Donnerstag, 10.05.2012

Fast sechs Jahre ohne Sieg

Niki Lauda: "Schumi wird noch gewinnen"

Seit fast sechs Jahren hat Michael Schumacher kein Formel-1-Rennen mehr gewonnen, doch Fernseh-Experte Niki Lauda glaubt weiter an den Rekordweltmeister.

Niki Lauda glaubt weiter an die Fähigkeiten von Michael Schumacher
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Niki Lauda glaubt weiter an die Fähigkeiten von Michael Schumacher

"Schumi wird dieses Jahr noch gewinnen. Mercedes ist endlich gut genug, um die Spitze angreifen zu können", sagte der dreimalige Weltmeister vor der Europa-Premiere am Sonntag (ab 13.30 Uhr im LIVE-TICKER) in Barcelona der "Bild Zeitung". Mit 91 Grand-Prix-Erfolgen ist Schumacher Rekordsieger der Formel 1.

Nico Rosberg hat es seinem prominenten Teamkollegen bereits vorgemacht, wie man mit dem Silberpfeil gewinnt. Der 26-Jährige feierte in diesem Jahr in Shanghai nicht nur selbst seinen ersten Sieg, sondern er bescherte Mercedes den ersten Erfolg in der Formel 1 seit rund 57 Jahren.

Dass sich Schumacher entmutigen lässt und bald seinen Helm an den Nagel hängt, schließt Lauda aus. "Schumi lässt sich die Lust an der Formel 1 nicht verderben. Er ist so viele Jahre im Geschäft, der weiß, wie der Laden funktioniert", sagte der Österreicher. Rosbergs Erfolg stachele den 43-Jährige laut Lauda eher an, als dass es ihn frustriere: "Er kämpft sich durch."

Schumachers Dreijahresvertrag bei Mercedes läuft zum Saisonende aus. Und noch steht es in den Sternen, ob der siebenmalige Weltmeister weitermacht oder zum zweiten Mal nach 2006 seinen Rücktritt erklärt.

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Bahrain-GP: Musste das wirklich sein?
Rauch über Manama während des Bahrain-GP. So sehr es die Verantwortlichen versucht haben, sie konnten die Krawalle im Land nicht tot schweigen
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Hier die Elite der Schönredner: FIA-Präsident Jean Todt, Veranstalter Zayed Rashed Al Zayani und F-1-Boss Bernie Ecclestone (v.l.)
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Gegen alle Widerstände aus Politik und Gesellschaft wurde das Rennen gestartet. Vettel (r.) kam mit Abstand am besten weg
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Hinter Vettel wurde es aber richtig eng. Hier der Dreikampf zwischen Alonso, Button und Räikkönen (v.r.) - inklusive qualmender Reifen
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McLaren kam bei weitem nicht so gut klar wie gehofft und musste sich im Rennen mit Ferrari herumschlagen. Rosberg war hier noch hinter dem Trio, am Ende aber davor
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Rosbergs Mercedes-Kollege Schumacher kämpfte sich vom 22. Startplatz nach einem Getriebewechsel noch bis auf den zehnten Rang nach vorne
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Weder Mercedes noch McLaren hatten eine Chance gegen das Lotus-Team. Hier überholte Räikkönen (l.) Grosjean und startete seine Jagd auf Vettel
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Dann wurde es im Kampf um den Sieg richtig eng. Räikkönen hatte beim zweiten Boxenstopp andere Reifen genommen als Vettel und fuhr die Lücke zu
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In den Runden 35 und 36 folgten dann die Angriffe des Iceman. Aber er suchte sich die falsche Seite für seine Attacke aus und musste zurückstecken
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Nach seinem dritten Boxenstopp konnte sich Vettel wieder etwas von Räikkönen absetzen. Sein Physiotherapeut zeigte ihm den beruhigenden Vorsprung an
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Die gut drei Sekunden Vorsprung rettete Vettel ins Ziel - sehr zur Freude seines Red-Bull-Teams. Vettel ist der vierte Sieger im vierten Rennen
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Vettel wusste, bei wem er sich für seinen Sieg zu bedanken hatte. Sein Auto kam am besten mit den wieder einmal tückischen Pirelli-Reifen zurecht
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Hinter Vettel und den beiden Lotus wurde es noch richtig eng. Di Resta (l.) rettete hauchdünn vor Alonso den sechsten Platz ins Ziel
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Normalerweise sind diese Podiumsbilder brüllend langweilig, aber mal ehrlich: Wer dieses Podest getippt hat, hat damit viel Geld verdient
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Vettel machte das Stelldichein auf dem Podium auf seine Weise witzig. Sein Kumpel Räkkönen sah ziemlich besoffen aus, aber es gab in Bahrain wirklich nur Rosenwasser
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