb war zu sehen, weil angesichts der schlechten Vorhersagen für das restliche Wochenende Regenreifen gespart werden mussten.

"Schade für die Fans, dass wir hier nicht mehr fahren, aber wir haben nicht genug Regenreifen", entschuldigte sich Lokalmatador Lewis Hamilton.

Hamilton Schnellster, Mercedes stark

Ganz untätig waren die Piloten aber doch nicht. Gegen Ende der zweiten Session fuhr eben jener Hamilton im McLaren in 1:56,345 Minuten die Bestzeit des Tages. Er war gut eine Zehntelsekunde schneller als der fleißige Kamui Kobayashi im Sauber.

Der dritte Platz ging an Michael Schumacher im Mercedes. Er, Romain Grosjean im Lotus und Nico Rosberg im zweiten Mercedes waren nahezu zeitgleich. Grosjean hatte seine Bestzeit aber schon im ersten Training erzielt.

Abbruch nach Senna-Crash

Für einen Abbruch des zweiten Trainings sorgte Bruno Senna, der seinen Williams nicht auf der rutschigen Piste halten konnte und heftig in die Reifenstapel einschlug. Ihm ist aber nichts passiert.

"Man hat gesehen, wie stark das Aquaplaning ist - etwa bei Senna. Ich denke, da kann der Fahrer gar nichts tun. Es sieht von außen betrachtet dann so aus, als ob er es nicht könnte", erklärte Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Auch Alonso erwischt es am Ende

In den letzten Minuten des Trainings erwischte es dann auch noch WM-Spitzenreiter Fernando Alonso. Er fuhr als einer der Wenigen auf Intermediates, verlor die Kontrolle und zerstörte den Frontflügel seines Ferrari an der Mauer.

"Es ist Aquaplaning und plötzlich ist das Auto weg, genau wie bei Alonso am Ende. Das ist schon ein richtiger Eiertanz", sagte Haug.

Sebastian Vettel hielt sich im Red Bull von jeglichem Risiko fern und schaffte des nicht in die Top Ten. "Das Wetter nimmt die Schlüsselrolle ein und bestimmt den weiteren Verlauf des Wochenendes. Hoffentlich können wir am Samstagmorgen viel fahren und uns auf die Qualifikation vorbereiten", sagte der Weltmeister.

LIVE-TICKER: So lief das Training in Silverstone

SPOX

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