Samstag, 20.11.2010

Wieder Probleme mit den Pirellireifen

Alonso gelingt Revanche gegen Vettel

Ein Morgen mit begeisterten Kindern, erneut einen "Platten" am Morgen, eine Mini-Revanche von Fernando Alonso sowie Sonderlob von Michael Schumacher und Lewis Hamilton.

Sebastian Vettel hat noch einige Schwierigkeiten mit den neuen Pirellireifen
© xpb
Sebastian Vettel hat noch einige Schwierigkeiten mit den neuen Pirellireifen

Auch der sechste Tag als Formel-1-Weltmeister war für Sebastian Vettel in Abu Dhabi ein sehr bewegter, nach dem Party-Marathon der vergangenen Woche stand aber das Autofahren schon wieder im Mittelpunkt.

Allerdings war Vettel am zweiten Test-Tag mit den neuen Pirelli-Reifen nur der drittschnellste Pilot. Bester war am Samstag Fernando Alonso, der im WM-Finale an gleicher Stelle noch das Nachsehen gehabt hatte. Zweiter wurde Rekord-Weltmeister Michael Schumacher im Mercedes.

Erster Eindruck von Pirellis

"Es waren zwei gute Tage", sagte Vettel und ergänzte nach einem erneuten Reifenplatzer am Morgen: "Wie gestern hatten wir einen Schaden, der uns viel Zeit gekostet hat. Aber es ging in erster Linie ja darum, einen ersten Eindruck von den Pirellis zu bekommen."

Schumacher zeigte sich nach der enttäuschend verlaufenen Comeback-Saison wieder hoffnungsvoll. "Ich habe sehr viel Positives rausgelesen und fühle mich sehr wohl mit den neuen Reifen", sagte er: "Mercedes will wieder voll angreifen, und nachdem das letzte Jahr nicht ganz so gelaufen ist, wie wir uns das vorgestellt haben, freue ich mich extrem auf 2011." Auch Alonso kündigte schon einen neuen Angriff auf den Titel an: "Wir werden wieder da sein. Wir sind Ferrari, wir müssen um den Titel kämpfen."

Am Freitag hatte sich Vettel in Felipe Massa ebenfalls einem Ferrari-Piloten geschlagen geben müssen. Der Weltmeister war als einziger der Topfahrer an beiden Tagen auf der Strecke. "Vielleicht braucht man mal eine Pause, aber im Endeffekt kriegen wir davon nicht genug", sagte er der "Bild-Zeitung": "Für manche ist das vielleicht eine langweilige Vorstellung, im Kreis zu fahren, aber uns macht es unheimlich Spaß - vor allem mir. Ich fand es schön, wieder im Auto zu sitzen."

Bilder des Tages - 20. November
Dwyane Wade - In Your Face! Und Gerald Wallace schaut sich das Ganze gemütlich vom Parkett aus an
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Autsch! Der Thailänder Ponchai Kaokaew (der kopfüber fallende Herr in der Mitte) gibt im Sepak-Takraw-Finale gegen Malaysia bei den Asien-Spielen alles
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Ich bin nicht synchron?! Du bist nicht synchron! Spannung pur beim chinesischen Synchron-Schwimm-Team bei den Asienspielen
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Nein, Hyeongmin Choe bettelt nicht um ein paar Won. Der Südkoreaner zelebriert seinen Sieg beim Triathlon-Zeitfahren, ist doch offensichtlich!
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Endlich: Abstarkte Kunst in den Bildern des Tages. Und die Flugbahn des Tischtennisballs sieht auch witzig aus
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Na kommt Jungs, drei gegen einen ist echt unfair. Erinnert sich noch wer an die Zeiten, als es bei den NHL-Prügeleien noch um Ehre ging?
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Klar, College Football ist knallhart, aber seine eigenen Schlagwaffen darf man trotzdem nicht mitbringen. Kein Wunder, dass Boise State Fresno ge"schlagen" hat
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Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Denkt sich auch einer der Teilnehmer am Urban Max Series Adventure Race und holt seins an einem Checkpoint nach. Lecker!
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Urlaub vielleicht im Dezember

Urlaub werde er "vielleicht Mitte Dezember" erst machen, allerdings müsse der 23-Jährige, der am Sonntag in seiner Heimatstadt Heppenheim empfangen wird, vor dem Race of Champions nächste Woche in Düsseldorf "noch ein bisschen Schlaf aufholen".

Inmitten des Party-Marathons und der sportlichen Tests hat Vettel aber immer noch Zeit für seine Fans. Am Samstag durften elf Kinder zwischen sechs und zehn Jahren aus der internationalen deutschen Schule in Abu Dhabi den Hessen in der Box besuchen.

Gemeinsam mit dem deutschen Botschafter Klaus-Peter Brandes schauten sie dem Weltmeister am Rande der Reifentests bei der Arbeit zu, machten Fotos und durften in der Red-Bull-Hospitality reichlich Süßigkeiten naschen. Als Vettel nach dem Briefing in der Mittagspause dazustieß, stand er für viele Autogramme und Fotos bereit - und bekam im Gegenzug von den Kleinen ein selbstgebasteltes Geschenk überreicht.

"Hut ab vor so viel Talent, Beharrlichkeit und Renngeilheit"

Nicht nur wegen solcher Gesten beteuerte Ex-Weltmeister Lewis Hamilton, "Sebastian wirklich sehr zu mögen". Schumacher verneigt sich gar vor seinem deutschen Nachfolger.

"Hut ab vor so viel Talent, Beharrlichkeit und Renngeilheit", schrieb der siebenmalige Champion auf seiner Homepage: "Ich wollte es nun, da die ersten Glückwunsch-Wellen abgeebbt sind, nochmals wiederholen: Wie er sich durch die Saison gebissen und zum Schluss groß aufgetrumpft hat, ist aller Ehren wert. Wir kennen uns ja nun schon seit sehr vielen Jahren, wir sind seit vielen Jahren Freunde, und deshalb freue ich mich total für ihn."

Weltmeister Vettel lässt nur Massa den Vortritt

 


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Michael Schumacher wurde 1997 mit einem zwei Meter breiten Ferrari Weltmeister in der Formel 1
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