Formel 1

Red Bull lahmt: Vergne trotzdem vorne

Von SPOX
Jean-Eric Vergne muss für Red Bull bei den Tests in Abu Dhabi zahlreiche Messungen durchführen
© xpb

Am zweiten Tag der Young Driver Tests in Abu Dhabi war erneut Jean-Eric Vergne im Red Bull der Schnellste. Diesmal gab es aber technische Probleme. Jules Bianchi im Ferrari war nah dran.

Red-Bull-Junior Jean-Eric Vergne bleibt bei der Nachwuchssichtung der Königsklasse in Abu Dhabi das Maß der Dinge. Der Franzose war nach seiner klaren Bestzeit vom Dienstag auch am Mittwoch Schnellster. In 1:40,188 Minuten egalisierte er seine Bestzeit vom Vortag nahezu.

Allerdings kam Vergne diesmal nur auf 43 Runden, weil Red Bull einige technische Probleme hatte. Am Vormittag gab es Probleme mit einigen Sensoren, die wichtige Daten für die Entwicklung des 2012er Autos liefern sollen. Am Nachmittag hielt ein KERS-Problem die Testarbeit auf.

Bianchi knapp an Vergne dran

Vergnes geringeres Arbeitspensum hatte zur Folge, dass ihm Jules Bianchi im Ferrari diesmal ganz dicht auf die Pelle rücken konnte. Der Franzose musste seinerseits aber auch sehr viele Messungen für die Scuderia absolvieren und erzielte seine schnellste Zeit erst in der letzten Trainingsstunde. Diese war 0,094 Sekunden langsamer als die von Vergne.

Dritter wurde McLaren-Testfahrer Gary Paffett. Er ist zwar kein junger Fahrer mehr, aber trotzdem berechtigt, an den Tests teilzunehmen. Sein Rückstand betrug bereits 1,5 Sekunden.

Pirelli testet 2012er Reifen

Vierter wurde der Finne Valtteri Bottas im Williams vor Johnny Cecotto Jr. im Force India und Esteban Gutierrez im Sauber. Mercedes-Talent Sam Bird belegte mit 3,5 Sekunden Rückstand Rang sieben.

Die Teams kamen am Mittwoch in den Genuss, schon einmal die von Pirelli für 2012 vorgesehenen weicheren Reifenmischungen zu testen.

Stand in der Fahrer- und Konstrukteurs-WM

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung