Freitag, 11.05.2012

Spanien-GP: Training in Barcelona

Erst Katzenjammer, dann Bestzeit

Die Bestzeit im Training zum Spanien-GP geht an Jenson Button. Der McLaren-Pilot verwies Sebastian Vettel und Nico Rosberg auf die Plätze zwei und drei. Der Angriff des neuen Ferrari verpuffte, dafür beeindruckte Lotus.

Jenson Button fuhr im Training in Barcelona im runderneuerten McLaren Bestzeit
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Jenson Button fuhr im Training in Barcelona im runderneuerten McLaren Bestzeit

McLaren trägt die Nase jetzt hoch. Zum Europa-Auftakt in Barcelona präsentierten die Engländer ein Auto mit deutlich höherer Nase als bei den ersten vier Rennen. Zunächst ein Problem, denn beide Piloten klagten vehement über starkes Untersteuern.

Offenbar aber kein dauerhaftes Problem, denn auf den weichen Reifen war Jenson Button dann zur Stelle und fuhr in 1:23,399 Minuten Tagesbestzeit. Er war damit 1,6 Zehntel schneller als Sebastian Vettel im Red Bull.

"Wir sind viel gefahren, doch wirklich schlauer ist noch keiner", sagte der Weltmeister. Für Vettel sind die Reifen das große Thema an diesem Wochenende: "Die über die Zeit zu bringen, wird der Schlüssel sein. Es wird auf jeden Fall eng. Man sieht, dass alle ein bisschen zu kämpfen haben."

Rosberg Dritter, Schumi nur Achter

Nico Rosberg wurde im Mercedes mit knapp vier Zehnteln Rückstand Dritter vor Lewis Hamilton. Michael Schumacher, der auf harten Reifen eigentlich schneller war als Rosberg, erwischte auf den bis zu 1,5 Sekunden schnelleren weichen Pneus keine perfekte Runde und wurde nur Achter.

"Ein anstrengender Tag mit schwierigen Streckenverhältnissen und ein guter Lernprozess für uns", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Schumacher meinte: "Die Art, wie der heutige Tag gelaufen ist, hat uns gezeigt, dass die Testfahrten in Mugello wertvoll waren. Unser Gefühl für dieses Wochenende ist nach den Erkenntnissen der zwei Trainingssitzungen ziemlich gut."

Vorsicht vor Lotus!

Auch die beiden Lotus-Piloten Kimi Räikkönen und Romain Grosjean konnten ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen und landeten auf den Rängen fünf und sechs.

Aber: Mit vollgetankten Autos kam niemand an die Zeiten des Lotus-Duos heran, das sich dadurch zu mehr als nur einem Geheimtipp auf den Sieg am Sonntag mauserte. Mit schweren Autos konnte außer dem Lotus-Duo niemand Zeiten unter 1:30 Minuten fahren, was zu einem gewissen Teil aber auch an den Benzinmengen gelegen haben kann.

Trotzdem wird niemand Lotus unterschätzen. Auch McLaren nicht, deren Long-Run-Zeiten im direkten Vergleich mit Dauerrivale Red Bull besser aussahen. "Wir waren bisher überall schnell, und es gibt nichts, das uns vermuten lässt, dass wir hier nicht erneut schnell sein sollten", fasste Räikkönen selbstbewusst zusammen.

Alonso kann Hoffnungen nicht erfüllen

Was den Speed auf eine Runde angeht, machte Ferrari keinen allzu guten Eindruck. Felipe Massa und Fernando Alonso landeten nur auf den Plätzen elf und 13. Besonders für Alonso beim Heimspiel kein Wunschergebnis. Im ersten Training war er noch Bestzeit gefahren.

Da Alonso auf den weichen Reifen keine freie Runde erwischte und seine Zeit vom Vormittag nicht verbessern konnte, lässt sich schwer einschätzen, wie groß die Fortschritte sind, die die Scuderia durch die zahlreichen Updates am Auto gemacht hat. Auf jeden Fall hat Alonso noch einige Reserven.

"Mein erster Eindruck von all den neuen Teilen am Auto ist positiv. Ein paar Sachen funktionieren besser, einige andere nicht ganz so gut. Aber alles in allem bestätigen sich die Eindrücke aus dem Windkanal", machte Alonso seinen heimischen Fans Mut.

Einen guten Eindruck hinterließ Nico Hülkenberg. Er belegte im Force India einen starken zehnten Rang. Timo Glock kam im Marussia auf Position 21.

LIVE-TICKER: Das Training in Barcelona zum Nachlesen

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