Sonntag, 04.03.2012

Testfahrten in Barcelona - Tag 4

Räikkönen stark, Vettel verpatzt Abschluss

Sebastian Vettel beendete den Tag der Weltmeister zum Abschluss der Wintertests in Barcelona mit einigen Problemen und auf dem letzten Platz. Michael Schumacher blieb im Mercedes ebenfalls blass. Schnellster war Kimi Räikkönen im Lotus.

Geheimniskrämerei bei Red Bull. Sebastian Vettels Auto wurde so gut wie möglich verdeckt
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Geheimniskrämerei bei Red Bull. Sebastian Vettels Auto wurde so gut wie möglich verdeckt

Verpatzter Abschluss für Sebastian Vettel, gelungenes Finale für Kimi Räikkönen: Am letzten Tag der Testfahrten zur neuen Formel-1-Saison hat ein Getriebeschaden den amtierenden Weltmeister Vettel gestoppt. Zudem machte das am Samstag installierte neue Update-Paket offenbar ein paar Probleme. Vettel musste viele Messarbeiten absolvieren und kam kaum zum richtigen Fahren.

Während der 24-Jährige am Sonntag auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona nur 23 Runden absolvieren konnte und Letzter wurde, fuhr Ex-Champion Räikkönen beim Treffen der Weltmeister im Lotus Bestzeit. Zweiter wurde der zweimalige Titelträger Fernando Alonso im Ferrari.

"Wir hätten uns gewünscht, mehr zu fahren. So ist es leider. Manchmal ist der Hund drin", zitiert "auto, motor und sport" Vettel. "Es ist ganz normal, dass ein neues Auto noch ein bisschen rumzickt. So lange es schnell ist, kann man das verzeihen. Ich freue mich schon, in Melbourne mit der 'Zicke' an den Start zu gehen. Ich denke, wir sind gut dabei."

Die neuen Autos der Saison 2012
Der neue Mercedes W03
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Der neue Red Bull RB8
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Der neue Red Bull RB8
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Der neue Ferrari F2012
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Der neue McLaren MP4-27
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Der neue McLaren MP4-27
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Der neue Lotus E20
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Der neue Force India VJM05
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Der neue Sauber C31
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Der neue Toro Rosso STR7
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Der neue Williams FW34
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Der neue Caterham CT01
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Schumacher nach 100 Runden Achter

Erstmals waren fünf von insgesamt sechs Weltmeistern gleichzeitig auf der Strecke. Rekordchampion Michael Schumacher landete auf dem achten Platz, konnte aber immerhin 100 Runden im neuen Mercedes drehen. Lewis Hamilton, Weltmeister von 2009, wurde im McLaren Sechster. Der deutsche Force-India-Pilot Nico Hülkenberg konnte mit Platz vier erneut überzeugen.

Wo Fahrer und Teams nach den drei Wintertests in Jerez sowie in Barcelona stehen, wird sich beim WM-Auftakt am 18. März in Australien zeigen.

Vettel hat McLaren, Mercedes und Lotus auf der Rechnung

Vettel hat aber schon eine vage Ahnung: "Wir schätzen McLaren stark ein. Mercedes definitiv stärker als im Jahr zuvor. Ferrari scheint im Moment noch ein bisschen Schwierigkeiten zu haben. Lotus ist vielleicht ein Geheimtipp. Auch andere Teams darf man nicht vergessen - Sauber, Force India - die Zeiten muss man erst einmal fahren. Ich denke, es ist alles etwas enger zusammen."

Wie Red Bull setzte auch McLaren am Samstag ein großes Update-Paket ein. Das scheint etwas besser zu funktionieren als das von Vettels Arbeitgeber. "Das Upgrade war ein großer Fortschritt, besser als erwartet", sagte Jenson Button. "Schon die Standardversion war gut, aber mit diesem Eingriff haben wir dort Abtrieb hingebracht, wo er noch gefehlt hat."

Klingt positiv, aber letztlich bringt Räikkönen auf den Punkt, was seit Jahren als Gesetz gilt: "Niemand weiß genau, wo er steht. Das Zeitenklassement sieht eng aus. In zwei Wochen wissen wir mehr. Im Freien Training bekommt man schon eine erste Idee. Nach dem Qualifying wissen wir es dann ganz genau."

Alle Testzeiten des Winters im Überblick


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