Sonntag, 18.07.2010

Formel 1

120.000 Fans feiern Vettel in Heppenheim

Rund 120.000 begeisterte Fans haben Sebastian Vettel bei seinem Heimspiel in Heppenheim angefeuert. Der Formel 1-Pilot fuhr mit seinem Red Bull durch seine Geburtsstadt.

Sebastian Vettel am frühen Sonntagmorgen auf dem malerischen Marktplatz in Heppenheim
© Yorick Carroux, Red Bull Photofiles
Sebastian Vettel am frühen Sonntagmorgen auf dem malerischen Marktplatz in Heppenheim

Vettel-Fieber in Heppenheim: Rund 120.000 Fans haben Sebastian Vettel bei seinen ersten Formel-1-Runden in seiner Heimatstadt zugejubelt.

Dicht gedrängt standen die Zuschauer an der Bundesstraße 3 mitten in Heppenheim, als Vettel mit seinem Red-Bull-Renault durch die Stadt brauste und sich spektakulär auf den Heim-GP am kommenden Sonntag (25. Juli) auf dem Hockenheimring einstimmte.

Nach Aussagen der Polizei war der Andrang so groß, dass die Ausfahrt Heppenheim an der Autobahn A5 in beiden Richtungen gesperrt werden musste.

Vettel-Mania in Heppenheim
Motorengehäul, Reifengeruch und 750 PS - was es sonst nur auf der Rennstrecke gibt, erlebten 120.000 Vettel-Fans live vor ihrer Haustür
© yorick carroux, red bull photofiles
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Motorengehäul, Reifengeruch und 750 PS - was es sonst nur auf der Rennstrecke gibt, erlebten 120.000 Vettel-Fans live vor ihrer Haustür
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Sebastian Vettel stattete seiner Heimatstadt Heppenheim einen Besuch ab und drehte dort standesgemäß eine Runde im Formel-1-Boliden
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Sebastian Vettel stattete seiner Heimatstadt Heppenheim einen Besuch ab und drehte dort standesgemäß eine Runde im Formel-1-Boliden
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Auch seine Entourage, die Crew vom österreichischen Team Red Bull Racing, durfte dabei natürlich nicht fehlen
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Auch seine Entourage, die Crew vom österreichischen Team Red Bull Racing, durfte dabei natürlich nicht fehlen
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Stolz posiert der Heppenheimer Jung vor der Kirche: "Ich habe schon lange davon geträumt, so einen Run zuhause zu machen", freut sich der 23-Jährige.
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Stolz posiert der Heppenheimer Jung vor der Kirche: "Ich habe schon lange davon geträumt, so einen Run zuhause zu machen", freut sich der 23-Jährige.
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Was wäre wohl erst in Heppenheim los, wenn Sebastian Vettel als Weltmeister nach Hause käme? Nicht auszudenken
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Was wäre wohl erst in Heppenheim los, wenn Sebastian Vettel als Weltmeister nach Hause käme? Nicht auszudenken
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"Er ist der berühmteste Sohn unserer Stadt und seinen heimischen Fans treu geblieben. Das wollen wir gebührend feiern", sagte ein Fan
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"Er ist der berühmteste Sohn unserer Stadt und seinen heimischen Fans treu geblieben. Das wollen wir gebührend feiern", sagte ein Fan
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Für einen 16 Kilometer langen Stau sorgte Vettels Stippvisite. Gut beraten war man, frühzeitig vor Ort zu sein
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Für einen 16 Kilometer langen Stau sorgte Vettels Stippvisite. Gut beraten war man, frühzeitig vor Ort zu sein
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Autogramme schreiben im Akkord: Vettel sorgte für Gänsehautatmosphäre unter den Motorsport-Fans
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Autogramme schreiben im Akkord: Vettel sorgte für Gänsehautatmosphäre unter den Motorsport-Fans
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Das gehört natürlich auch dazu. Vettel deutete an, was man mit 750 PS so alles anfangen kann
© dean treml
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Das gehört natürlich auch dazu. Vettel deutete an, was man mit 750 PS so alles anfangen kann
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Vettel war nicht der einzige Promi in Heppenheim: Hier sehen wir ihn mit Chris Pfeiffer, Smudo und Matthias Ekström (v.l.)
© dean treml
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Vettel war nicht der einzige Promi in Heppenheim: Hier sehen wir ihn mit Chris Pfeiffer, Smudo und Matthias Ekström (v.l.)
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Deutschlands größtes Fahrerlager

"Es ist überragend, wie viele Leute hier sind", sagte Vettel, der um 14.44 Uhr auf die improvisierte Rennstrecke rollte. Noch am Abend zuvor hatte er ein bisschen Angst gehabt, dass vielleicht nicht genügend Zuschauer kommen würden.

Seine Fans belehrten ihn allerdings eines Besseren und verwandelten die Innenstadt schon Stunden vor dem offiziellen Beginn in Deutschlands größtes Fahrerlager. Zusammen mit Vettel drehten auch Mattias Ekström in seinem DTM-Audi sowie Smudo von den Fantastischen Vier ihre Runden.

"Ich will den Leuten etwas zeigen", hatte Vettel zuvor versprochen, während er im Akkord Autogramme schrieb und Kappen ins Publikum warf: "Ich habe noch nichtmal was gegessen."

Mit dem Red Bull über Kopfsteinpflaster

Um 10 Uhr hatte er auch noch einen offiziellen Auftritt, als er sich im Beisein von Hessens Innenminister und künftigen Ministerpräsidenten Volker Bouffier ins Goldene Buch der Stadt eintrug.

Rund einen Kilometer Straße hatte die Stadt Heppenheim in eine Rennpiste verwandelt. "Die Straße kenne ich ja, normalerweise gilt da Tempo 50", sagte Vettel, der schon am frühen Sonntagmorgen für Drehaufnahmen mit seinem Formel-1-Boliden über das Kopfsteinpflaster am alten Marktplatz gefahren war.

"Das war vorher geheim", sagte Vettel und entschuldigte sich für die ungewohnte Ruhestörung: "Da hat schon der eine oder andere den Kopf aus dem Fenster gestreckt."

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