Samstag, 25.09.2010

WM-Spitzenreiter strebt Engagement in der Nachwusförderung an

Webber denkt schon an Zeit nach der Karriere

Formel-1-Pilot Mark Webber möchte auch nach seiner Karriere beim Red-Bull-Team bleiben. Der australische WM-Spitzenreiter hat mit den Bullen noch einen Vertrag bis 2011.

Blick in die Zukunft: 2007 wechselte Mark Webber zum Red-Bull-Team und will dort weiterarbeiten
© Getty
Blick in die Zukunft: 2007 wechselte Mark Webber zum Red-Bull-Team und will dort weiterarbeiten

Sebastian Vettels Red-Bull-Kollege Mark Webber denkt schon an die Zeit nach seiner Formel-1-Karriere und könnte dabei seinem derzeitigen Arbeitgeber sogar erhalten bleiben.

Der 34 Jahre alte Australier, der als WM-Spitzenreiter zum Großen Preis von Singapur gekommen war und als einer fünf Fahrern um den Titel kämpft, könnte sich vorstellen, für Red Bull im Bereich der Nachwuchsförderung aktiv zu werden.

Job als Teamchef ausgeschlossen

"Mit jungen Fahrern zu arbeiten und ihnen zu helfen, wäre eine sehr lohnende Aufgabe", sagte Webber in einem Interview mit den "Salzburger Nachrichten". Einen Job als Teamchef schließt er allerdings aus, weil das seiner Meinung nach eine "zu politische Tätigkeit" sei.

Generell würde er den "Bullen" gerne verbunden bleiben, schon aus Dankbarkeit. "Was Red Bull für mich tat, als ich mir das Bein brach, war beeindruckend, das werde ich mein Leben lang nicht vergessen", sagte Webber mit Blick auf seinen schweren Radunfall im Dezember 2008 in Tasmanien: "Red Bull hielt zu mir, als ich völlig am Boden war. Ja, vielleicht können wir auch künftig etwas zusammen tun."

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"Egal, wer von uns Weltmeister wird"

An dieser Meinung haben auch die team-internen Streitigkeiten in dieser Saison nichts geändert. Noch nach seinem Sieg in Silverstone hatte Webber öffentlich ("Nicht schlecht für einen Nummer-2-Fahrer") über eine vermeintliche Benachteiligung gegenüber Vettel geschimpft.

"Wenn wir die WM gewinnen, werden alle für Wochen noch Kopfweh vom Feiern haben. Egal, wer von uns Weltmeister wird", sagte Webber. Das Team verhalte sich völlig neutral, so mache es auch Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz.

Zwar sei kolportiert worden, Red-Bull-Berater Helmut Marko "würde Vettel bevorzugen, weil er zu ihm vielleicht eine engere Beziehung hat. Aber auch er wäre sehr happy, würde ich die Meisterschaft gewinnen".

Zukunft nach 2011 ungewiss

Wie lange Webber, der noch einen Vertrag bis Ende 2011 hat, der Formel 1 noch treu bleiben will, kann er nicht sagen. "Ich plane immer nur ein Jahr voraus. Ich weiß nicht, was mir 2012 durch den Kopf gehen wird", meinte er: "Fürs Aufhören musst du den richtigen Moment finden - in jeder Karriere.

Wenn sie abwärts geht, erlischt das Feuer. Wenn du das Kribbeln im Bauch nicht mehr spürst, bist du hier am falschen Ort. Es ist wichtig aufzuhören, wenn du noch schnell bist."

Singapur-Training: Vettel eine Klasse für sich


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