Sonntag, 24.06.2012

Europa-GP: Rennanalyse

Alonso siegt nach Drama um Vettel

Fernando Alonso hat den Europa-GP vor den heimischen Fans in Valencia gewonnen und ist damit erst zweimaliger Sieger der Saison. Sebastian Vettel schied in Führung liegend aus. Michael Schumacher wurde in einer turbulenten Schlussphase noch Dritter.

Sebastian Vettel ging von der Pole-Position aus ins Rennen in Valencia
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Sebastian Vettel ging von der Pole-Position aus ins Rennen in Valencia

Was für ein Drama um Sebastian Vettel in Valencia! Der Red-Bull-Pilot dominierte das Rennen von der ersten Runde an nach Belieben und führte zeitweise mit mehr als 20 Sekunden Vorsprung. Dann kostete ihn erst eine Safety-Car-Phase sein Polster und wenige Runden später schied er mit technischem Defekt aus. Die Lichtmaschine streikte.

Unglaublich bitter, denn der verdiente Sieg hätte die Führung in der WM bedeutet. Entsprechend stinksauer war Vettel danach. Er warf die Handschuhe wutentbrannt weg und konnte sich im Interview danach sogar den indirekten Vorwurf an die Rennleitung nicht verkneifen, das Safety-Car ohne Not auf die Strecke geschickt zu haben, um ihn einzubremsen.

Red Bull wittert Verschwörung: "Vettel war zu weit vorne"

"Es lief alles perfekt, ich habe das Rennen jederzeit kontrolliert. Dann kam das Safety-Car, das man sich hätte sparen können. Ich denke, der Grund, warum es kam, ist klar. Gefahr auf der Strecke bestand jedenfalls keine", witterte Vettel Verschwörung.

Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko stieß ins gleiche Horn: "Vielleicht kann man das so sehen: Vettel war zu weit vorne und man wollte das Feld wieder näher zusammenbringen, wie man das im amerikanischen Rennsport oft macht."

Alonso großer Gewinner - auch im Titelkampf

Das ändert aber nichts daran, dass auch der tatsächliche Sieger Fernando Alonso hoch verdient die 25 Punkte holte und sich von den eigenen Fans feiern ließ. Nicht nur, dass er durch seinen zweiten Saisonsieg den Bann der immer wechselnden Sieger gebrochen hat.

Alonso ist auch der große Gewinner im Titelrennen, da nach Vettel in der vorletzten Runde auch noch Lewis Hamilton ausfiel. Auf Platz zwei liegend flog er nach einem Crash mit Pastor Maldonado in die Mauer. Der Venezoelaner bekam dafür nachträglich eine 20-Sekunden-Strafe.

"Es ist sehr schwierig, jetzt in Worten auszudrücken, wie ich mich fühle, nachdem ich den Heim-Grand-Prix gewonnen habe. Das ist was Einzigartiges, ein spezielles Gefühl. Das Publikum, hier, alles war voll mit spanischen Flaggen. Es ist eine unglaubliche Atmosphäre hier aktuell. Ich bin sehr stolz, das war mein schönster Sieg", sagte Alonso, der auf dem Podium sogar zu Tränen gerührt war.

Schumacher darf Platz drei behalten

Der Hamilton-Maldonado-Crash war der Höhepunkt einer chaotischen Schlussphase, in der Michael Schumacher nach einem eigentlich verkorksten Rennen für Mercedes noch auf den dritten Platz nach vorne kam. Der erste Podestplatz für den Rekordchampion seit dem Comeback. Ob er den behalten durfte, war lange nicht sicher. Denn Red Bull hatte ihm vorgeworfen, in der letzten Runde unter Gelben Flaggen DRS aktiviert zu haben, was zu einer nachträglichen Strafe hätte führen können.

"Schumacher hat in der letzten Runde in der Gelbzone DRS aufgemacht. Die Angelegenheit ist bei den Stewarts. Für das gleiche Vergehen wurde Vettel in Barcelona mit einer Durchfahrtsstrafe bestraft. Aus unserer Sicht müsste Mark Webber Dritter werden", sagte Marko.

Mercedes widerspricht Red-Bull-Vorwürfen

Dem widersprach man bei Mercedes. Laut Teamchef Ross Brawn hat Schumacher den Flügel rechtzeitig geschlossen. Mercedes-Sportchef Norbert Haug sagte: "Das Team hat Michael genau angewiesen, wo was zu tun ist, und er hat das präzise umgesetzt." Die Rennkommissare folgten zirka dreieinhalb Stunden nach Rennende der Argumentation von Mercedes. Schumacher behält also seinen dritten Rang.

Nico Hülkenberg und Nico Rosberg fuhren auch noch in die Punkteränge. "Ich bin sehr glücklich, habe ein großes Lächeln. Es war ein schwieriges Rennen, weil ich früh KERS verloren habe", sagte Hülkenberg.

