Freitag, 27.08.2010

Belgien-GP: Training

Alonso dominiert turbulentes Training

Fernando Alonso hat im Training zum Belgien-GP in Spa in seinem Ferrari die Tagesbestzeit erzielt. Sowohl im Regen als auch im Trockenen war er das Maß der Dinge. Adrian Sutil verpasste die Bestzeit nur knapp. Sebastian Vettel wurde Sechster, Michael Schumacher Zwölfter. Es waren drei turbulente Stunden.

Fernando Alonso liegt in der Fahrerwertung an Position fünf
© Getty
Fernando Alonso liegt in der Fahrerwertung an Position fünf

Starker Regen, abtrocknende Piste, Dreher, Unfälle, Rote Flaggen: Das Training in Spa hatte zahlreiche Turbulenzen zu bieten.

Von all denen unbeeindruckt untermauerte Fernando Alonso aber seinen Anspruch auf den Sieg in den Ardennen. Denn sowohl im starken Regen am Morgen als auch bei abtrocknender Piste am Nachmittag fuhr er die Bestzeit.

Letztlich standen 1:49,032 Minuten für den Spanier zu Buche. 0,125 Sekunden schneller als der sehr starke Deutsche Adrian Sutil im Force India. Erst in der allerletzten Runde musste er sich Alonso geschlagen geben. Im Regen des 1. Trainings hatte Alonso noch knapp acht Zehntel vor allen anderen gelegen.

Red Bull hat noch nicht viel gezeigt

Doch das Bild vom Kräfteverhältnis ist verzerrt. Red Bull hat in den wenigen Minuten, in denen es trocken war, mit den Plätzen sechs für Sebastian Vettel und 18 für Mark Webber sicher noch nicht alles gezeigt.

Das lag vor allem an dem Dilemma, dass es für das regnerische Wochenende in Spa nur drei Sätze Regenreifen und vier Sätze Intermediates gibt. "Wir wären trotz des Regens liebend gerne mehr Runden gefahren, aber wir brauchen unsere Reifen wahrscheinlich noch für Qualfiying und Rennen. Deshalb wollten wir heute nicht alle verpulvern", erklärte Vettel.

McLaren kam mit Lewis Hamilton und Jenson Button auf die Plätze drei und sieben. Einen starken Eindruck hinterließ auch Robert Kubica, dessen Renault zum ersten Mal mit dem F-Schacht-System ausgestattet war.

Training: Die Frau an Vettels Seite
Keine Angst, Sebastian Vettel hat sich keine neue Freundin zugelegt. Seine blonde Begleitung ist seine Pressesprecherin Britta Roeske
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Auch mit Michael Schumacher versteht sich Vettel offensichtlich prächtig. Was sich die beiden da wohl zu sagen hatten?
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Jenson Buttons Freundin Jessica Michibata fand das Sauwetter in Spa gar nicht lustig. Sie wäre wohl lieber zu einem Grand Prix nach Spanien gefahren
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Glückwunsch Rubens Barrichello! Der Brasilianer feiert am Wochenende seinen 300. Grand Prix - mit passendem Overall
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Als Geschenk für Barrichello gab es neben einem neuen Fahrrad ein lustiges Gemälde mit allen Karrierestationen
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Irgendwann ging es dann aber auf die Strecke - bei Sauwetter. Nicht nur Vettel musste sich durch den Regen quälen
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Auch Schumacher schleppte eine riesige Gischtwolke hinter seinem Mercedes her
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Im 1. Training war Fernando Alonso in seinem Ferrari mit Abstand der schnellste Mann im Regen von Spa
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Mercedes unter ferner liefen

Von Mercedes kam nicht viel. Michael Schumacher und Nico Rosberg belegten nur die Plätze zwölf und 13. Im Regen schien Schumacher in seinem Wohnzimmer Spa etwas besser zurechtzukommen als sein Teamkollege.

"Ein schwieriger erster Tag. Ich glaube nicht, dass wir uns im Kräfteverhältnis gegenüber den anderen Team nennenswert verbessert haben", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Nico Hülkenberg belegte im Williams den 15. Rang, Timo Glock wurde nach einem Abflug in die Reifenstapel Letzter. Er war zwar nicht der einzige Fahrer, der von der schwierigen Strecke abkam, aber ihn erwischte es am heftigsten.

Kurioser Abbruch

15 Minuten vor Trainingsende passierte dann noch Kurioses. Die Session wurde gestoppt, weil sich angeblich Zuschauer auf die Piste verirrt hatten. Es konnten aber keine gefunden werden. Sehr zum Ärger der Fahrer, die gerne jede trockene Minute genutzt hätten, ging es erst drei Minuten vor Schluss weiter.

Am Samstag zum Qualifying soll es wieder nass werden. Von daher sagen die Trainingszeiten nicht allzu viel aus. Sicher scheint, dass Ferrari unter allen Bedingungen stark ist. Red Bull wäre wahrscheinlich Regen lieber, denn dann fällt ihr Nachteil beim Top-Speed nicht so sehr ins Gewicht wie bei Trockenheit.

Auf jeden Fall steht allen Fahrern und Fans auch weiterhin ein turbulentes Ardennen-Wochenende bevor.

LIVE-TICKER: Das Training in Spa zum Nachlesen


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