Dienstag, 21.09.2010

Neues aus der Königsklasse

Gerüchte um Massa-Abschied von Ferrari

Im Fahrerlager verdichten sich Gerüchte über das Ende der Zeit von Felipe Massa bei Ferrari. Mercedes-Teamchef Ross Brawn schwimmt im Geld und hat große Ziele. Michael Schumacher tummelt sich derweil wieder auf dem Motorrad.

Felipe Massa fuhr beim letzten Rennen in Monza für Ferrari auf das Podium
© Getty
Felipe Massa fuhr beim letzten Rennen in Monza für Ferrari auf das Podium

Läuft Massas Zeit bei Ferrari ab? Gerüchte über die Zukunft von Felipe Massa bei Ferrari gibt es immer wieder. Neueste Variante der Fachzeitschrift "Motorsport aktuell": Massa wird von den Roten 2011 bei Sauber geparkt und macht den Platz frei für Robert Kubica.

Laut dem Magazin sprechen zahlreiche Indizien für einen derartigen Deal, aber das Entscheidende ist, dass Massa und Kubica erst vor kurzem ihre laufenden Verträge verlängert haben.

Bei Massa wäre das aufgrund der engen Beziehungen zwischen Sauber und Ferrari wahrscheinlich kein großes Problem, aber Kubica aus dem Renault-Vertrag herauszukaufen, würde sicher sehr teuer.

Ross Brawn macht Kasse und verbreitet Optimismus: Ross Brawn hat vor kurzem die Zahlen des Geschäftsjahres 2009 seines Teams Brawn GP offengelegt. Die besagen, dass der Überraschungs-Weltmeister einen satten Netto-Gewinn von 77 Millionen Euro erwirtschaftet hat.

Sensationell, wenn man bedenkt, dass der Rennstall kurz vor Saisonbeginn noch vor dem Aus stand und durch persönliche Kredite, die auch von Brawn selbst kamen, am Leben erhalten werden musste. Als Belohnung für dieses Risiko hat sich Brawn aber auch 5,6 Millionen Euro Gehalt gegönnt.

Grund zum Eigenlob gibt es dieses Jahr nicht. Mercedes dümpelt im Mittelfeld und bezahlt jetzt indirekt für die gute Brawn-GP-Saison, die bis zum Saisonende die Ressourcen gebunden hat. Das wird sich nicht wiederholen.

"Formel-1-Autos werden zwölf Monate vor dem Saisonstart geboren. Darauf haben wir uns im vergangenen Jahr aber aus verschiedenen Gründen nicht gut genug konzentriert", sagte Brawn "Autosport". "Das neue Auto ist dagegen schon sehr weit entwickelt und wir machen in vielen Bereichen sehr gute Fortschritte. Wir verstehen jetzt, warum wir da sind, wo wir sind, und wissen, wie wir uns in eine bessere Position für das kommende Jahr bringen können."

Die Gridgirls aus Monza - Ein Traum in Rot
Die Gridgirls des Italien-GP in Monza: Ein Traum in Rot
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Schumi wieder auf dem Motorrad? Wie der Radiosender "Hitradio RTL" meldet, hat Michael Schumacher auf dem Weg zu seinem ersten Nachtrennen in Singapur einen Zwischenstopp am Sachsenring eingelegt, um dort ein neues Renn-Motorrad zu testen.

Angeblich sei Schumacher einen halben Tag lang auf einer KTM über den GP-Kurs gerast und dann wieder abgereist. Bestätigt ist diese Meldung aber nicht.

Chandhok for President! Unglaublich, welche Unterstützung der bei HRT geschasste Karun Chandhok im Fahrerlager genießt. Seine Leistungen - er war stets auf Augenhöhe mit Bruno Senna und deutlich schneller als Nachfolger Sakon Yamamoto - sind auch den Größen der Szene nicht entgangen.

"Ich will ihn im kommenden Jahr auf jeden Fall in einem besseren Auto sehen", forderte zum Beispiel Formel-1-Boss Bernie Ecclestone. "Er muss in einem Team sein, in dem er sein Potenzial zeigen kann."

Ecclestones Begeisterung für Chandhok ist nicht allzu verwunderlich, immerhin ist Chandhok Inder und wird von dem Unternehmen gesponsert, das auch in den Indien-GP 2011 involviert ist.

Dass Chandhok aber nicht nur aus finanzieller Sicht einen Platz in der Königsklasse verdient hat, zeigen folgende Aussagen von Lewis Hamilton bei einem PR-Termin: "Karun ist ein sehr guter Fahrer. Er versteht die Feinheiten des Sports sehr gut, und wenn er ein besseres Auto bekäme, könnte er sicher einen großen Unterschied machen."

Ecclestone droht etablierten GP-Standorten: Noch einmal Bernie Ecclestone. In einem Interview mit der "Times of India" hat er klargestellt, dass mit den 20 Rennen, die 2011 im Kalender stehen, das Limit erreicht ist. Da aber auch 2012 neue Rennen kommen können, müssten dann eben etablierte Standorte weichen.

"Wir wollen diese neuen Rennen haben, weil sie gut für die Formel 1 sind. Aber wir haben einen kritischen Punkt bei der Belastung der Leute erreicht", sagte Ecclestone.

Im konkreten Fall der Saison 2012 steht der USA-GP in Austin auf dem Programm. Ab 2012 oder 2013 dann zusätzlich der GP von Rom. Ganz zu schweigen von Planungen in Russland. Gut möglich also, dass sich Orte wie Spa bald noch größere Sorgen um ihre Zukunft machen müssen.

SPOX

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