Europa-GP: Alonso siegt und weint
Vor dem Rennen hatte Sebastian Vettel (r.) noch richtig gute Laune und ließ sich mit Ex-Fußball-Superstar Roberto Carlos ablichten
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Vor dem Rennen hatte Sebastian Vettel (r.) noch richtig gute Laune und ließ sich mit Ex-Fußball-Superstar Roberto Carlos ablichten
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Vettels gute Laune hielt auch noch ein wenig an. Er startete furios und fuhr den Rest des Feldes in Grund und Boden
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Vettels gute Laune hielt auch noch ein wenig an. Er startete furios und fuhr den Rest des Feldes in Grund und Boden
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Das war das Bild der ersten Rennhälfte: Der amtierende Weltmeister Vettel fährt einsam vorne weg
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Das war das Bild der ersten Rennhälfte: Der amtierende Weltmeister Vettel fährt einsam vorne weg
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Dann stoppte Vettel ein technischer Defekt. Er musste das Auto in Führung liegend abstellen. Der Heppenheimer war stinksauer und suchte das Gespräch mit den Chefs
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Dann stoppte Vettel ein technischer Defekt. Er musste das Auto in Führung liegend abstellen. Der Heppenheimer war stinksauer und suchte das Gespräch mit den Chefs
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Während Vettel seinen Ausfall bedauerte, übernahm Fernando Alonso bei seinem Heimspiel in Valencia das Zepter
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Während Vettel seinen Ausfall bedauerte, übernahm Fernando Alonso bei seinem Heimspiel in Valencia das Zepter
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Furios die Aufholjagd des Spaniers. Alonso startete von Platz elf und fuhr am Ende zu einem souveränen Sieg
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Furios die Aufholjagd des Spaniers. Alonso startete von Platz elf und fuhr am Ende zu einem souveränen Sieg
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Bei seiner Ehrenrunde blieb Alonso auf der Strecke stehen. Egal: Er besorgte sich eine spanische Flagge, feierte mit den Fans und wurde dann zur Siegerehrung chauffiert
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Bei seiner Ehrenrunde blieb Alonso auf der Strecke stehen. Egal: Er besorgte sich eine spanische Flagge, feierte mit den Fans und wurde dann zur Siegerehrung chauffiert
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Auf dem Podium ließ der Spanier, der jetzt die WM-Gesamtwertung anführt, seinen Gefühlen freien Lauf und weinte vor Glück
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Auf dem Podium ließ der Spanier, der jetzt die WM-Gesamtwertung anführt, seinen Gefühlen freien Lauf und weinte vor Glück
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Einer, der ebenfalls Grund zu feiern hatte, war Rekordweltmeister Michael Schumacher. Von Platz zwölf gestartet, fuhr er auf einen bärenstarken dritten Rang
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Einer, der ebenfalls Grund zu feiern hatte, war Rekordweltmeister Michael Schumacher. Von Platz zwölf gestartet, fuhr er auf einen bärenstarken dritten Rang
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Schumi weinte nicht, freute sich aber trotzdem riesig. Der erste Podiumsplatz seit seinem Comeback
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Schumi weinte nicht, freute sich aber trotzdem riesig. Der erste Podiumsplatz seit seinem Comeback
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Früher war die Schampus-Dusche seine Paradediziplin. In Valencia musste er sich erstmal langsam dran gewöhnen, wieder oben mit dabei zu sein
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Früher war die Schampus-Dusche seine Paradediziplin. In Valencia musste er sich erstmal langsam dran gewöhnen, wieder oben mit dabei zu sein
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Schlüsselszenen des Rennens:

Vor dem Start: Mit Schumacher, Perez, Webber und Vergne setzen vier Piloten am Start auf die härteren Reifen. Sie werden also versuchen, mit einem Stopp durchzukommen. Timo Glock kann gar nicht erst starten, seine Magen-Darm-Infektion ist nicht besser geworden.

Start: Vettel kommt optimal weg und verteidigt die Führung ganz locker. Hamilton bleibt Zweiter, aber dahinter bremst sich Grosjean mutig an Maldonado vorbei auf Rang drei. Rosberg kommt ganz schlecht weg und fällt zurück, dafür kommt Alonso nach vorne auf Rang acht. Vettel setzt sich danach um ein bis zwei Sekunden pro Runde von Hamilton ab.

Runde 11: Grosjean geht in einem starken Manöver über zwei Kurven an Hamilton vorbei und macht sich an die Verfolgung des um zehn Sekunden enteilten Vettel.

Runde 16: Alonso hat in den letzten Runden eine famose Aufholjagd gestartet und kommt an Platz drei liegend zu seinem ersten Boxenstopp. Das Podium rückt in Reichweite.

Runde 17: Vettel kommt in der gleichen Runde wie der Zweite Grosjean an die Box und verteidigt seine Führung leicht und locker. Er fährt in einer ganz eigenen Liga. Sein Vorsprung vergrößert sich auch nach dem Stopp weiter - auf 20 Sekunden.

Runde 20: Spektakuläre Bilder hinter Schumacher. Vor seinem ersten Stopp reihen sich neun Autos hinter ihm auf, es geht unglaublich eng zu. Alonso pflügt schon wieder beeindruckend durchs Feld. Nach 20 Runden muss Schumacher reinkommen und löst damit den Stau hinter sich auf.

Runde 28: Crash zwischen Vergne und Kovalainen. Das sah ganz komisch aus, fast so, als hätte Vergne Kovalainen nach dem Überholmanöver mit Absicht gerammt. Er zuckt in einer völlig unnatürlichen Fahrzeugbewegung nach rechts und trifft Kovalainens Vorderrad. Wegen der Reifenfetzen auf der Piste kommt das Safety-Car raus. Damit ist Vettels Vorsprung dahin, aber er führt noch, nachdem die meisten drin waren, um zum letzten Mal neue Reifen zu holen. Hamilton fällt dagegen auf Platz sechs zurück, weil McLaren wieder einmal einen Boxenstopp verpatzt.

Runde 32: Restart: Vettel behauptet die Führung sicher, aber Alonso nutzt gegen Grosjean die Gunst der Stunde und presst sich in einem grandiosen Manöver vorbei auf Position zwei.

Runde 34: Vettel wird langsam! Das ist ein technischer Defekt - das Aus! Ist das bitter! Dieser Sieg war ihm so unglaublich sicher und jetzt das. Vettel schmeißt wutentbrannt die Handschuhe weg. Ein Nuller und Alonso in Führung, ein großer Rückschlag im Titelrennen.

Runde 41: Grosjean ereilt das gleiche Schicksal wie Vettel. Er scheidet mit defekter Lichtmaschine aus.

Runde 56: Chaos in den letzten Runden! Schumacher und Webber pflügen auf frischen Reifen durch das Feld, als Hamilton vorne den Grip seiner Pneus verliert. Erst geht Räikkönen an ihm vorbei, dann greift auch Maldonado an. Hamilton wehrt sich hart, Maldonado hält trotzdem gnadenlos rein und fast folgerichtig gibt es den Crash. Hamilton ist raus und wirft wichtige WM-Punkte weg, Maldonado hat den Frontflügel verloren.

Ziel: Alonso gewinnt das Heimspiel vor Räikkönen und dahinter kommt sensationell Schumacher noch auf Rang drei nach vorne und fährt damit zum ersten Mal seit dem Comeback auf das Podium - Glückwunsch!

Die Bikini-Girls von Valencia
Die besten Gridgirls vom Europa-GP in Valencia
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Mann des Rennens: Fernando Alonso. Auch wenn er nicht von Vettels Ausfall profitiert hätte, wäre der Spanier klar und eindeutig der Mann des Tages gewesen. Schon sein Start war stark, aber wie er dann mit genau der richtigen Mischung aus Aggressivität, Risiko und Übersicht einen Gegner nach dem anderen auf der Strecke überholt hat, war die ganz große Schule. Eines der besten Rennen, das Alonso jemals gezeigt hat. Der Sieg vor den eigenen Fans ist der hoch verdiente Lohn, auch wenn er Vettel im direkten Duell wohl kaum geschlagen hätte.

Flop des Rennens: McLaren. Katastrophe. Nur so kann man nennen, was dem Team in diesem Rennen alles wiederfahren ist. Button war mal wieder chancenlos, Hamilton litt zuerst unter einem wieder einmal verpatzten Boxenstopp und schenkte dann durch den Crash kurz vor Schluss wichtige WM-Punkte her. Vielleicht hätte er Maldonado einfach ziehen lassen und Platz vier retten sollen.

Analyse: Nach sieben turbulenten Rennen hat die Formel 1 in Alonso ihren ersten Doppelsieger. Das bringt ihm zwar die WM-Führung und ein Polster auf Vettel ein, aber trotzdem sollte Ferrari nicht sorgenfrei sein.

Denn zum ersten Mal in dieser Saison schein ein Mann richtig dominant zu sein. Vettel fuhr allen anderen in Quali und Rennen um die Ohren und hätte das Rennen haushoch gewonnen. Hat Red Bull durch einen neuen Unterboden einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht? Zumindest haben die Gegner vor dem nächsten Rennen eine Denkaufgabe.

Positive Überraschung dieses Wochenendes war Force India. Die Inder standen bisher immer im Schatten von Sauber und Williams, doch diesmal haben sie beide Autos mit unterschiedlichen Strategien weit nach vorne in die Punkte gebracht.

LIVE-TICKER: So lief das Rennen in Valencia

Alexander Mey

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